Was ist eine App?

Die Abkürzung App steht für Application, also ein Computerprogramm. Während wir auf dem Desktop gewohnt sind von Programmen zu sprechen, hat sich auf Smartphones die Abkürzung App eingebürgert, unterstützt durch die Namensgebung der Angebote von Apple (App-Store) und Google (Google Play App Store).


Apps aus Nutzersicht

Apps sind überall. Sie sind schnell zu installieren und haben, besonders auf Smartphones, häufig noch massive User-Experience-Vorteile gegenüber Webseiten. Für Nutzer sind Apps daher sehr hilfreich.

Apps aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung

Für die Suchmaschinenoptimierung hingegen, stellen Apps mehrere, besondere Herausforderungen dar. Zum einen sind die App-Stores der einzelnen Anbieter – von denen Apple und Google die größten aber nicht die einzigen sind – eigene Ökosysteme mit eigenen Regeln und Rankingalgorithmen, mit denen es sich zu beschäftigen gilt. Zum anderen muss eine App für zwei verschiedene Betriebssysteme (Android & iOS) entwickelt werden.

Um diesen Anforderungen zu begegnen, hat sich eine eigene Disziplin, die App-Store-Optimierung (auch ASO abgekürzt), gebildet.

Inhalte der Apps können zudem für die klassische Suchmaschinenoptimierung von Interesse sein, da es möglich ist, diese Inhalte indexierbar und sie damit über die reguläre Websuche such- und ausspielbar zu machen. Hierfür bietet Google mit „Firebase“ Informationen und Implementierungsmöglichkeiten rund um das App-Indexing an.

Was hält die Zukunft für Apps bereit?

Google priorisiert aktuell einen Ansatz in Chrome, der von anderen Browserherstellern unterstützt wird, um Webseiten mehr wie Apps aussehen zu lassen und damit auf Mobiltelefonen leichter nutzbar zu machen. Dieser Progressive-Web-Apps getaufte Ansatz (gerne auch als PWA abgekürzt) soll die User-Experience- und Performance-Lücke zwischen Webseiten und mobilen Apps schließen. Dieser Ansatz kann, wenn er sich durchsetzt, zu einer Verringerung der Komplexität führen.

Webseitenbetreiber müssten hierfür in Zukunft zwar mehr Aufwand in die Erstellung und Pflege der Webseite stecken, könnten sich eine Entwicklung eigener Apps, für verschiedene mobile Betriebssysteme, jedoch sparen.