Suchmaschinen- & SEO-Blog
|
| # | Domain | Veränderung |
|---|---|---|
| 1 | t3n.de | 71% |
| 2 | max.de | 61% |
| 3 | lonelyplanet.de | 58% |
| 4 | geld.de | 56% |
| 5 | datingcafe.de | 47% |
| 6 | nachdenkseiten.de | 46% |
| 7 | eesom.com | 44% |
| 8 | geo.de | 42% |
| 9 | 1000kreuzfahrten.de | 41% |
| 10 | lifeline.de | 41% |
| 11 | schieb.de | 40% |
| 12 | internetworld.de | 36% |
| 13 | wwe.com | 36% |
| 14 | perlentaucher.de | 36% |
| 15 | financescout24.de | 36% |
| 16 | leserservice.de | 36% |
| 17 | itwissen.info | 36% |
| 18 | nzz.ch | 33% |
| 19 | kempinski.com | 31% |
| 20 | linguee.com | 30% |
Absteiger
| # | Domain | Veränderung |
|---|---|---|
| 1 | ticcats.de | -99% |
| 2 | gutscheinrabatt.eu | -97% |
| 3 | lm-boerse.com | -95% |
| 4 | tagesgeldkonto.com | -95% |
| 5 | prepaid-vergleich-online.de | -93% |
| 6 | tagesgeld.org | -93% |
| 7 | porno-hub.net | -91% |
| 8 | onlinekredite.cc | -87% |
| 9 | sinnvollerweise.de | -86% |
| 10 | reisen-ito.de | -85% |
| 11 | dsl--flatrate.de | -84% |
| 12 | besttips.de | -84% |
| 13 | finanziert.net | -83% |
| 14 | pkv-private-....net | -83% |
| 15 | geschenk.com | -83% |
| 16 | partnervermittlung-24.net | -83% |
| 17 | meine-kontaktlinsen.de | -82% |
| 18 | witze.net | -81% |
| 19 | gratis-tattoovorlagen.net | -80% |
| 20 | golfkurs.com | -80% |
Auf den erstem Blick scheint Google hier das Ergebnis erzielt zu haben, das gewünscht war: Seiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten werden künftig häufiger gefunden; Domains mit vielen Affiliate-Links und Inhalten tendenziell seltener. Natürlich können wir davon ausgehen, dass Google die Filter in den kommenden Wochen und Monaten noch mehrmals nachjustiert, die Marschrichtung ist jetzt allerdings vorgegeben.
In den kommenden Tagen werden wir bestimmt noch viel zu möglichen Ursachen und Auslösern für diese Ranking-Verschiebungen lesen. Doch bereits jetzt dürfte klar sein, dass Google hier nicht nur auf ein Signal setzt, sondern eine Reihe unterschiedlicher Hinweise gewichtet und bewertet. Somit wird es immer schwieriger, sich einen Rankingvorteil zu verschaffen, ohne dass die entsprechende „Substanz“ an Inhalten und Nutzerverhalten dahinter steht.
Weitere Postings zu dem Thema bei:
Google Soziale Suche & Soziale Verbindungen
Durch die Annahme und Diskussionen, dass Google Social Signals in Zukunft immer stärker bewerten wird, wird die Diskussion über Google Fake Accounts immer stärker. Ich habe mir mal angesehen welche Verbindungen Google bereits erkennt und in die soziale Suche einfließen lässt.
Google selbst erklärt, dass die Online-Rezension von einem Freund möglicherweise relevanter ist als eine fremde Rezension. Eine Annahme, die man so ja auch erst mal nicht abstreiten kann. Darum werden in der sozialen Suche Ergebnisse von bestehenden Verbindungen zu Freunden hervorgehoben, doch nicht immer sind diese sofort zu erkennen, da nicht alle Freunde Google Plus aktiv nutzen um Inhalte öffentlich zu bewerten oder zu teilen. Um die soziale Suche zu beeinflussen, braucht es also gar nicht unbedingt einen Google Plus Account, hier spielen weit mehr Faktoren mit ein:
Interessant ist nun wie die eigenen sozialen Verbindungen erkannt werden und auch hier spielt nicht nur Google Plus eine Rolle. Um personalisierte Ergebnisse in der die soziale Suche zu erhalten, reicht schon ein Google Mail Konto aus.

Über die eigenen Kontakte im Google Mail Konto werden weitere Verbindungen erkannt, welche in die Ergebnisse der sozialen Suche einfließen. Ich erhalte also auch die Meinungen der Freunde meiner Freunde, was dann kaum noch zu kontrollieren ist, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit bietet diese selbst bei Dritten zu beeinflussen. Nehmen wir also an die durchschnittliche Kontaktanzahl eines Google Mail Users liegt bei 100 Kontakten. Dann nehme ich durch das teilen eines Links Einfluss auf meine 100 Kontakt und zudem auch Einfluss auf die jeweils 100 Kontakte meiner Kontakte, was zu einer Summe von bis zu 10.000 Kontakten führt. Und die selbe Anzahl an Usern nimmt auch Einfluss auf meine Ergebnisse der sozialen Suche. Eine schon sehr beachtliche Zahl, nur das diese sehr wahrscheinlich noch viel größer ist, da z.B. auch die Kontakte in meinem Twitter Konto von Google erkannt und zu meinen sozialen Verbindungen gezählt werden. An der Stelle sei auch erwähnt, das Twitter in Deutschland wieder ein großes Wachstum verzeichnen kann und nun erstmal die 4 Mio. User Grenze überschritten hat.
Google selbst unterscheidet hier in öffentliche Verbindungen (z.B. Twitter) und private Verbindungen (z.B. Google Chat).
Um zu überprüfen, warum jemand in meinen sozialen Suchergebnissen angezeigt wird, kann man die Maus über den Namen der Personen halten oder über diesen Link http://www.google.com/s2/search/social?hl=de die Übersicht der sozialen Verbindungen überprüfen (Link funktionier nur im eingeloggten Status).
Ein nettes Feature, das mir persönlich aber auch zeigt wie groß die Anzahl der Faktoren ist die bei einem Google Fake Account berücksichtigt werden müssen. Noch schwieriger wird es wenn man ein „Themen,-„ oder „Experten,-„ Profil aufbauen will, um die thematische Qualität eines Profils zu erhöhen, denn hier müssen die Verbindungen auch thematisch ausgewählt werden. Nicht unmöglich, aber doch schon eine Herausforderung und ich freu mich schon über die ersten kreativen Vorträge und Artikel zum Thema „Aufbau von sozialen Verbindungen“.
Google selbst erklärt, dass die Online-Rezension von einem Freund möglicherweise relevanter ist als eine fremde Rezension. Eine Annahme, die man so ja auch erst mal nicht abstreiten kann. Darum werden in der sozialen Suche Ergebnisse von bestehenden Verbindungen zu Freunden hervorgehoben, doch nicht immer sind diese sofort zu erkennen, da nicht alle Freunde Google Plus aktiv nutzen um Inhalte öffentlich zu bewerten oder zu teilen. Um die soziale Suche zu beeinflussen, braucht es also gar nicht unbedingt einen Google Plus Account, hier spielen weit mehr Faktoren mit ein:
- Blogs, Website und weitere Inhalte, die ein User erstellt oder geteilt hat
- Bilder die von den eigenen sozialen Verbindungen geteilt wurden
- Google Reader-Abonnements
- Sämtliche bekannte Web-Profile wie Twitter und Flickr
- Inhalte die über die +1 Schaltfläche in den SERPS empfohlen oder geteilt wurden
Interessant ist nun wie die eigenen sozialen Verbindungen erkannt werden und auch hier spielt nicht nur Google Plus eine Rolle. Um personalisierte Ergebnisse in der die soziale Suche zu erhalten, reicht schon ein Google Mail Konto aus.

Über die eigenen Kontakte im Google Mail Konto werden weitere Verbindungen erkannt, welche in die Ergebnisse der sozialen Suche einfließen. Ich erhalte also auch die Meinungen der Freunde meiner Freunde, was dann kaum noch zu kontrollieren ist, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit bietet diese selbst bei Dritten zu beeinflussen. Nehmen wir also an die durchschnittliche Kontaktanzahl eines Google Mail Users liegt bei 100 Kontakten. Dann nehme ich durch das teilen eines Links Einfluss auf meine 100 Kontakt und zudem auch Einfluss auf die jeweils 100 Kontakte meiner Kontakte, was zu einer Summe von bis zu 10.000 Kontakten führt. Und die selbe Anzahl an Usern nimmt auch Einfluss auf meine Ergebnisse der sozialen Suche. Eine schon sehr beachtliche Zahl, nur das diese sehr wahrscheinlich noch viel größer ist, da z.B. auch die Kontakte in meinem Twitter Konto von Google erkannt und zu meinen sozialen Verbindungen gezählt werden. An der Stelle sei auch erwähnt, das Twitter in Deutschland wieder ein großes Wachstum verzeichnen kann und nun erstmal die 4 Mio. User Grenze überschritten hat.
Google selbst unterscheidet hier in öffentliche Verbindungen (z.B. Twitter) und private Verbindungen (z.B. Google Chat).
Um zu überprüfen, warum jemand in meinen sozialen Suchergebnissen angezeigt wird, kann man die Maus über den Namen der Personen halten oder über diesen Link http://www.google.com/s2/search/social?hl=de die Übersicht der sozialen Verbindungen überprüfen (Link funktionier nur im eingeloggten Status).
Ein nettes Feature, das mir persönlich aber auch zeigt wie groß die Anzahl der Faktoren ist die bei einem Google Fake Account berücksichtigt werden müssen. Noch schwieriger wird es wenn man ein „Themen,-„ oder „Experten,-„ Profil aufbauen will, um die thematische Qualität eines Profils zu erhöhen, denn hier müssen die Verbindungen auch thematisch ausgewählt werden. Nicht unmöglich, aber doch schon eine Herausforderung und ich freu mich schon über die ersten kreativen Vorträge und Artikel zum Thema „Aufbau von sozialen Verbindungen“.
Google vs. Linkhandel, Teil 42
Der Handel mit Links zur Manipulation der Google Ergebnislisten ist fast so alt wie die Suchmaschine selber. War es in den Anfängen noch ein überschaubar kleiner Markt mit entsprechend geringen Auswirkungen auf die SERPs, scheint Google das Thema seit 2007 doch so stark zu beschäftigten, dass man einen seitdem andauernden öffentlichen Kampf gegen Käufer und Verkäufer führt. Das „Google Gewissen“, häufig in Personalunion mit Matt Cutts auftretend droht, bittet, schüchtert ein – und am Ende der Aufführung hat sich dann doch nichts geändert und das Spiel geht im kommenden Jahr erneut los.
Vor ein paar Wochen war es mal wieder soweit: dieses Jahr hat Google die Ansprache etwas persönlicher gewählt und in der Inbox sehr vieler Google Webmaster-Tools-Accounts eine kurze Grußbotschaft hinterlassen, in der von unnatürlichen Links auf die eigene Webseite die Rede ist. Dabei ist Google (natürlich) nicht konkret geworden, sondern blieb bewusst ominös. Man solle die Links doch bitte entfernen und danach erneut an der Google Pforte vorstellig werden. Flankiert wurde die Maßnahme von extrem vagen Andeutungen, dass Links künftig anders bewertet werden und ein paar Grimassen von Matt Cutts zum Thema Überoptimierung von Webseiten. Um die eigene Entschlossenheit zu unterstreichen, gab es ein paar Bauernopfer (passenderweise im Leadgen-Bereich, bestimmt uninteressant für Google in Zukunft).
Schau ich mir die Reaktionen in der SEO-Branche an, scheint Google mit diesem Anlauf mehr Erfolg zu haben, als die letzten Jahre. Häufig unreflektiert werden Googles geschickt gestreute Äußerungen übernommen, Links werden abgebaut, Linkverkäufer zum Eigenschutz in den Webmaster-Tools benannt. Auch bei denjenigen, die aktuell noch nicht aktiv werden, hinterlassen solche Aktionen Eindruck: vielleicht ist ja doch etwas dran und ich kaufe diesen Link jetzt besser nicht?
Ich bin schon gespannt auf die Google-Aufführung des kommenden Jahres.
Vor ein paar Wochen war es mal wieder soweit: dieses Jahr hat Google die Ansprache etwas persönlicher gewählt und in der Inbox sehr vieler Google Webmaster-Tools-Accounts eine kurze Grußbotschaft hinterlassen, in der von unnatürlichen Links auf die eigene Webseite die Rede ist. Dabei ist Google (natürlich) nicht konkret geworden, sondern blieb bewusst ominös. Man solle die Links doch bitte entfernen und danach erneut an der Google Pforte vorstellig werden. Flankiert wurde die Maßnahme von extrem vagen Andeutungen, dass Links künftig anders bewertet werden und ein paar Grimassen von Matt Cutts zum Thema Überoptimierung von Webseiten. Um die eigene Entschlossenheit zu unterstreichen, gab es ein paar Bauernopfer (passenderweise im Leadgen-Bereich, bestimmt uninteressant für Google in Zukunft).
Schau ich mir die Reaktionen in der SEO-Branche an, scheint Google mit diesem Anlauf mehr Erfolg zu haben, als die letzten Jahre. Häufig unreflektiert werden Googles geschickt gestreute Äußerungen übernommen, Links werden abgebaut, Linkverkäufer zum Eigenschutz in den Webmaster-Tools benannt. Auch bei denjenigen, die aktuell noch nicht aktiv werden, hinterlassen solche Aktionen Eindruck: vielleicht ist ja doch etwas dran und ich kaufe diesen Link jetzt besser nicht?
Ich bin schon gespannt auf die Google-Aufführung des kommenden Jahres.
Geotargeting von Websites
Bei der Durchsicht der Movers & Shakers der Woche sind mir bei den Daten für Deutschland heute in der Toolbox die Websites des Autovermieters Hertz aufgefallen. Die Domain hertz.de steht in den Top-3 der Gewinner und hertz.ch in den Top-3 auf der Verliererseite. Wir finden hier ein schönes Beispiel für das Geotargeting von Websites bei Google.
Ausschnitt Movers & Shakers KW 16 2012 Deutschland
Werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Entwicklung des Sichtbarkeitsindex von hertz.de. Seit dem Jahr 2009 ist ein grundsätzlich schöner Anstieg in der Sichtbarkeit zu beobachten, der jedoch insbesondere seit dem August 2011 immer wieder durch bemerkenswerte Einbrüche getrübt wird.
Entwicklung Sichtbarkeitsindex hertz.de (Deutschland)
Häufig lassen sich starke Einbrüche im Sichtbarkeitsindex durch einen misslungenen Relaunch (ohne ausreichende 301-Weiterleitungen) oder eine Google-Penalty erklären. Da sich das Muster bei hertz.de aber ständig wiederholt, kann man diese beiden Ursachen weitestgehend ausschließen.
Solchen typischen Zick-Zack-Muster im Sichtbarkeitsindex deuten vielmehr auf ein domainübergreifendes Duplicate-Content-Problem hin. Diese Vermutung bestätigt sich, wenn wir, wie im folgenden Screenshot dargestellt, in der Toolbox die Entwicklung des Sichtbarkeitsindex für die beiden Domains hertz.de und hertz.ch vergleichen.
Vergleich Entwicklung Sichtbarkeitsindex hertz.de und hertz.ch (Deutschland)
Immer wenn die Sichtbarkeit von hertz.de einbricht, steigt gleichzeitig die Sichtbarkeit von hertz.ch und umgekehrt. Offensichtlich hat Google wiederholt Probleme die beiden Domains den richtigen Ländern Deutschland und Schweiz zuzuordnen. Für Hertz ist das aus zweierlei Gründen problematisch. In den Wochen, in denen hertz.de nur eine geringe Sichtbarkeit hat, ist die Summe der Indexwerte für beide Domains deutlich geringer. Insgesamt werden Treffer von Hertz in diesen Wochen also seltener in den Suchergebnissen gefunden. Zum zweiten dürfte in Deutschland die Klickrate (CTR) auf Treffer von hertz.ch geringer sein als bei Treffern von hertz.de. Die Toolbox-Daten für die Schweiz zeigen, dass mit umgekehrten Vorzeichen das gleiche Wechselspiel auch bei google.ch zu beobachten ist.
Eine mögliche Erklärung, warum Google immer wieder Probleme hat die geografischen Ziele der beiden Domains richtig zuzuordnen, findet man bei einem Blick auf das Backlinkprofil von hertz.ch. Dort sehen wir, dass die Websites nicht überwiegend Links aus der Schweiz bezieht, sondern ähnlich stark aus Deutschland verlinkt wird.
Übersicht Links hertz.ch
Da es sich bei den Domainendungen .de und .ch um länderspezifische Domains bzw. ccTLDs (Country-Code Top-Level Domain) handelt, kann man in den Einstellungen der Google Webmaster-Tools (GWT) das geographische Ziel nicht ändern. Das ist nur bei generischen Domains wie z.B. .com, .eu oder für einzelne Sub-Domains und Verzeichnisse möglich. Google sagt, dass länderspezifische Domainendungen neben dem Serverstandort (IP-Adresse des Servers) und sonstigen Hinweisen als ein Signal für die geografische Ausrichtung der Website genutzt werden. Wie das Beispiel Hertz jedoch zeigt, kann es trotzdem zu Problemen im Geo-Targeting kommen. Dazu passt die Aussage von Google: "Die geografische Ausrichtung ist keine exakte Wissenschaft, daher ist es wichtig, an Nutzer zu denken, die auf der "falschen" Version Ihrer Website landen." Sprachinformationen auf Codeebene wie lang-Attribute oder Standort-Meta-Tags wie geo.position oder distribution werden nach eigenem Bekunden von Google übrigens für die geografische Ausrichtung nicht ausgewertet.
Im Fall von Hertz bietet sich als Lösung die Auszeichnungen rel="alternate" hreflang="x“ (nicht zu verwechseln mit dem lang-Attribut) im HTML-Abschnitt <head> an. Die Auszeichnung hreflang kann dabei domainübergreifend eingesetzt werden. Als Wert des Attributs hreflang kann so z.B. de-DE (deutscher Content für Nutzer aus Deutschland) und de-CH (deutscher Content für Nutzer aus der Schweiz) gewählt werden. So kann der Websitebetreiber auf die jeweilige Version der Website verweisen. Google fällt es damit einfacher zu verstehen, in welcher Beziehung die jeweiligen Domains zueinander stehen. Ausführliche Informationen über den Einsatz von hreflang findet man in der Webmaster-Tools-Hilfe von Google.
Ausschnitt Movers & Shakers KW 16 2012 DeutschlandWerfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Entwicklung des Sichtbarkeitsindex von hertz.de. Seit dem Jahr 2009 ist ein grundsätzlich schöner Anstieg in der Sichtbarkeit zu beobachten, der jedoch insbesondere seit dem August 2011 immer wieder durch bemerkenswerte Einbrüche getrübt wird.
Entwicklung Sichtbarkeitsindex hertz.de (Deutschland)Häufig lassen sich starke Einbrüche im Sichtbarkeitsindex durch einen misslungenen Relaunch (ohne ausreichende 301-Weiterleitungen) oder eine Google-Penalty erklären. Da sich das Muster bei hertz.de aber ständig wiederholt, kann man diese beiden Ursachen weitestgehend ausschließen.
Solchen typischen Zick-Zack-Muster im Sichtbarkeitsindex deuten vielmehr auf ein domainübergreifendes Duplicate-Content-Problem hin. Diese Vermutung bestätigt sich, wenn wir, wie im folgenden Screenshot dargestellt, in der Toolbox die Entwicklung des Sichtbarkeitsindex für die beiden Domains hertz.de und hertz.ch vergleichen.
Vergleich Entwicklung Sichtbarkeitsindex hertz.de und hertz.ch (Deutschland)Immer wenn die Sichtbarkeit von hertz.de einbricht, steigt gleichzeitig die Sichtbarkeit von hertz.ch und umgekehrt. Offensichtlich hat Google wiederholt Probleme die beiden Domains den richtigen Ländern Deutschland und Schweiz zuzuordnen. Für Hertz ist das aus zweierlei Gründen problematisch. In den Wochen, in denen hertz.de nur eine geringe Sichtbarkeit hat, ist die Summe der Indexwerte für beide Domains deutlich geringer. Insgesamt werden Treffer von Hertz in diesen Wochen also seltener in den Suchergebnissen gefunden. Zum zweiten dürfte in Deutschland die Klickrate (CTR) auf Treffer von hertz.ch geringer sein als bei Treffern von hertz.de. Die Toolbox-Daten für die Schweiz zeigen, dass mit umgekehrten Vorzeichen das gleiche Wechselspiel auch bei google.ch zu beobachten ist.
Eine mögliche Erklärung, warum Google immer wieder Probleme hat die geografischen Ziele der beiden Domains richtig zuzuordnen, findet man bei einem Blick auf das Backlinkprofil von hertz.ch. Dort sehen wir, dass die Websites nicht überwiegend Links aus der Schweiz bezieht, sondern ähnlich stark aus Deutschland verlinkt wird.
Übersicht Links hertz.chDa es sich bei den Domainendungen .de und .ch um länderspezifische Domains bzw. ccTLDs (Country-Code Top-Level Domain) handelt, kann man in den Einstellungen der Google Webmaster-Tools (GWT) das geographische Ziel nicht ändern. Das ist nur bei generischen Domains wie z.B. .com, .eu oder für einzelne Sub-Domains und Verzeichnisse möglich. Google sagt, dass länderspezifische Domainendungen neben dem Serverstandort (IP-Adresse des Servers) und sonstigen Hinweisen als ein Signal für die geografische Ausrichtung der Website genutzt werden. Wie das Beispiel Hertz jedoch zeigt, kann es trotzdem zu Problemen im Geo-Targeting kommen. Dazu passt die Aussage von Google: "Die geografische Ausrichtung ist keine exakte Wissenschaft, daher ist es wichtig, an Nutzer zu denken, die auf der "falschen" Version Ihrer Website landen." Sprachinformationen auf Codeebene wie lang-Attribute oder Standort-Meta-Tags wie geo.position oder distribution werden nach eigenem Bekunden von Google übrigens für die geografische Ausrichtung nicht ausgewertet.
Im Fall von Hertz bietet sich als Lösung die Auszeichnungen rel="alternate" hreflang="x“ (nicht zu verwechseln mit dem lang-Attribut) im HTML-Abschnitt <head> an. Die Auszeichnung hreflang kann dabei domainübergreifend eingesetzt werden. Als Wert des Attributs hreflang kann so z.B. de-DE (deutscher Content für Nutzer aus Deutschland) und de-CH (deutscher Content für Nutzer aus der Schweiz) gewählt werden. So kann der Websitebetreiber auf die jeweilige Version der Website verweisen. Google fällt es damit einfacher zu verstehen, in welcher Beziehung die jeweiligen Domains zueinander stehen. Ausführliche Informationen über den Einsatz von hreflang findet man in der Webmaster-Tools-Hilfe von Google.
Social Signals everywhere!
Auf der SMX München gab es so gut wie keinen Vortrag, indem nicht über Social Signals gesprochen wurde. Ich war etwas erstaunt, denn dass Social Signals Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben war vor einem Jahr bei einigen noch sehr umstritten und ich erinnere mich an Gespräche mit SEOs welche die Relevanz völlig abstritten und sich sicher waren: „SEO, das geht auch ohne Social Media“. Ich selbst beschäftige mich seit Ende 2009 mit dem Thema Social SEO und bin mir der ansteigenden Relevanz sehr sicher, zumal Google seinem Netzwerk Google Plus höchste Priorität zuspricht. Hinzu kommt der neue Social Media Star „Pinterest“ der nicht nur als Trafficbooster ganz vorne dabei ist, sondern auch „noch“ follow Links verteilt.
Ich habe vor einigen Wochen begonnen die „Google Story“ als Hörbuch zu hören und bin damit nochmal zu den Anfängen von Google zurückgeführt worden. Bei allem was wir im Bereich SEO tun, sollten wir die Grundidee von Google nie vergessen. „Dem User die möglichst relevantesten Ergebnisse für seine Suche anzeigen.“ Das Ursprüngliche Web bestand aus einer Vielzahl von Internetseiten, die der User kennen musste um sie zu finden – oder er kam durch einen Link zu einer Website, die von einer ihm bekannten Website empfohlen wurde. Im Ursprung sind Links Empfehlungen, die Google verwendet um die Relevanz einer Website berechnen zu können. Eine andere „Währung“ gab es nicht – bis Social Networks entstanden. Und hier tun User nichts anderes, als andere Webinhalte zu empfehlen – es ist also mehr als naheliegend, dass Google diese Empfehlungen in den Algorithmus mit einfließen lässt, „um dem User die möglichst relevantesten Ergebnisse für seine Suche anzeigen.“
Wer sich also mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, kommt auf kurz oder lang nicht mehr umhin, sich mit dem Thema Social Media zu beschäftigen. Bei dem einen Keyword mehr, bei anderen weniger. Zugegeben, auch in Zukunft wird nicht jedes Thema in sozialen Netzwerken diskutiert werden, aber sehr viele andere Themen werden mehrmals täglich in Social Networks diskutiert und auch „empfohlen“. Viele Unternehmen haben überhaupt nur an Sichtbarkeit und Reichweite gewonnen, weil sich deren Inhalte über soziale Medien verbreiten. Nicht alle Produkte werden aktiv gesucht, weil wir von deren Existenz noch gar nicht wissen. Soziale Netzwerke schaffen es neue Bedürfnisse zu wecken und viral zu verbreiten. Die virale Verbreitung ist hierbei die oberste Kunst um Reichweite aufzubauen, Diskussionen anzuregen und damit am Ende auch wieder Links zu generieren, weil darüber berichtet wird. Social Media und SEO rücken hier also immer weiter zusammen.
In diesem Zusammenhang habe ich besonders eine Funktion der Sistrix Toolbox für mich entdeckt.
Die Sistrix Toolbox zeigt unter https://tools.sistrix.de/social/changes (für eingeloggte Nutzer) die Social Signals Gewinner des Tages und bietet damit eine Übersicht an Best Practice Beispielen für gute Social Media Kampagnen und virale Verbreitung. Ein Feature an dem ich persönlich sehr viel Freude gefunden habe, da es auch den Verlauf der Sichtbarkeit in Verbindung mit Social Signals aufzeigt.
Auf den ersten Blick erscheinen die üblichen Verdächtigen. YouTube, Facebook, BBC, Stern..., aber man hat die Möglichkeit nach Netzwerk zu sortieren und gerade beim Klick auf Google Plus wird es interessant, da man entdecken kann, welche Firmen den Google Dienst bereits erfolgreich nutzten. Google Plus Best Cases sind leider noch sehr selten und schwer zu finden, wenn man danach sucht.
Ich habe mir mal das Beispiel Pizza Hut rausgesucht und näher angesehen und mich gefragt, woher die vielen Google Plus Ones kommen. Am Tag meiner Recherche besaß Pizza Hut in der SISTRIX-Liste der Social Winner insgesamt 850 Google Plus Votes. Pizza Hut hat einen Google Plus Account, hat hier aber noch nie etwas gepostet und verweist auch auf www.pizzahut.com nicht auf den Account.
Social Signals Gewinner des Tages (sortiert nach Anzahl Google+ Votes gesamt)
Bleibt also nur eine Schlussfolgerung, dass dieser umstrittene Google Plus Button in den Google SERPS tatsächlich geklickt wird. Ich persönlich hatte hier immer meine Zweifel, denn wer verteilt einen „+1“ für eine Seite, die er zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht aufgerufen hat oder andersrum, wer sucht eine Seite, findet sie und kehrt dann zu Google zurück um den +1 Button zu drücken. Jetzt weiß ich es, bei Pizza Hut rund 850 User.
+1-Button auf der Suchergebnisseite
Google kann diese Votes nutzen, um Brands zu identifizieren. Solche Mengen +1 erhalten wahrscheinlich eher bekannte Marken mit denen sich die Nutzer identifizieren möchten oder die sie lieben.
Die vielen Tweets durch welche Pizza Hut an diesem Tag zu den Social Winner gehörte, kommen übrigens über die Möglichkeit nach einer erfolgreichen Online-Bestellung dieses zu twittern: http://topsy.com/www.pizzahut.com/.
Ein weiteres interessantes Beispiel ist die TV Serie „Smash“ aus den USA. An der Stelle der Hinweis, dass man die Ergebnisse auch nach Land sortieren kann, was sicher noch ganz andere interessante Schlussfolgerungen über die Social Winner zulässt.
Social Signals Smash (Quelle: Sistrix Toolbox)
Aber zurück zu Smash. Wenn man in der Toolbox auf das + hinter der Domain klickt, erhält man eine Verlaufsgrafik der Social Reichweite und hier sieht man, dass diese mit dem Anlaufen der ersten Staffel stark zunimmt.
Zeitliche Entwicklung Social Signals Smash (Quelle: Sistrix Toolbox)
Das ist nun ein bisschen wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei, was war zuerst? Aber ich möchte behaupten, dass die starke virale Verbreitung zum Erfolg der Serie beiträgt, die Reichweite erhöht und den Erfolg widerspiegelt. Eine Serie die nicht konstant erfolgreich wäre, würde zu Beginn viele Likes generieren und die Anzahl würde dann stagnieren. Dass die Social Votes den Erfolg widerspiegeln wird anhand der Zahlen zur Serie auf Wikipedia bestätigt.
Ein weitere Indiz für den großen Erfolg liefert die Sisitrix Toolbox unter https://tools.sistrix.de/domain/nbc.com/social. Die Seite zur Serie gehört im Bereich Social Media zu den Top-URLs auf nbc.com.
Ich habe vor einigen Wochen begonnen die „Google Story“ als Hörbuch zu hören und bin damit nochmal zu den Anfängen von Google zurückgeführt worden. Bei allem was wir im Bereich SEO tun, sollten wir die Grundidee von Google nie vergessen. „Dem User die möglichst relevantesten Ergebnisse für seine Suche anzeigen.“ Das Ursprüngliche Web bestand aus einer Vielzahl von Internetseiten, die der User kennen musste um sie zu finden – oder er kam durch einen Link zu einer Website, die von einer ihm bekannten Website empfohlen wurde. Im Ursprung sind Links Empfehlungen, die Google verwendet um die Relevanz einer Website berechnen zu können. Eine andere „Währung“ gab es nicht – bis Social Networks entstanden. Und hier tun User nichts anderes, als andere Webinhalte zu empfehlen – es ist also mehr als naheliegend, dass Google diese Empfehlungen in den Algorithmus mit einfließen lässt, „um dem User die möglichst relevantesten Ergebnisse für seine Suche anzeigen.“
Wer sich also mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, kommt auf kurz oder lang nicht mehr umhin, sich mit dem Thema Social Media zu beschäftigen. Bei dem einen Keyword mehr, bei anderen weniger. Zugegeben, auch in Zukunft wird nicht jedes Thema in sozialen Netzwerken diskutiert werden, aber sehr viele andere Themen werden mehrmals täglich in Social Networks diskutiert und auch „empfohlen“. Viele Unternehmen haben überhaupt nur an Sichtbarkeit und Reichweite gewonnen, weil sich deren Inhalte über soziale Medien verbreiten. Nicht alle Produkte werden aktiv gesucht, weil wir von deren Existenz noch gar nicht wissen. Soziale Netzwerke schaffen es neue Bedürfnisse zu wecken und viral zu verbreiten. Die virale Verbreitung ist hierbei die oberste Kunst um Reichweite aufzubauen, Diskussionen anzuregen und damit am Ende auch wieder Links zu generieren, weil darüber berichtet wird. Social Media und SEO rücken hier also immer weiter zusammen.
In diesem Zusammenhang habe ich besonders eine Funktion der Sistrix Toolbox für mich entdeckt.
Die Sistrix Toolbox zeigt unter https://tools.sistrix.de/social/changes (für eingeloggte Nutzer) die Social Signals Gewinner des Tages und bietet damit eine Übersicht an Best Practice Beispielen für gute Social Media Kampagnen und virale Verbreitung. Ein Feature an dem ich persönlich sehr viel Freude gefunden habe, da es auch den Verlauf der Sichtbarkeit in Verbindung mit Social Signals aufzeigt.
Auf den ersten Blick erscheinen die üblichen Verdächtigen. YouTube, Facebook, BBC, Stern..., aber man hat die Möglichkeit nach Netzwerk zu sortieren und gerade beim Klick auf Google Plus wird es interessant, da man entdecken kann, welche Firmen den Google Dienst bereits erfolgreich nutzten. Google Plus Best Cases sind leider noch sehr selten und schwer zu finden, wenn man danach sucht.
Ich habe mir mal das Beispiel Pizza Hut rausgesucht und näher angesehen und mich gefragt, woher die vielen Google Plus Ones kommen. Am Tag meiner Recherche besaß Pizza Hut in der SISTRIX-Liste der Social Winner insgesamt 850 Google Plus Votes. Pizza Hut hat einen Google Plus Account, hat hier aber noch nie etwas gepostet und verweist auch auf www.pizzahut.com nicht auf den Account.
Social Signals Gewinner des Tages (sortiert nach Anzahl Google+ Votes gesamt)Bleibt also nur eine Schlussfolgerung, dass dieser umstrittene Google Plus Button in den Google SERPS tatsächlich geklickt wird. Ich persönlich hatte hier immer meine Zweifel, denn wer verteilt einen „+1“ für eine Seite, die er zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht aufgerufen hat oder andersrum, wer sucht eine Seite, findet sie und kehrt dann zu Google zurück um den +1 Button zu drücken. Jetzt weiß ich es, bei Pizza Hut rund 850 User.
+1-Button auf der SuchergebnisseiteGoogle kann diese Votes nutzen, um Brands zu identifizieren. Solche Mengen +1 erhalten wahrscheinlich eher bekannte Marken mit denen sich die Nutzer identifizieren möchten oder die sie lieben.
Die vielen Tweets durch welche Pizza Hut an diesem Tag zu den Social Winner gehörte, kommen übrigens über die Möglichkeit nach einer erfolgreichen Online-Bestellung dieses zu twittern: http://topsy.com/www.pizzahut.com/.
Ein weiteres interessantes Beispiel ist die TV Serie „Smash“ aus den USA. An der Stelle der Hinweis, dass man die Ergebnisse auch nach Land sortieren kann, was sicher noch ganz andere interessante Schlussfolgerungen über die Social Winner zulässt.
Social Signals Smash (Quelle: Sistrix Toolbox)Aber zurück zu Smash. Wenn man in der Toolbox auf das + hinter der Domain klickt, erhält man eine Verlaufsgrafik der Social Reichweite und hier sieht man, dass diese mit dem Anlaufen der ersten Staffel stark zunimmt.
Zeitliche Entwicklung Social Signals Smash (Quelle: Sistrix Toolbox)Das ist nun ein bisschen wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei, was war zuerst? Aber ich möchte behaupten, dass die starke virale Verbreitung zum Erfolg der Serie beiträgt, die Reichweite erhöht und den Erfolg widerspiegelt. Eine Serie die nicht konstant erfolgreich wäre, würde zu Beginn viele Likes generieren und die Anzahl würde dann stagnieren. Dass die Social Votes den Erfolg widerspiegeln wird anhand der Zahlen zur Serie auf Wikipedia bestätigt.
Ein weitere Indiz für den großen Erfolg liefert die Sisitrix Toolbox unter https://tools.sistrix.de/domain/nbc.com/social. Die Seite zur Serie gehört im Bereich Social Media zu den Top-URLs auf nbc.com.
SEO-Stammtisch Bonn am 26.04.2012
Nach der SEO Campixx in Berlin und der SMX München ist es im April etwas ruhiger, so dass es mal wieder Zeit für einen SEO-Stammtisch in Bonn ist. Wir treffen uns in geselliger Runde am Donnerstag, den 26. April 2012. Der Stammtisch beginnt wie immer um 19 Uhr. Jeder, der am Thema SEO Interesse hat, ist herzlich eingeladen.
Nutzt zur Anmeldung bitte dieses Formular. Wir schicken Euch dann wie üblich ein paar Tage vor dem Stammtisch Informationen zur Location. Bitte meldet Euch rechtzeitig an, da die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzt ist.
Nutzt zur Anmeldung bitte dieses Formular. Wir schicken Euch dann wie üblich ein paar Tage vor dem Stammtisch Informationen zur Location. Bitte meldet Euch rechtzeitig an, da die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzt ist.
Hybride lokale Treffer
Einigen aufmerksamen Nutzern der Toolbox ist es bereits aufgefallen, dass es für Keywords und Websites im Bereich der lokalen Suche diese Woche zu einigen Verschiebungen im Sichtbarkeitsindex gekommen ist. Die Ursache dafür liegt in der Behandlung der sogenannten „hybriden lokalen Treffer“ (Blended Place Search).
Den Unterschied zwischen einer normalen Universal-Search-Integration und lokalen hybriden Treffern verdeutlichen diese beiden Beispiele (Beispiel "Hybride lokale Treffer", Beispiel "Universal-Search-Integration"). Optisch und im Quelltext lassen sich die beiden Typen derzeit nur durch die Überschrift „Orte für...“ unterscheiden. Im Beispiel „radiologie hamburg“ sehen wir z.B. die Überschrift „Orte für radiologie in der Nähe von Hamburg“. Bis vor kurzer Zeit hat Google bei den hybriden lokalen Treffern zudem noch ein Snippet wie bei organischen Treffern angezeigt, was die Unterscheidung erleichtert hat. Das Snippet scheint bei allen hybriden lokalen Treffern nun aber nicht mehr angezeigt zu werden.
Es gibt noch einen weiteren Unterschied zwischen den beiden Treffer-Typen, der sehr wichtig ist. Zumindest der 1. Treffer in einem Block mit hybriden lokalen Treffern ist sehr häufig ein echter organischer Treffer, den Google allerdings wie einen Places-Treffer anzeigt. Oft sind auch mehrere Treffer in diesen Blocks echte organische Treffer,
Wie man das herausfinden kann? Ganz einfach, man führt die gleiche Suche bei T-Online oder AOL durch. Bei diesen Suchpartnern von Google werden die Suchergebnisse immer ohne Universal Search Integrationen ausgespielt. Man erhält dort also die puren und unverfälschten organischen Rankings. Ich habe dazu hier und hier schon einmal einen Blogpost geschrieben.
Als aktuelles Beispiel möchte ich hier die heutigen Suchergebnisse für „sprachschule münchen“ von Google und T-Online vergleichen. Für eine bessere Übersicht habe ich die Treffer der beiden Suchergebnisseiten in einer Tabelle gegenübergestellt.

Wie man sieht, entsprechen die ersten vier Plätze (sprachschule-aktiv-muenchen.de, inlingua-muenchen.de, berlitz.de und tandem-muenchen.de) der hybriden lokalen Treffer auch den ersten vier Plätzen bei den organischen Suchergebnissen von T-Online und der fünfte Platz (aslsprachen.de) befindet sich ebenfalls in den Top 10 bei T-Online. Google konnte diesen fünf organischen Treffern offensichtlich eindeutig ein Places-Profil zuordnen, hat sie zu einem Block zusammengezogen und sie dann als hybride Treffer dargestellt.
Die Treffer Nr. 6 (sprachdirekt.de) und 7 (sprachschule-cosmopolitan.de) findet man nicht in den Top 10 von T-Online. Hier hat Google wahrscheinlich den 7er-Block der hybriden lokalen Treffer mit weiteren Places-Treffern aufgefüllt. Die Treffer 8 (prisma-ev-de), 9 (deutschakademie.de), 10 (desk-sprachkurs.de), 11(dialog-sprachschule.de) und 12 (muenchen.de) findet man dann wieder ebenfalls in den Top 10 bei T-Online.
Zählt man die hybriden lokalen Treffer hinzu, so hat die Google-SERP also zwei Treffer mehr als die SERP bei T-Online. Diese zwei Treffer entsprechen genau der Anzahl der beiden vermutlich aufgefüllten Places-Treffer. Ansonsten sind die beiden SERPs identisch.
Es stellt sich jetzt eine große Frage. Wie sollen die hybriden lokalen Treffer in der Toolbox behandelt werden? Da unsere Nutzer mit den Daten der Toolbox täglich arbeiten und sie an ihre Kunden reporten, möchten wir sie in die Diskussion miteinbeziehen. Ihr seid also hier und heute gefragt. Eure Meinung ist uns wichtig.
Unserer Meinung nach wäre es ein Fehler die hybriden lokalen Treffer komplett als reine Universal-Search-Integration zu betrachten und sie nicht als organisches Ranking zu werten. Offensichtlich besitzt eine Seite wie berlitz.de ein organisches Top-10-Ranking für „sprachschule münchen“, auch wenn Google den Treffer nicht wie einen normalen organischen Treffer anzeigt. Viele SEOs dürften in Erklärungsnot geraten, warum die von ihnen betreuten Websites für wichtige Keywords keine organischen Top-10-Rankings erreichen, wenn wir diese Treffer nicht zählen. Daher haben wir in dieser Woche diese Treffer auch testweise gewertet.
Wenn wir die hybriden lokalen Treffer wie organische Treffer zählen, dann werden einige Treffer gezählt, die in Wirklichkeit keine organischen Treffer sind. Sie werden von Google nur angezeigt, um beispielsweise einen 7er-Block aufzufüllen oder weil Google z.B. wie bei einer Suchanfrage ohne Ortsangabe nach „autovermietungen“ glaubt den Ort erraten zu können. Mit diesen Ergebnis sind wir auch nicht ganz zufrieden und es führt zu einigen Änderungen im Sichtbarkeitsindex wie bei den Movers & Shakers in dieser Woche zu beobachten ist.
Die Treffer lassen sich nicht eindeutig einer Kategorie zuordnen, da es sich, wie der Name schon sagt, um hybride Treffer handelt und es zudem noch einige Sonderfälle zu geben scheint. Auch wenn Google derzeit offensichtlich bei der Integration und Darstellung von lokalen Treffern noch viel experimentiert, scheint ein Trend erkennbar zu sein, dass hybriden lokalen Treffer wichtig geworden sind. Darauf deutet auch das sogenannte Venice-Update von Google hin.
Unser Vorschlag ist, dass wir die hybriden lokalen Treffer sowohl als organische als auch als Universal-Search-Treffer zählen, sie zukünftig in der Toolbox aber deutlich als solche zu markieren.
Letztendlich scheint sich neben den organischen und Universal-Search-Treffern ein dritter Typ etabliert zu haben, der nicht in die bisherigen Klassifizierungen der SEOs und SEO-Tools passt. Wir sind gespannt auf Eure Meinung.
Den Unterschied zwischen einer normalen Universal-Search-Integration und lokalen hybriden Treffern verdeutlichen diese beiden Beispiele (Beispiel "Hybride lokale Treffer", Beispiel "Universal-Search-Integration"). Optisch und im Quelltext lassen sich die beiden Typen derzeit nur durch die Überschrift „Orte für...“ unterscheiden. Im Beispiel „radiologie hamburg“ sehen wir z.B. die Überschrift „Orte für radiologie in der Nähe von Hamburg“. Bis vor kurzer Zeit hat Google bei den hybriden lokalen Treffern zudem noch ein Snippet wie bei organischen Treffern angezeigt, was die Unterscheidung erleichtert hat. Das Snippet scheint bei allen hybriden lokalen Treffern nun aber nicht mehr angezeigt zu werden.
Es gibt noch einen weiteren Unterschied zwischen den beiden Treffer-Typen, der sehr wichtig ist. Zumindest der 1. Treffer in einem Block mit hybriden lokalen Treffern ist sehr häufig ein echter organischer Treffer, den Google allerdings wie einen Places-Treffer anzeigt. Oft sind auch mehrere Treffer in diesen Blocks echte organische Treffer,
Wie man das herausfinden kann? Ganz einfach, man führt die gleiche Suche bei T-Online oder AOL durch. Bei diesen Suchpartnern von Google werden die Suchergebnisse immer ohne Universal Search Integrationen ausgespielt. Man erhält dort also die puren und unverfälschten organischen Rankings. Ich habe dazu hier und hier schon einmal einen Blogpost geschrieben.
Als aktuelles Beispiel möchte ich hier die heutigen Suchergebnisse für „sprachschule münchen“ von Google und T-Online vergleichen. Für eine bessere Übersicht habe ich die Treffer der beiden Suchergebnisseiten in einer Tabelle gegenübergestellt.

Wie man sieht, entsprechen die ersten vier Plätze (sprachschule-aktiv-muenchen.de, inlingua-muenchen.de, berlitz.de und tandem-muenchen.de) der hybriden lokalen Treffer auch den ersten vier Plätzen bei den organischen Suchergebnissen von T-Online und der fünfte Platz (aslsprachen.de) befindet sich ebenfalls in den Top 10 bei T-Online. Google konnte diesen fünf organischen Treffern offensichtlich eindeutig ein Places-Profil zuordnen, hat sie zu einem Block zusammengezogen und sie dann als hybride Treffer dargestellt.
Die Treffer Nr. 6 (sprachdirekt.de) und 7 (sprachschule-cosmopolitan.de) findet man nicht in den Top 10 von T-Online. Hier hat Google wahrscheinlich den 7er-Block der hybriden lokalen Treffer mit weiteren Places-Treffern aufgefüllt. Die Treffer 8 (prisma-ev-de), 9 (deutschakademie.de), 10 (desk-sprachkurs.de), 11(dialog-sprachschule.de) und 12 (muenchen.de) findet man dann wieder ebenfalls in den Top 10 bei T-Online.
Zählt man die hybriden lokalen Treffer hinzu, so hat die Google-SERP also zwei Treffer mehr als die SERP bei T-Online. Diese zwei Treffer entsprechen genau der Anzahl der beiden vermutlich aufgefüllten Places-Treffer. Ansonsten sind die beiden SERPs identisch.
Es stellt sich jetzt eine große Frage. Wie sollen die hybriden lokalen Treffer in der Toolbox behandelt werden? Da unsere Nutzer mit den Daten der Toolbox täglich arbeiten und sie an ihre Kunden reporten, möchten wir sie in die Diskussion miteinbeziehen. Ihr seid also hier und heute gefragt. Eure Meinung ist uns wichtig.
Unserer Meinung nach wäre es ein Fehler die hybriden lokalen Treffer komplett als reine Universal-Search-Integration zu betrachten und sie nicht als organisches Ranking zu werten. Offensichtlich besitzt eine Seite wie berlitz.de ein organisches Top-10-Ranking für „sprachschule münchen“, auch wenn Google den Treffer nicht wie einen normalen organischen Treffer anzeigt. Viele SEOs dürften in Erklärungsnot geraten, warum die von ihnen betreuten Websites für wichtige Keywords keine organischen Top-10-Rankings erreichen, wenn wir diese Treffer nicht zählen. Daher haben wir in dieser Woche diese Treffer auch testweise gewertet.
Wenn wir die hybriden lokalen Treffer wie organische Treffer zählen, dann werden einige Treffer gezählt, die in Wirklichkeit keine organischen Treffer sind. Sie werden von Google nur angezeigt, um beispielsweise einen 7er-Block aufzufüllen oder weil Google z.B. wie bei einer Suchanfrage ohne Ortsangabe nach „autovermietungen“ glaubt den Ort erraten zu können. Mit diesen Ergebnis sind wir auch nicht ganz zufrieden und es führt zu einigen Änderungen im Sichtbarkeitsindex wie bei den Movers & Shakers in dieser Woche zu beobachten ist.
Die Treffer lassen sich nicht eindeutig einer Kategorie zuordnen, da es sich, wie der Name schon sagt, um hybride Treffer handelt und es zudem noch einige Sonderfälle zu geben scheint. Auch wenn Google derzeit offensichtlich bei der Integration und Darstellung von lokalen Treffern noch viel experimentiert, scheint ein Trend erkennbar zu sein, dass hybriden lokalen Treffer wichtig geworden sind. Darauf deutet auch das sogenannte Venice-Update von Google hin.
Unser Vorschlag ist, dass wir die hybriden lokalen Treffer sowohl als organische als auch als Universal-Search-Treffer zählen, sie zukünftig in der Toolbox aber deutlich als solche zu markieren.
Letztendlich scheint sich neben den organischen und Universal-Search-Treffern ein dritter Typ etabliert zu haben, der nicht in die bisherigen Klassifizierungen der SEOs und SEO-Tools passt. Wir sind gespannt auf Eure Meinung.
1
2
3
4
5
6
... 101
|
















