Suchmaschinen- & SEO-Blog
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| # | Domain | Veränderung |
|---|---|---|
| 1 | t3n.de | 71% |
| 2 | max.de | 61% |
| 3 | lonelyplanet.de | 58% |
| 4 | geld.de | 56% |
| 5 | datingcafe.de | 47% |
| 6 | nachdenkseiten.de | 46% |
| 7 | eesom.com | 44% |
| 8 | geo.de | 42% |
| 9 | 1000kreuzfahrten.de | 41% |
| 10 | lifeline.de | 41% |
| 11 | schieb.de | 40% |
| 12 | internetworld.de | 36% |
| 13 | wwe.com | 36% |
| 14 | perlentaucher.de | 36% |
| 15 | financescout24.de | 36% |
| 16 | leserservice.de | 36% |
| 17 | itwissen.info | 36% |
| 18 | nzz.ch | 33% |
| 19 | kempinski.com | 31% |
| 20 | linguee.com | 30% |
Absteiger
| # | Domain | Veränderung |
|---|---|---|
| 1 | ticcats.de | -99% |
| 2 | gutscheinrabatt.eu | -97% |
| 3 | lm-boerse.com | -95% |
| 4 | tagesgeldkonto.com | -95% |
| 5 | prepaid-vergleich-online.de | -93% |
| 6 | tagesgeld.org | -93% |
| 7 | porno-hub.net | -91% |
| 8 | onlinekredite.cc | -87% |
| 9 | sinnvollerweise.de | -86% |
| 10 | reisen-ito.de | -85% |
| 11 | dsl--flatrate.de | -84% |
| 12 | besttips.de | -84% |
| 13 | finanziert.net | -83% |
| 14 | pkv-private-....net | -83% |
| 15 | geschenk.com | -83% |
| 16 | partnervermittlung-24.net | -83% |
| 17 | meine-kontaktlinsen.de | -82% |
| 18 | witze.net | -81% |
| 19 | gratis-tattoovorlagen.net | -80% |
| 20 | golfkurs.com | -80% |
Auf den erstem Blick scheint Google hier das Ergebnis erzielt zu haben, das gewünscht war: Seiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten werden künftig häufiger gefunden; Domains mit vielen Affiliate-Links und Inhalten tendenziell seltener. Natürlich können wir davon ausgehen, dass Google die Filter in den kommenden Wochen und Monaten noch mehrmals nachjustiert, die Marschrichtung ist jetzt allerdings vorgegeben.
In den kommenden Tagen werden wir bestimmt noch viel zu möglichen Ursachen und Auslösern für diese Ranking-Verschiebungen lesen. Doch bereits jetzt dürfte klar sein, dass Google hier nicht nur auf ein Signal setzt, sondern eine Reihe unterschiedlicher Hinweise gewichtet und bewertet. Somit wird es immer schwieriger, sich einen Rankingvorteil zu verschaffen, ohne dass die entsprechende „Substanz“ an Inhalten und Nutzerverhalten dahinter steht.
Weitere Postings zu dem Thema bei:
Wie misst eine Suchmaschine ihre eigene Relevanz?
Wenn eine Suchmaschine Anpassungen an ihren Ranking-, Analyse- oder Crawling-Algorithmen vornimmt, die im Ergebnis einen erheblichen Anteil am Gesamtvolumen aller Anfragen betrifft, fragt man sich doch gelegentlich: „Woher wollen die eigentlich wissen, was relevant ist?“ Nun, die kurze Antwort darauf lautet: „Sie wissen es selbst nicht!“
Sie haben in vielen Fällen zwar jede Menge guter Indizien, aber ich will mal versuchen anhand eines Beispiels zu zeigen, dass die Analyse von systemimmanenten Daten keineswegs „allwissend“ macht. Außerdem werde ich versuchen zu veranschaulichen, wie man eine der von Suchmaschinen verwendeten Relevanz-Analysen nutzen kann, um die Relevanz der eigenen Seiten zu messen.
Sehen wir uns zunächst die am häufigsten eingesetzten Analysemethoden an, so lassen sich diese grob in zwei Gruppen unterteilen.
Ich möchte an dieser Stelle den Bereich User-Testing näher untersuchen. Jetzt denken sicher einige: Nicht skalierbar! Viel zu teuer! Ich bin da ganz anderer Meinung – und die Suchmaschinen teilen diese.
Ein klassisches Beispiel für Relevanz, die sich nur sehr eingeschränkt mit Metriken wie CTR, Verweildauer, Ladezeit etc. messen lässt, ist die von speziellen Einblendungen in den SERPS (Search Engine Result Pages). Sieht man sich etwa die Ergebnisse für Suchanfragen nach Börsenkursen wie MSFT, GOOG, YHOO an, so bieten alle Player heute die wichtigsten Kennzahlen direkt auf der Seite an. Das hat zur Folge, dass der Nutzer nicht mehr messbar mit der Einblendung interagiert.

Finanz und Wetter Einblendungen in den SERPS 2012 (Google, Bing, Yahoo!)
"Lies, damned lies, and statistics"
Es kam in meiner Zeit als Search Product Manager durchaus vor, dass ein Engineer mir aus heiterem Himmel mitteilte, dass die Performance der Direkteinblendungen für Aktien, Wetter, Horoskope etc. zu schlecht sei und diese daher zeitnah abgeschaltet werden. Ich vermute, dass so etwas in einem wichtigen Markt wie den USA nicht so schnell passieren dürfte, aber wenn ein indischer Engineer auf eine Analyse von 4.000 CTR-Statistiken blickt und ein paar Features unterhalb des CTR-Minimums fallen, ist diese Herangehensweise aus seiner Sicht wahrscheinlich valide.
Tritt der Fall ein, dass die Analyse der im System vorhandenen Daten als ureigene Herangehensweise von Suchmaschinen keine befriedigende Antwort liefert, wird häufig auf das User-Testing gesetzt.
Viele Leser dürften von der Tatsache überrascht sein, dass Suchmaschinen diese Methode in vergleichsweise hoher Frequenz auch zum Analysieren ihrer organischen SERPS sowie für die Ergebnisseiten der News-, Bilder- oder der Lokalen Suche einsetzen. Die Resultate dieser Analysen werden auch sehr ernst genommen, und es gehört schon lange zum Standard, dass solche Metriken zu den Release-Kriterien von Suchmaschinen-Features zählen. Wird der angestrebte Wert nicht erreicht, wird das neue Feature nicht gelauncht.
Wie läuft ein solcher User-Test ab?
Beispielhaft und vereinfacht gesagt, heuert man eine Gruppe von Editoren/Testern an, die an einem Rechner jeweils einen Suchbegriff „sehen“ und dazu passend die entsprechende Webseite, die zu dem Term auf Platz X steht. Der Tester beurteilt die Qualität der Seite in Bezug auf den Suchbegriff anhand einer einfachen Bewertung, vergleichbar etwa mit Schulnoten:

Exemplarische Darstellung der Testumgebung aus der Sicht des Raters
1 (sehr gut) – wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
2 (gut) – wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
3 (befriedigend) – wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
...
(Zitiert nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Schulnote)
Um sicher zu stellen, dass ein Tester die Ergebnisse nicht durch eine „falsche“ Einschätzung/Bewertung negativ beeinflusst, werden die gleichen Queries meist von mehreren Testern bewertet. In die Schlussberechnung fließen dann lediglich Ratings ein, die von mehreren Testern identisch oder fast identisch bewertet worden sind.
Am Ende der Berechnung steht dann ein Wert R, der die relative Relevanz zum Zeitpunkt X beschreibt. Anhand dieser Werte und der im Verlauf der Zeit entstehenden Historie lassen sich schließlich Trends ablesen. Es ist durchaus üblich, dass bei derartigen Messungen die Produkte der Mitbewerber in identischer Art mit getestet werden, um einen direkten Vergleich zuzulassen.

Schematische Beschreibung einer Testumgebung/Prozesse
Natürlich stößt diese Methode auch an Grenzen, denn sie ist einerseits sehr kostspielig, und birgt andererseits gewisse Risiken. Besonders bei der Bewertung im Long-Tail liegt die Vermutung nahe, dass ähnlich wie beim Publikumsjoker aus der TV-Sendung Wer-Wird-Millionär die Regel gilt: Toller Joker bei einfachen Fragen = Head Queries, mit Vorsicht zu genießen bei Fragen ab 64.000 Euro = Tail Queries.
Ähnlich wie bei dem beschriebenen Ranking durch Tester sollen die WWM-Kandidaten nur dann abstimmen, wenn sie sich ihrer Sache sicher sind. Die Ergebnisse in der Show zeigen aber, dass – freundlich ausgedrückt – einige Kandidaten so ihre Schwierigkeiten beim Einschätzen des eigenen Wissens haben.
Keyword Set-Auswahl – oder: Auch als beste Suchmaschine für Bürsten- und Pinselmacher kann man kein Geld verdienen.
Thematisch sind ja gerade Web-Suchanfragen sehr divers, darum ist es umso wichtiger, entsprechende Sorgfalt bei der Erstellung der Keyword-Sets für Relevanz Analysen walten zu lassen.
Es dürfte niemanden überraschen, dass für derartige Benchmarks nicht einfach beliebig zusammengestellte Suchbegriffe verwendet werden. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, ist es notwendig, sowohl genügend Head- als auch Tail-Queries im Set zu haben. Außerdem werden die Suchbegriffe mit zusätzlichen Scores versehen, um deren Wert für den Test besser bestimmen zu können.
So dürfte zum Bespiel jedem einleuchten, dass die Keywords für Bürsten- und Pinselmacher als Unterkategorie der Lokalen Suche einen deutlich niedrigeren Score erhalten als Keywords für die Unterkategorie Restaurants. Denn dadurch wird der Tatsache Sorge getragen, dass nicht alle Bereiche gleich „wichtig“ also gut monetarisierbar, imageträchtig oder relevant für die Product Roadmap sind. Da Zeit und Budget immer begrenzt sind, helfen diese Scores dabei, sicherzustellen, dass man vor allem dort investiert, wo der ROI am höchsten ist.
Eine weitere Herausforderung im Umgang mit den Query-Sets ist der ewige Balanceakt zwischen Vergleichbarkeit von Daten und „Up-To-Date-Ness“. Auf der einen Seite sollte das Query-Set, mit dem die „Nullmessung“ vorgenommen wurde, nicht verändert werden, um Gewinne/Verluste möglichst exakt messen zu können. Ist ein Query-Set aber zu alt, hat das in der Regel eine negative Auswirkung auf die Messung. Wäre in meinem Set z. B. die Query „Bundeskanzler Deutschland“ so ist das perfekte Ergebnis am 21. November 2005 ein anderes als das am 22. November 2005, dem Tag, an dem Angela Merkel den Job übernahm und zur ersten Bundeskanzlerin gewählt wurde.
Was springt jetzt dabei für mich raus? „Show me the Money!“
Nach diesem Ausflug kehre ich jetzt zurück zur Kernfrage aller derer, die den SISTRIX Blog lesen: Wie hilft mir das alles in meinem Job als SEO, Webmaster, Produktverantwortlicher oder Engineer?
Im einfachsten Setup sollte man sich seinen Postboten schnappen und ihm 50 Euro für 20 Minuten seiner Zeit bieten. Ihr nennt ihm einen Suchbegriff, setzt ihn vor eure Landing Page und befragt ihn dazu.
Zugegeben, das kann eher „creepy“ rüberkommen, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Und Ihr versteht schon, wie ich das meine.
Denjenigen unter euch, die über deutlich mehr als 50 Euro Budget verfügen, empfehle ich, einen Teil Ihres Geldes künftig bei einem Marktforschungsunternehmen auszugeben, um der Frage nach der Relevanz auf die Schliche zu kommen.
Unabhängig vom Setup verspreche ich, ihr lernt dabei mehr über eben jene Relevanz, als bei der Lektüre des nächsten Social Media Ranking Correlation Posts.
Hier noch ein Tipp für all diejenigen, die nicht in einem großen Unternehmen mit eigenen Testlabors arbeiten. Findet ein Marktforschungsunternehmen in eurer Nähe und lasst euch dort in deren Datenbank für Tests, Fokusgruppen etc. aufnehmen.
Ich mache das selbst mindestens einmal im Jahr und habe dabei jedes Mal spannende Dinge gelernt. Quasi eine Weiterbildung, die nicht nur kostenlos ist, sondern meist eine kleine Entlohnung mit sich bringt – und das bei stets leckerer Verpflegung und fast immer in gut klimatisierten Räumen.
Sie haben in vielen Fällen zwar jede Menge guter Indizien, aber ich will mal versuchen anhand eines Beispiels zu zeigen, dass die Analyse von systemimmanenten Daten keineswegs „allwissend“ macht. Außerdem werde ich versuchen zu veranschaulichen, wie man eine der von Suchmaschinen verwendeten Relevanz-Analysen nutzen kann, um die Relevanz der eigenen Seiten zu messen.
Sehen wir uns zunächst die am häufigsten eingesetzten Analysemethoden an, so lassen sich diese grob in zwei Gruppen unterteilen.
- Gruppe 1 umfasst alle Methoden, die systemimmanente Metriken, wie Clickstream-Daten, CTRs, Verweildauer, semantische Analysen, Linkstrukturen on und off Site etc. erfassen und bewerten.
- Gruppe 2 umfasst alle Methoden, die extern gesammelte Daten (z.B. Eyetracking, Online-Panels, User-Testing oder Focus-Gruppen) erfassen und bewerten.
Ich möchte an dieser Stelle den Bereich User-Testing näher untersuchen. Jetzt denken sicher einige: Nicht skalierbar! Viel zu teuer! Ich bin da ganz anderer Meinung – und die Suchmaschinen teilen diese.
Ein klassisches Beispiel für Relevanz, die sich nur sehr eingeschränkt mit Metriken wie CTR, Verweildauer, Ladezeit etc. messen lässt, ist die von speziellen Einblendungen in den SERPS (Search Engine Result Pages). Sieht man sich etwa die Ergebnisse für Suchanfragen nach Börsenkursen wie MSFT, GOOG, YHOO an, so bieten alle Player heute die wichtigsten Kennzahlen direkt auf der Seite an. Das hat zur Folge, dass der Nutzer nicht mehr messbar mit der Einblendung interagiert.

Finanz und Wetter Einblendungen in den SERPS 2012 (Google, Bing, Yahoo!)
"Lies, damned lies, and statistics"
Es kam in meiner Zeit als Search Product Manager durchaus vor, dass ein Engineer mir aus heiterem Himmel mitteilte, dass die Performance der Direkteinblendungen für Aktien, Wetter, Horoskope etc. zu schlecht sei und diese daher zeitnah abgeschaltet werden. Ich vermute, dass so etwas in einem wichtigen Markt wie den USA nicht so schnell passieren dürfte, aber wenn ein indischer Engineer auf eine Analyse von 4.000 CTR-Statistiken blickt und ein paar Features unterhalb des CTR-Minimums fallen, ist diese Herangehensweise aus seiner Sicht wahrscheinlich valide.
Tritt der Fall ein, dass die Analyse der im System vorhandenen Daten als ureigene Herangehensweise von Suchmaschinen keine befriedigende Antwort liefert, wird häufig auf das User-Testing gesetzt.
Viele Leser dürften von der Tatsache überrascht sein, dass Suchmaschinen diese Methode in vergleichsweise hoher Frequenz auch zum Analysieren ihrer organischen SERPS sowie für die Ergebnisseiten der News-, Bilder- oder der Lokalen Suche einsetzen. Die Resultate dieser Analysen werden auch sehr ernst genommen, und es gehört schon lange zum Standard, dass solche Metriken zu den Release-Kriterien von Suchmaschinen-Features zählen. Wird der angestrebte Wert nicht erreicht, wird das neue Feature nicht gelauncht.
Wie läuft ein solcher User-Test ab?
Beispielhaft und vereinfacht gesagt, heuert man eine Gruppe von Editoren/Testern an, die an einem Rechner jeweils einen Suchbegriff „sehen“ und dazu passend die entsprechende Webseite, die zu dem Term auf Platz X steht. Der Tester beurteilt die Qualität der Seite in Bezug auf den Suchbegriff anhand einer einfachen Bewertung, vergleichbar etwa mit Schulnoten:

Exemplarische Darstellung der Testumgebung aus der Sicht des Raters
1 (sehr gut) – wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
2 (gut) – wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
3 (befriedigend) – wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
...
(Zitiert nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Schulnote)
Um sicher zu stellen, dass ein Tester die Ergebnisse nicht durch eine „falsche“ Einschätzung/Bewertung negativ beeinflusst, werden die gleichen Queries meist von mehreren Testern bewertet. In die Schlussberechnung fließen dann lediglich Ratings ein, die von mehreren Testern identisch oder fast identisch bewertet worden sind.
Am Ende der Berechnung steht dann ein Wert R, der die relative Relevanz zum Zeitpunkt X beschreibt. Anhand dieser Werte und der im Verlauf der Zeit entstehenden Historie lassen sich schließlich Trends ablesen. Es ist durchaus üblich, dass bei derartigen Messungen die Produkte der Mitbewerber in identischer Art mit getestet werden, um einen direkten Vergleich zuzulassen.

Schematische Beschreibung einer Testumgebung/Prozesse
Natürlich stößt diese Methode auch an Grenzen, denn sie ist einerseits sehr kostspielig, und birgt andererseits gewisse Risiken. Besonders bei der Bewertung im Long-Tail liegt die Vermutung nahe, dass ähnlich wie beim Publikumsjoker aus der TV-Sendung Wer-Wird-Millionär die Regel gilt: Toller Joker bei einfachen Fragen = Head Queries, mit Vorsicht zu genießen bei Fragen ab 64.000 Euro = Tail Queries.
Ähnlich wie bei dem beschriebenen Ranking durch Tester sollen die WWM-Kandidaten nur dann abstimmen, wenn sie sich ihrer Sache sicher sind. Die Ergebnisse in der Show zeigen aber, dass – freundlich ausgedrückt – einige Kandidaten so ihre Schwierigkeiten beim Einschätzen des eigenen Wissens haben.
Keyword Set-Auswahl – oder: Auch als beste Suchmaschine für Bürsten- und Pinselmacher kann man kein Geld verdienen.
Thematisch sind ja gerade Web-Suchanfragen sehr divers, darum ist es umso wichtiger, entsprechende Sorgfalt bei der Erstellung der Keyword-Sets für Relevanz Analysen walten zu lassen.
Es dürfte niemanden überraschen, dass für derartige Benchmarks nicht einfach beliebig zusammengestellte Suchbegriffe verwendet werden. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, ist es notwendig, sowohl genügend Head- als auch Tail-Queries im Set zu haben. Außerdem werden die Suchbegriffe mit zusätzlichen Scores versehen, um deren Wert für den Test besser bestimmen zu können.
So dürfte zum Bespiel jedem einleuchten, dass die Keywords für Bürsten- und Pinselmacher als Unterkategorie der Lokalen Suche einen deutlich niedrigeren Score erhalten als Keywords für die Unterkategorie Restaurants. Denn dadurch wird der Tatsache Sorge getragen, dass nicht alle Bereiche gleich „wichtig“ also gut monetarisierbar, imageträchtig oder relevant für die Product Roadmap sind. Da Zeit und Budget immer begrenzt sind, helfen diese Scores dabei, sicherzustellen, dass man vor allem dort investiert, wo der ROI am höchsten ist.
Eine weitere Herausforderung im Umgang mit den Query-Sets ist der ewige Balanceakt zwischen Vergleichbarkeit von Daten und „Up-To-Date-Ness“. Auf der einen Seite sollte das Query-Set, mit dem die „Nullmessung“ vorgenommen wurde, nicht verändert werden, um Gewinne/Verluste möglichst exakt messen zu können. Ist ein Query-Set aber zu alt, hat das in der Regel eine negative Auswirkung auf die Messung. Wäre in meinem Set z. B. die Query „Bundeskanzler Deutschland“ so ist das perfekte Ergebnis am 21. November 2005 ein anderes als das am 22. November 2005, dem Tag, an dem Angela Merkel den Job übernahm und zur ersten Bundeskanzlerin gewählt wurde.
Was springt jetzt dabei für mich raus? „Show me the Money!“
Nach diesem Ausflug kehre ich jetzt zurück zur Kernfrage aller derer, die den SISTRIX Blog lesen: Wie hilft mir das alles in meinem Job als SEO, Webmaster, Produktverantwortlicher oder Engineer?
Im einfachsten Setup sollte man sich seinen Postboten schnappen und ihm 50 Euro für 20 Minuten seiner Zeit bieten. Ihr nennt ihm einen Suchbegriff, setzt ihn vor eure Landing Page und befragt ihn dazu.
Zugegeben, das kann eher „creepy“ rüberkommen, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Und Ihr versteht schon, wie ich das meine.
Denjenigen unter euch, die über deutlich mehr als 50 Euro Budget verfügen, empfehle ich, einen Teil Ihres Geldes künftig bei einem Marktforschungsunternehmen auszugeben, um der Frage nach der Relevanz auf die Schliche zu kommen.
Unabhängig vom Setup verspreche ich, ihr lernt dabei mehr über eben jene Relevanz, als bei der Lektüre des nächsten Social Media Ranking Correlation Posts.
Hier noch ein Tipp für all diejenigen, die nicht in einem großen Unternehmen mit eigenen Testlabors arbeiten. Findet ein Marktforschungsunternehmen in eurer Nähe und lasst euch dort in deren Datenbank für Tests, Fokusgruppen etc. aufnehmen.
Ich mache das selbst mindestens einmal im Jahr und habe dabei jedes Mal spannende Dinge gelernt. Quasi eine Weiterbildung, die nicht nur kostenlos ist, sondern meist eine kleine Entlohnung mit sich bringt – und das bei stets leckerer Verpflegung und fast immer in gut klimatisierten Räumen.
Google Soziale Suche & Soziale Verbindungen
Durch die Annahme und Diskussionen, dass Google Social Signals in Zukunft immer stärker bewerten wird, wird die Diskussion über Google Fake Accounts immer stärker. Ich habe mir mal angesehen welche Verbindungen Google bereits erkennt und in die soziale Suche einfließen lässt.
Google selbst erklärt, dass die Online-Rezension von einem Freund möglicherweise relevanter ist als eine fremde Rezension. Eine Annahme, die man so ja auch erst mal nicht abstreiten kann. Darum werden in der sozialen Suche Ergebnisse von bestehenden Verbindungen zu Freunden hervorgehoben, doch nicht immer sind diese sofort zu erkennen, da nicht alle Freunde Google Plus aktiv nutzen um Inhalte öffentlich zu bewerten oder zu teilen. Um die soziale Suche zu beeinflussen, braucht es also gar nicht unbedingt einen Google Plus Account, hier spielen weit mehr Faktoren mit ein:
Interessant ist nun wie die eigenen sozialen Verbindungen erkannt werden und auch hier spielt nicht nur Google Plus eine Rolle. Um personalisierte Ergebnisse in der die soziale Suche zu erhalten, reicht schon ein Google Mail Konto aus.

Über die eigenen Kontakte im Google Mail Konto werden weitere Verbindungen erkannt, welche in die Ergebnisse der sozialen Suche einfließen. Ich erhalte also auch die Meinungen der Freunde meiner Freunde, was dann kaum noch zu kontrollieren ist, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit bietet diese selbst bei Dritten zu beeinflussen. Nehmen wir also an die durchschnittliche Kontaktanzahl eines Google Mail Users liegt bei 100 Kontakten. Dann nehme ich durch das teilen eines Links Einfluss auf meine 100 Kontakt und zudem auch Einfluss auf die jeweils 100 Kontakte meiner Kontakte, was zu einer Summe von bis zu 10.000 Kontakten führt. Und die selbe Anzahl an Usern nimmt auch Einfluss auf meine Ergebnisse der sozialen Suche. Eine schon sehr beachtliche Zahl, nur das diese sehr wahrscheinlich noch viel größer ist, da z.B. auch die Kontakte in meinem Twitter Konto von Google erkannt und zu meinen sozialen Verbindungen gezählt werden. An der Stelle sei auch erwähnt, das Twitter in Deutschland wieder ein großes Wachstum verzeichnen kann und nun erstmal die 4 Mio. User Grenze überschritten hat.
Google selbst unterscheidet hier in öffentliche Verbindungen (z.B. Twitter) und private Verbindungen (z.B. Google Chat).
Um zu überprüfen, warum jemand in meinen sozialen Suchergebnissen angezeigt wird, kann man die Maus über den Namen der Personen halten oder über diesen Link http://www.google.com/s2/search/social?hl=de die Übersicht der sozialen Verbindungen überprüfen (Link funktionier nur im eingeloggten Status).
Ein nettes Feature, das mir persönlich aber auch zeigt wie groß die Anzahl der Faktoren ist die bei einem Google Fake Account berücksichtigt werden müssen. Noch schwieriger wird es wenn man ein „Themen,-„ oder „Experten,-„ Profil aufbauen will, um die thematische Qualität eines Profils zu erhöhen, denn hier müssen die Verbindungen auch thematisch ausgewählt werden. Nicht unmöglich, aber doch schon eine Herausforderung und ich freu mich schon über die ersten kreativen Vorträge und Artikel zum Thema „Aufbau von sozialen Verbindungen“.
Google selbst erklärt, dass die Online-Rezension von einem Freund möglicherweise relevanter ist als eine fremde Rezension. Eine Annahme, die man so ja auch erst mal nicht abstreiten kann. Darum werden in der sozialen Suche Ergebnisse von bestehenden Verbindungen zu Freunden hervorgehoben, doch nicht immer sind diese sofort zu erkennen, da nicht alle Freunde Google Plus aktiv nutzen um Inhalte öffentlich zu bewerten oder zu teilen. Um die soziale Suche zu beeinflussen, braucht es also gar nicht unbedingt einen Google Plus Account, hier spielen weit mehr Faktoren mit ein:
- Blogs, Website und weitere Inhalte, die ein User erstellt oder geteilt hat
- Bilder die von den eigenen sozialen Verbindungen geteilt wurden
- Google Reader-Abonnements
- Sämtliche bekannte Web-Profile wie Twitter und Flickr
- Inhalte die über die +1 Schaltfläche in den SERPS empfohlen oder geteilt wurden
Interessant ist nun wie die eigenen sozialen Verbindungen erkannt werden und auch hier spielt nicht nur Google Plus eine Rolle. Um personalisierte Ergebnisse in der die soziale Suche zu erhalten, reicht schon ein Google Mail Konto aus.

Über die eigenen Kontakte im Google Mail Konto werden weitere Verbindungen erkannt, welche in die Ergebnisse der sozialen Suche einfließen. Ich erhalte also auch die Meinungen der Freunde meiner Freunde, was dann kaum noch zu kontrollieren ist, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit bietet diese selbst bei Dritten zu beeinflussen. Nehmen wir also an die durchschnittliche Kontaktanzahl eines Google Mail Users liegt bei 100 Kontakten. Dann nehme ich durch das teilen eines Links Einfluss auf meine 100 Kontakt und zudem auch Einfluss auf die jeweils 100 Kontakte meiner Kontakte, was zu einer Summe von bis zu 10.000 Kontakten führt. Und die selbe Anzahl an Usern nimmt auch Einfluss auf meine Ergebnisse der sozialen Suche. Eine schon sehr beachtliche Zahl, nur das diese sehr wahrscheinlich noch viel größer ist, da z.B. auch die Kontakte in meinem Twitter Konto von Google erkannt und zu meinen sozialen Verbindungen gezählt werden. An der Stelle sei auch erwähnt, das Twitter in Deutschland wieder ein großes Wachstum verzeichnen kann und nun erstmal die 4 Mio. User Grenze überschritten hat.
Google selbst unterscheidet hier in öffentliche Verbindungen (z.B. Twitter) und private Verbindungen (z.B. Google Chat).
Um zu überprüfen, warum jemand in meinen sozialen Suchergebnissen angezeigt wird, kann man die Maus über den Namen der Personen halten oder über diesen Link http://www.google.com/s2/search/social?hl=de die Übersicht der sozialen Verbindungen überprüfen (Link funktionier nur im eingeloggten Status).
Ein nettes Feature, das mir persönlich aber auch zeigt wie groß die Anzahl der Faktoren ist die bei einem Google Fake Account berücksichtigt werden müssen. Noch schwieriger wird es wenn man ein „Themen,-„ oder „Experten,-„ Profil aufbauen will, um die thematische Qualität eines Profils zu erhöhen, denn hier müssen die Verbindungen auch thematisch ausgewählt werden. Nicht unmöglich, aber doch schon eine Herausforderung und ich freu mich schon über die ersten kreativen Vorträge und Artikel zum Thema „Aufbau von sozialen Verbindungen“.
Anzahl der unterschiedlichen Domains in den SERPS
Zum Jahresende häufen sich in den SEO-Blogs die Jahresrückblicke. Häufig ganz interessant zu lesen, doch kommt bei mir dann regelmäßig die Frage auf: und was hat sich im letzten Jahr jetzt wirklich verändert? Sicherlich, für den einzelnen Seitenbetreiber machen Google-Veränderungen manchmal einen riesen Unterschied, in der Summe sind die SERPs allerdings „gefühlt“ recht stabil. Um zu überprüfen, ob mich das Gefühl trügt, habe ich in folgendem Diagramm die Anzahl der unterschiedlichen Domains in den Google-SERPS (getrennt für Top-3, Top-10 und Top-100) seit Mitte 2008 aufgetragen. Damit das vergleichbar bleibt, sind die Werte auf den 16.06.2008 mit 100 normiert:

Obwohl die Wert-Achse erst bei 80 beginnt und Veränderungen somit vergleichsweise deutlich hervortreten, ist ganz gut zu erkennen, dass Google in den letzten zweieinhalb Jahren eher wenig Ranking-Updates vorgenommen hat, die auf die Anzahl unterschiedlicher Domains in den SERPs Auswirkungen haben. Die häufig gehörte Klage, dass Google den starken Domains immer mehr Platz in den SERPs zuteile, scheint damit sogar widerlegt: die Anzahl der Domains in den Top-3 ist seit Mitte 2008 um 8%, in den Top-10 sogar um 23% gestiegen.

Obwohl die Wert-Achse erst bei 80 beginnt und Veränderungen somit vergleichsweise deutlich hervortreten, ist ganz gut zu erkennen, dass Google in den letzten zweieinhalb Jahren eher wenig Ranking-Updates vorgenommen hat, die auf die Anzahl unterschiedlicher Domains in den SERPs Auswirkungen haben. Die häufig gehörte Klage, dass Google den starken Domains immer mehr Platz in den SERPs zuteile, scheint damit sogar widerlegt: die Anzahl der Domains in den Top-3 ist seit Mitte 2008 um 8%, in den Top-10 sogar um 23% gestiegen.
Worauf es bei kreativen Social Media Kampagnen ankommt
Die Social Media Strategie mit der Auswahl der richtigen Kanäle ist das eine, das andere die definierten Inhalte so zu kommunizieren, dass eine Community und über diese hinaus auch Viralität entsteht. Wie geht man also vor und auf was kommt es an?
Wie bei der Social Media Strategie ist es auch bei einer Social Media Kampagne wichtig, vorab zu definieren, was genau erreicht werden soll. Ziele! Und so schön es wäre daran nicht zu denken, der Budgetrahmen sollte festgesetzt werden und der Budgeteinsatz im Verhältnis zu den definierten Zielen stehen. Was soll erreicht werden und was ist das wert? Kosten und Nutzen werden sonst im kreativen Brainstorming schnell vergessen und dadurch entstehen immer wieder Social Media Kampagnen die zwar gut sind, aber viel mehr kosten als sie jemals wieder reinholen könnten. Der Punkt ist mir an der Stelle wichtig, da immer noch viel zu viele Unternehmen ohne Strategie und Ziele im Social Web aktiv sind und hochmotiviert große Budgets ausgeben, ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, was dadurch wieder rein kommt. „Alle anderen machen es auch, also wird es schon Sinn machen..“
Stehen Ziele und Budget geht es ins Brainstorming. Es gibt viele Brainstorming-Methoden, aber alle haben eins gemeinsam, einen abgesteckten Zeitrahmen. Der ist wichtig, da man sich sonst schnell in Ideen und Kreativität verliert. Effektiver ist es häufig, einen kürzeren Zeitraum zu definieren, den Vorgang aber am nächsten Tag zu wiederholen. Im ersten Brainstorming Ideen finden und aufschreiben und diese nach etwas Abstand erneut zu hinterfragen und zu konkretisieren. Umso mehr Personen an einem Tisch sitzen, umso mehr Meinungen wird es geben und nie werden alle einer Meinung sein. Darum ist es wichtig an einem bestimmten Punkt eine Entscheidung für eine bestimmte Idee zu treffen und nicht aus Kompromissbereitschaft mehrere Ideen zusammen zufassen.
Hier 4 Fragen die man sich beantworten sollte um zu überprüfen, ob die Kampagnenidee funktioniert:
Wie bei der Social Media Strategie ist es auch bei einer Social Media Kampagne wichtig, vorab zu definieren, was genau erreicht werden soll. Ziele! Und so schön es wäre daran nicht zu denken, der Budgetrahmen sollte festgesetzt werden und der Budgeteinsatz im Verhältnis zu den definierten Zielen stehen. Was soll erreicht werden und was ist das wert? Kosten und Nutzen werden sonst im kreativen Brainstorming schnell vergessen und dadurch entstehen immer wieder Social Media Kampagnen die zwar gut sind, aber viel mehr kosten als sie jemals wieder reinholen könnten. Der Punkt ist mir an der Stelle wichtig, da immer noch viel zu viele Unternehmen ohne Strategie und Ziele im Social Web aktiv sind und hochmotiviert große Budgets ausgeben, ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, was dadurch wieder rein kommt. „Alle anderen machen es auch, also wird es schon Sinn machen..“
Stehen Ziele und Budget geht es ins Brainstorming. Es gibt viele Brainstorming-Methoden, aber alle haben eins gemeinsam, einen abgesteckten Zeitrahmen. Der ist wichtig, da man sich sonst schnell in Ideen und Kreativität verliert. Effektiver ist es häufig, einen kürzeren Zeitraum zu definieren, den Vorgang aber am nächsten Tag zu wiederholen. Im ersten Brainstorming Ideen finden und aufschreiben und diese nach etwas Abstand erneut zu hinterfragen und zu konkretisieren. Umso mehr Personen an einem Tisch sitzen, umso mehr Meinungen wird es geben und nie werden alle einer Meinung sein. Darum ist es wichtig an einem bestimmten Punkt eine Entscheidung für eine bestimmte Idee zu treffen und nicht aus Kompromissbereitschaft mehrere Ideen zusammen zufassen.
Hier 4 Fragen die man sich beantworten sollte um zu überprüfen, ob die Kampagnenidee funktioniert:
- Ist die Kampagne social?
Ist der Inhalt, Nutzen oder die Botschaft so relevant, dass es für die Community „Teilenswert“ ist? Wie werden die User motiviert die Inhalte mit Freunden zu teilen? Wie kann die Kampagne geteilt werden? - Ist sie mit anderen Medien verknüpfbar?
Wie kann die Kampagne in andere Kanälen und Medien integriert werden, so dass eine kanalübergreifende Kommunikation möglich wird, um die Kampagne zu stärken? Z.B. Integration auf der Website und im Kundennewsletter. - Ist sie skalierbar?
Wie kann die Kampagne über die bestehende Community und Bestandskunden hinaus kommuniziert werden, um die Reichweite zu steigern? Z.B. durch eine begleitende Facebook Ads Kampagne. - Ist sie umsetzbar?
Sind die technischen Anforderungen gegeben und umsetzbar? Gibt es rechtliche oder interne Regularien, die beachtet werden müssen? Werden z.B. Facebook Promotion Guidelines berücksichtigt? Wo liegen die Risiken in der Umsetzung und wie können diese bereits im Vorfeld reduziert werden?
Bezirksregierung Düsseldorf will Suchmaschine für Inhalte verantworlich machen
Laut heise.de plant die Bezirksregierung Düsseldorf die Betreiber der Suchmaschinen für die gelieferten Resultate in die Pflicht zu nehmen. Suchmaschinen seien Serviceprovider und somit eventuell für die SERPs rechtlich verantwortlich. Die Bezirksregierung werde diesbezüglich insbesondere mit Google Kontakt aufnehmen.
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