IndexWatch 04/2016 & 05/2016

Patrick Ugol
Patrick Ugol
6. Mai 2016
Patrick Ugol
Patrick Ugol
Patrick spielt bei SISTRIX den inhouse Erklär-Bären in Webinaren, Seminaren, Tutorials und bei Frag SISTRIX Artikeln.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In dieser Ausgabe des SISTRIX IndexWatch haben wir die Veränderungen auf dem deutschen Suchmarkt analysiert und nach interessanten Veränderungen bei den Gewinnern und Verlierern im SISTRIX Sichtbarkeitsindex Ausschau gehalten. Das Besondere: Wir fassen ausnahmsweise die beiden Monate März und April zusammen. In den vergangenen acht Wochen hat sich viel getan. Der SISTRIX Optimizer hat ein nagelneues weltweites Ladezeiten-Monitoring und Uptime-Überwachung spendiert bekommen. Seit Mitte März ist es in der Toolbox möglich, die Rankings zu über 1.000.000 Keywords im google.com.tr Index zu prüfen und Mitte April integrierten wir die Majestic Backlink-Daten. Kürzlich erweiterten wir dann noch die Keyword-Daten für das Vereinigte Königreich auf über 11 Millionen und haben die Übernahme von SEOlytics bekannt gegeben. Google rollte derweil die sogenannten "Featured Snippets" (Antwortboxen) in 10 europäischen Ländern aus.

Gewinner-Domains des Monats März 2016

Beginnen wir aber nun mit den Gewinnern im IndexWatch. Dies sind jene Domains, welche im Verlaufe des Monat März den größten Zuwachs im SISTRIX Sichtbarkeitsindex verzeichnen konnten.

#DomainVeränderung
1zonealarm.comzonealarm.com+73,27%
2bento.debento.de+60,56%
3lrworld.comlrworld.com+53,02%
4goeuro.degoeuro.de+52,27%
5beuth.debeuth.de+37,36%
6pinterest.compinterest.com+36,57%
7its.deits.de+29,69%
8auctionata.deauctionata.de+28,27%
9blackberry.comblackberry.com+25,46%
10avira.comavira.com+24,92%

Bei Relaunch oder Konsolidierung die Backlinks nicht vergessen

Bereits im vergangenen IndexWatch 03/2016 thematisierte ich kurz die Konsolidierung der Länderdomains von ZoneAlarm. Leider ist die Bündelung aller Sprachverzeichnisse unter der generischen zonealarm.com-Domain nur von mäßigen Erfolg gekrönt. Für die deutschen Inhalte sieht es derzeit wie folgt aus:

Vergleich der Sichtbarkeit ZoneAlarms nach Konsolidierung

Bis jetzt hat man es nicht geschafft, gewusst oder für notwendig erachtet, auch die eigenen Produktseiten, welche über viele wertvolle Backlinks verfügen, auf die neue Länderdomain weiterzuleiten. Dies ist vergleichbar mit einem Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post, den man einfach nicht in Auftrag gibt, obwohl man beispielsweise seinen Hauptwohnsitz von Köln nach Bonn verlegt hat.

Verlinkte Seiten der Domaine zonealarm.de

Im Link-Modul der SISTRIX Toolbox können wir mit nur einem Klick für die Domain zonealarm.de die Erreichbarkeit der am besten verlinkten Landingpages testen. Da der Webseiten-Betreiber die Inhalte von zonealarm.de nach zonealarm.com/de/ umgezogen hat, sollten in diesem Falle alle URLs den HTTP-Statuscode 301 zurückgeben. Demnach fehlt noch immer für alle Grün markierten Seiten der „Nachsendeauftrag“.

  • http://www.zonealarm.de/security/de/zonealarm-antivirus-software.htm
    • Sollte mittels einer 301-Weiterleitung auf die neue Zielseite
  • http://www.zonealarm.com/de/software/antivirus-firewall/
    • verweisen. Andernfalls verschenkt man das Ranking-Potenzial der neuen Domain.

Auf den Suchergebnisseiten bei Google sieht es derzeit wie folgt aus: Die alte Domain zonealarm.de besitzt aufgrund von fehlenden Weiterleitungen gute Rankings. Diese stehen der neuen .com-Domain deutlich im Wege.

Ranking Opportunity ZoneAlarm

Im SEO-Modul lassen sich alle Rankings einer Domain mit den Positionen der Wettbewerber schnell vergleichen. Hier ist jedoch der Seitenbetreiber selbst sein eigener Wettbewerb.

Obacht bei der Verwendung eines SSL-Zertifikats ist geboten

Die Bereitstellung seiner Website auf Basis des sicheren Hypertext-Übertragungsprotokoll HTTPS bietet vielerlei Vorteile. Zwar gilt ein SSL-Zertifikat als Rankingfaktor bei Google und ist der domainweiten Qualitätsbewertung dienlich, jedoch schafft es vor allem Vertrauen auf Seiten des Nutzers und schützt die Datenübertragung.

Bei der Verwendung eines SSL-Zertifikats ist allerdings Obacht geboten, wie die folgenden Beispiele belegen:

HTTPS immer als dauerhaften Zustand kommunizieren

Fällt ein Seitenbetreiber die Entscheidung künftig seinen Datenverkehr zu verschlüsseln, ist die erste richtige Entscheidung getroffen. Wird die Website künftig mittels HTTPS bereitgestellt, so wäre dies als dauerhafter Zustand wünschenswert. Für die Nutzer, als auch für Google gleichermaßen.

Unter keinen Umständen sollte man bei der Umstellung von HTTP auf HTTPmit einer temporären 302-Weiterleitung arbeiten! Der Wechsel von HTTP auf HTTPS ist im Grunde nichts anderes als ein Website-Relaunch, bei dem sich das Protokoll jeder URL ändert. Demnach müssen auch in diesem Szenario dauerhafte 301-Weiterleitungen gesetzt werden.

Das die Adresszeile trotz der Verwendung eines SSL-Zertifikats nicht grün markiert und mit einem Schloss-Symbol gekennzeichnet ist, liegt an dem nicht mehr unterstützen SHA1-Algoritmus, welcher bei der Zertifikatserstellung verwendet wurde. Ein nicht validierendes SSL-Zertifikat wird seitens Google wie eine nicht vorhandene Verschlüsselung gewertet.

HTTPS als Default-Variante ausspielen

Kürzlich stellte der Beuth Verlag seine Website beuth.de auch über das sichere Hypertext-Übertragungsprotokoll HTTPS bereit. Google hat diese Umstellung bis jetzt gut angenommen, wie man dem Sichtbarkeitsindex entnehmen kann.

Im Zuge der HTTPS-Umstellung ist es unerlässlich sich zu entscheiden, über welches Protokoll die Inhalte der Website vorzugsweise abgerufen werden sollen. Klar sollte die Entscheidung hier zu Gunsten HTTPS ausfallen. Der Seitenbetreiber teilt dies Google unmissverständlich mit, indem beispielsweise mittels mod_ReWrite beim Apache Webserver folgende Direktive gesetzt wird:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !on
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.domain\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://www.domain.de/$1 [L,R=301]

Zusätzlich sollte in der Google Search Console die Website als HTTPS-Property registriert werden und die XML- sowie HTML-Sitemap auf Basis der HTTPS-URLs neu erstellt werden.

Bei der Domain beuth.de besteht hier noch Nachholbedarf, denn weder Google noch der Nutzer wird derweil auf die HTTPS-Version weitergeleitet.

Langfristig kann die zu einem echten Problem werden, wie uns das folgende Beispiel zeigt.

Duplicate Content durch HTTPS vermeiden

Ein aufgespannter Regenschirm in verschiedenen Formen ist das traditionelle Zeichen des deutschen Software-Herstellers Avira und dessen Hauptproduktes Avira Antivirus. Unter der Domain avira.com/de/ ist das deutschsprachige Angebot zu finden. Auch hier stellt man Nutzer und Google die Inhalte über HTTPS bereit. Dies sogar schon etwas länger. Leider hat man es bis dato noch nicht geschafft, beim Aufruf einer HTTP-URL auf ihr jeweiliges verschlüsseltes HTTPS-Pendant weiterzuleiten.

Eigens geschaffener interner Duplicate Content ist die Folge, dessen Auswirkung auf das Google-Ranking der Domain anhand des Sichtbarkeitsindex schnell erkennbar ist.

Munter wechseln sich die rankenden URLs untereinander ab. Einige Wochen werden die unverschlüsselten Inhalte (HTTP) auf den Suchergebnisseiten angezeigt, dann sind es plötzlich für einige Wochen wieder die HTTPS-Varianten. Da Google Kontinuität und Beständigkeit liebt, können hierdurch auch die einzelnen Keyword-Rankings mitunter stark fluktuieren.


Verlierer-Domains des Monats März 2016

Größere Verluste in der Sichtbarkeit mussten folgende Domains im Monat März hinnehmen.

#DomainVeränderung
1was-wir-essen.dewas-wir-essen.de-95,46%
2babylon.combabylon.com-68,85%
3planet-liebe.deplanet-liebe.de-57,14%
4stadtbranchenbuch.comstadtbranchenbuch.com-42,07%
5pandora.netpandora.net-40,75%
6wolf-garten.dewolf-garten.de-36,89%
7einslive.deeinslive.de-32,92%
8romantikhotels.comromantikhotels.com-31,89%
9toggo.detoggo.de-29,92%
10aok.deaok.de-25,31%

Temporäre Weiterleitungen führen zu temporären Rankings

Das Portal was-wir-essen.de bot nach eigenen Angaben Wissenswertes rund um Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz. Scheinbar möchte man die Inhalte der Domain nun lieber in das Angebot des aid Infodienstes integrieren, der zuvor schon das Portal betreute.

Macht auch nur Sinn, hatten sich die eigenen Angebot in der Vergangenheit stellenweise selbst kannibalisiert. Damit das Vorhaben langfristig von Erfolg gekrönt ist, sollten allerdings alle URLs nicht nur temporär (HTTP-Statuscode 302) sondern dauerhaft (HTTP-Statuscode 301) entsprechend weitergeleitet werden. Andernfalls sind die Rankings bei Google ebenfalls als temporär anzusehen.

Westdeutscher Rundfunk konsolidiert seine Radio-Angebote

Der Westdeutscher Rundfunk (WDR) fasst seine Radio-Angebote, welche bislang unter den eigenständigen Domains einslive.de, wdr4.de oder auch wdr5.de angeboten wurden, zusammen und gliedert sie unter dem Hostnamen http://www1.wdr.de/.

  • einslive.de => www1.wdr.de/radio/1live/
  • wdr4.de => www1.wdr.de/radio/wdr4/
  • wdr5.de => www1.wdr.de/radio/wdr5/

Der Netto-Gewinn des Radio-Verzeichnisses unter www1.wdr.de fällt entsprechend hoch aus.

Für die Konsolidierung der Angebote stand unter anderen der Wechsel auf ein neues Content-Management-System (CMS) wodurch alle Inhalte der unterschiedlichen Radiosender zentral verwaltet werden können.

In Q4 letzten Jahres sorgte bereits der Relaunch des WDR-Wissenschaftsmagazin „Planet-Wissen“ für ein leichtes Stirnrunzeln unter den SEOs. Wichtige 301-Weiterleitungen wurde gar nicht geschaltet. Erst als nach drei Monaten ein signifikanter Teil des Traffics ausblieb und dies spürbare Konsequenzen gehabt hätte, widmete man sich dem Thema.

Gesundheitskasse verliert nach Relaunch ordentlich Sichtbarkeit

Die neue Website der Gesundheitskasse AOK ist online. Das Versicherungsportal präsentiert sich übersichtlich und gut strukturiert. Allerdings nur auf den ersten Blick. Setzt man die SEO-Brill auf, sieht es schon ganz anders aus.

Die Nutzer erwartet ein komplett neu gestalteter Auftritt, der den Bedürfnissen nach schneller Auffindbarkeit von Themen, präzisen Informationen und Mobilfähigkeit gerecht wird.

So führt es Thomas Sleutel, Geschäftsführer Markt und Produkte beim AOK-Bundesverband aus.

Der Fokus liege klar auf den Kernthemen der AOK: Kontakt, Leistungen und Gesundheit. Dem entsprächen die neuen Hauptrubriken Leistungen & Services, Mitgliedschaft & Tarife, Gesundes Leben, Medizin & Versorgung sowie Pflege.

Klingt gut. Doch leider ist die Auffindbarkeit vieler Ratgeber- und Informationsseiten nach dem Relaunch nicht mehr gegeben. Wie so oft wurden 301-Weiterleitungen nicht akribisch gesetzt.

Viele gut rankende Inhalte sind über Google und auch der eigenen internen Suche nicht mehr auffindbar. Sie wurden allesamt auf den Hostnamen portale.aok.de ausgegliedert und verweilen dort wie auf einem Abstellgleis. Anhand des exemplarischen Ranking-Verlaufs zum Keyword [wohlfühlgewicht] ist deutlich erkennbar, dass die Gesundheitskasse kein Ranking mehr zu diesem Thema besitzt.  Der „alte“ Inhalte ist übrigens noch hier abrufbar.

Binnen drei Wochen nach dem Relaunch verlor man mehr als zweitausend Top-10 Platzierungen. Die verlorenen Rankings können im SEO-Modul mit wenigen Klicks identifiziert werden.


Gewinner-Domains des Monats April 2016

Der April macht, was er will – so ist es umgangssprachlich bekannt. Ob diese Willkür auch für die Google-Rankings diverser Webseiten zutrifft schauen wir uns anhand der Gewinner-Domains des Monats April an.

#DomainVeränderung
1langenscheidt.comlangenscheidt.com+46,48%
2rosebikes.derosebikes.de+42,76%
3geschenke-online.degeschenke-online.de+42,70%
4idee-shop.comidee-shop.com+35,56%
5hannover-airport.dehannover-airport.de+34,76%
6babymarkt.debabymarkt.de+33,31%
7kaercher.comkaercher.com+32,66%
8finanzcheck.definanzcheck.de+32,26%
9steuern.desteuern.de+29,96%
10mopo24.demopo24.de+27,54%

Online-Wörterbuch mit Sichtbarkeitsschub

Der schöne Aufwärtstrend im Sichtbarkeitsindex des kostenlosen Online-Wörterbuch des Langenscheidt-Verlag schien im März diesen Jahres abrupt eine gut vierwöchige Pause einzulegen. Nun verzeichnete die Domain aber in den letzten zwei Wochen des Monats April wieder einen Sichtbarkeitsgewinn von mehr als 45%.

Das Angebot selbst rankt zu vielen generischen Begriffen mit moderaten bis hohen Suchvolumen. Im Zeitraum März – April wackelten die Rankings und sprangen über einen Zeitraum von gut vier Wochen munter hin und her.

Wie hier im Ranking-Verlauf ist es in diesem Zeitraum häufig zu sehen, dass sich eine unpassende URL ins Ranking mogelte. Stellenweise hatten auch solide rankende URLs, wie beispielsweise hier, plötzlich einen kleinen Schluckauf. An anderer Stelle haben sich die Rankings einfach absolut verbessert, da man Google endlich eine passende URL ohne defektes Encoding anbieten konnte.

Google gewährt mehr und bessere Rankings für viele Domains

Für viele Seitenbetreiber brachten die letzten beiden Kalenderwochen des Monats April Grund zur Freude. Google spendierte offenbar vielen Domains mehr und bessere Rankings. Durch die Bank weg haben viele Websites zu Teilen in der gleichen Intensität einen sprunghaften Anstieg ihrer Sichtbarkeit verzeichnen können. Dabei ist kein eindeutiges Muster zu erkennen, warum es eine solch hohe Diversität gibt.

Betrachtet man den Sichtbarkeitsverlauf der Domains einzeln, so ist das Muster gut erkennbar.

Die Intensität des Wachstum in den beiden Kalenderwochen trifft auf eine Vielzahl an Domains aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen zu.

Zuletzt gab es im IndexWatch der Ausgabe 12/2015 den Fall, dass es kein klar erkennbares Muster bei vielen Gewinner-Domains gab.


Verlierer-Domains des Monats April 2016

Schauen wir noch auf die Top-10 Verlierer-Domains im Monat April.

#DomainVeränderung
1mitfahrgelegenheit.demitfahrgelegenheit.de-93,80%
2kabeldeutschland.dekabeldeutschland.de-66,51%
3flug.deflug.de-57,08%
4moebel.demoebel.de-33,41%
5taz.detaz.de-32,41%
6blume2000.deblume2000.de-29,97%
7eon.deeon.de-28,57%
8oanda.comoanda.com-27,86%
9shop-apotheke.comshop-apotheke.com-23,95%
10checkfelix.comcheckfelix.com-19,63%

Fragwürdige Weiterleitung nach Domainübernahme

Bereits im IndexWatch 01/2016 & 02/2016 offenbarte ich den simplen „SEO-Trick“, um über Nacht bei Google auf Position Nr. 1 zu seinen Wunschkeywords zu gelangen. Das französische Unternehmen BlaBlaCar wurde dadurch zum dominierenden Anbieter von Mitfahrgelegenheiten in Deutschland. Man hatte nämlich die Angebote von mitfahrzentrale.de und mitfahrgelegenheit.de übernommen und erstere Domain bereits vollständig in blablacar.de integriert.

Nun widmet man sich dem Angebot von mitfahrzentrale.de und möchte es allen Anschein nach ebenfalls umziehen. Allerdings werden hier gerade die deutschen Inhalte der Domain mitfahrzentrale.de allesamt auf die Startseite des französischen Angebots von blablacar.fr weitergeleitet.


Diese Vorgehensweise widerspricht der Lehre aus der Relaunch-Fibel, wonach die jeweiligen Seiten-URLs entsprechend auf ihr gleichwertiges und gleichsprachiges Pendant weitergeleitet werden müssen.

Fusion von Vodafone und Kabel Deutschland

Bereits ein gutes Dreivierteljahr ist es nun her, dass Vodafone und Kabel Deutschland fusionierten. Man überführte einen Großteil an Inhalten der Domain kabeldeutschland.de auf den Hostnamen zuhauseplus.vodafone.de. 

Einzelne gut rankende Landingpages blieben seitens Kabel Deutschland aber bestehen. Diesen scheint es jetzt allerdings ans Ranking zu gehen, denn sie werden nun auf eine passende Seiten-URL des oben genannten Hostnamens weitergeleitet.

Serverfehler 503 – Ranking nicht gefunden

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass es zu einem Ranking- und Sichtbarkeitsverlust kommt, unterziehen Sie bitte Ihre Website einer gründlichen OnPage-Analyse. Denn beispielsweise antwortet der Webserver gelegentlich einfach mal mit dem HTTP-Statuscode 503. So geschehen bei der Preissuchmaschine flug.de.


Das Optimizer Modul der SISTRIX Toolbox verfügt über eine gründliche und vollwertige OnPage-Analyse. Dazu untersuchen wir automatisiert jede einzelne URL der zu analysierenden Domain und überprüfen jene auf Optimierungspotenziale und grobe SEO-Fehler.

Ein HTTP-Statuscode 503 deutet auf einen Serverfehler hin. Weder Google noch ein Nutzer kann die Inhalte abrufen. In der Regel soll dieser Umstand auch nur temporär sein. Hat er allerdings wie in diesem vorliegenden Fall über mehrere Wochen Bestand, so hat dies direkte Auswirkungen auf das Google-Ranking.

Das Browser-Plugin Redirect Path von Ayima (Chrome) ist übrigens hervorragend geeignet, um schnell den HTTP-Statuscode einer aufgerufenen URL zu überprüfen.


Damit schließt sich dieser IndexWatch, bis zum nächsten Mal.

Ähnliche Beiträge
Kommentare
Daniel   
17. Mai 2016, 20:29

Ich finde es gut, dass die Wichtigkeit der Weiterleitung angesprochen wurde. Viele als auch kleine Seite sowie große vergessen dies. aus welchen gründen auch immer, das Schlimmste daran ist sie bemerken es, wenn der Sichtbarkeit einen abfallenden Trend zeigt.

Hsns   
4. Juni 2016, 06:51

Ich beschäftige mich gerade etwas intensiver mit diesem Thema. War eine gute Ergänzung zu meinem bescheidenen Wissen. Habe mir den Artikel als Favorit markiert damit ich ihn bei Bedarf wieder lesen kann.

Die Kommentarfunktion wird 30 Tage nach der Veröffentlichung des Beitrags deaktiviert.