|
Im vorletzten Beitrag hatte ich kurz angedeutet, dass ich Suchmaschinenoptimierung hauptsächlich für ein solides Handwerk halte. Da es darauf ein paar Kommentare gab und ich dem Thema mehr als nur einen Halbsatz widmen möchte, hier etwas Gemale: ![]() Die zwingend notwendige Basis für alle Webprojekte sollte eine suchmaschinenfreundliche Umsetzung sein. Kein in Flash versteckter Content, keine Frames, keine Sessions-IDs, saubere URLs und vieles mehr – die ganzen üblichen Warnungen und Tipps, die man im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung überall im Internet lesen kann. Eigentlich sehe ich diesen Bereich so, dass er von einem leicht vorgeschulten Webdesigner/Entwickler ohne Probleme bei der Erstellung der Webseite abgedeckt werden kann – leider sieht die Realität häufig anders aus. Gerade, da die Überschneidungen zwischen Suchmaschinenfreundlichkeit und barrierefreier Umsetzung extrem groß sind, eigentlich umso verwunderlicher. Bei vielen Projekten ist dieser Schritt schon ausreichend, um die gewünschte Sichtbarkeit in den SERPs zu erzielen. Erst, wenn dieses solide Fundament sauber steht, kann es in Bereiche gehen, die die Bezeichnung „Suchmaschinenoptimierung“ zu Recht tragen: was kann an der internen und externen Linkstruktur verbessert werden, gibt es eventuell Duplicate-Content-Probleme, sind relevante Keywords ausreichend recherchiert und innerhalb des Projektes abgedeckt und viele weitere Fragen, die geklärt und umgesetzt werden müssen. Wenn dieses alle zufriedenstellend gelöst ist, steht das Projekt aus Suchmaschinensicht schon deutlich besser als 95 Prozent des übrigen Internets da. In den allermeisten Fällen reicht es also vollkommen aus, diese beiden Schritte zu machen, um die Ziele zu erreichen. Ihr verkauft private Krankenversicherungen gepaart mit Krediten? Dann ist die Sache vermutlich doch deutlich schwieriger und ihr benötigt das obere kleine Dreieck aus der Grafik. Leider ist es nun so, dass die letzten paar Prozentpunkte, die euch noch fehlen, eine enorme Arbeit machen aber bei solchen Themen entscheiden, ob ihr auf der ersten oder 112. Seite steht. Hier ist das wirkliche Expertenwissen, das in Foren häufig zuerst – vor den ganzen anderen Schritten gesucht wird – gefragt: langjährige Erfahrung, viel Arbeit, Intuition und häufig auch ein wenig Glück. Dies ist der Teil von SEO, der sicherlich nicht mehr unter Handwerk fällt |

endlich mal auf den Punkt gebracht. Habe auch einige Zeit gebraucht um eben das festzustellen. Und jetzt wollen wir mal sehen was die Zukunft bringt und ob ich bereit bin viel zu arbeiten, Intuition habe und das nötige Glück. Da das mein erster Kommentar in deinem Blog ist, wollte ich dir auch mal für die vielen hilfreichen Tipps und Tests danken die du hier deinen Lesern zur Verfügung stellst.
Viele Grüße und weiter so... :-)
Eine sehr schöne Zusammenfassung.
Ich glaube die persönliche Intuition und Verständlichkeit der Materie ist oft ein größerer und leicht unterschätzter Anteil des Ganzen ...
V.
Schade nur, dass einige Kunden doch immer wieder auf diese vermeintlichen "Magier" hereinfallen, weil sie es einfach nicht besser wissen können.
1.) solides Handwerk da man schon wissen muss was man da macht
2.) eine echte Geduldsprobe, da nur der lange Atem zum Ziel führt
3.) eine irgendwie schon ungerechte Sache, da der SEO gewinnt der am auch das beste Budget zur Verfügung hat (wie halt überall im Leben)
4.) ein sehr, sehr spannendes Hobby...