Rankings von Bildern analysieren

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Gute Inhalte überzeugen oft auch durch Bildmaterial. Viele Bilder eignen sich hervorragend, um in Google zu ranken und weiteren Traffic für deine Webseite zu erzeugen. Daher hilft es, wenn Du die Rankings deiner Bilder kennst und ggf. durch Optimierungsmaßnahmen sogar gezielt die Positionen der Bilder in Google verbesserst.

Die SISTRIX Toolbox verfügt im „Universal-Search Modul“ über eine Reihe Funktionen die dir schnelle Analysen in der Bildersuche, Google Maps und anderen Diensten von Google erlauben.

Bilder-Rankings finden

Du gibst wie gewohnt eine Domain, Subdomain oder eine URL in den Suchschlitz der Toolbox ein. Im zweiten Schritt wechselst Du in der linken Navigation zum Menüpunkt „Universal Search > Überblick“. Hier siehst Du nun schon die Verteilung der Keywords in einem Chart.

Gehst Du mit dem Mauszeiger im Chart „Keyword – Entwicklung“ über die Linien, siehst Du die genaue Anzahl der Keywords, bei denen innerhalb der jeweiligen Woche Universal-Search Treffer gefunden wurden.

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Die einzelnen Keywords zu denen deine Webseite Bilder-Rankings hat, findest Du in der Toolbox im Universal-Search Modul unter dem Menüpunkt „Bilder“. Dort bekommst Du auch in einem einzelnen Chart erneut den Überblick über den Verlauf der Entwicklung.

Du siehst in der Toolbox zwei Spalten die eine Position anzeigen. Diese möchte ich dir kurz anhand des Beispiels erklären.

Universal Search Bilder Keywords

Hier wird für den Suchbegriff „Kugelblitz“ für spiegel.de „Postion“ 1 und „Position intern“ auch 1 angezeigt. Bei „Position“ zeigen wir wo in der Websuche die Universal-Search Integration angezeigt wurde. Im obigen Fall wird bei der Suche nach „Kugelblitz“ an der ersten organischen Position eine Bilder Integration angezeigt.

„Position intern“ wiederum zeigt an welcher Position innerhalb der Bilder Integration das Bild von spiegel.de angezeigt wird. Die Bilder Integration in den SERPs zeigt die Daten aus der Google Bildersuche. Wenn wir diese direkt aufrufen, finden wir auch hier das Bild von spiegel.de.

Kugelblitz am Beispiel von Spiegel.de

Bilder mit Traffic-Potential

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Zurück in der Toolbox: In der Spalte „Traffic“ bekommst Du einen Eindruck vom Potential des Bildes. Die nächste Spalte (Traffic Trend) zeigt dir die saisonale Abhängigkeit der Suchanfragen. Klickst Du in einer der Spalten auf den Tabellenkopf, sortierst Du diese absteigend, wodurch Du schnell eine Sortierung nach Bilder-Rankings mit dem größten Traffic-Potential vornehmen kannst. Am Beispiel „spiegel.de“ führt diese Sortierung zum Treffer „Angela Merkel“. Mit dem Namen der Bundeskanzlerin rankt SPON in der Bildersuche in Reihe 4, Position 2.

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Ranking

Bei der Bildintegration auf SPON handelt es sich um eine Klickstrecke mit nur einer kurzen Beschreibung unterhalb des Bildes. Außerdem hat SPON innerhalb der Klickstrecke noch weitere Bilder der Kanzlerin und nimmt dadurch weitere Rankings in der Bildersuche ein, die jedoch regelmäßig wechseln. Mit ein paar Optimierungsmaßnahmen kann das Potential des Bildes genutzt werden um weiteren Traffic auf die eigene Webseite zu bekommen.

Tipps zur Bilder-Optimierung

Bildergrößen

Google bevorzugt Bildgrößen die für den Benutzer einen Mehrwehrt bieten und eine Aussagekraft haben. Dies haben Bilder i.d.R. ab einer Größe von 300 Pixel (egal ob Länge oder Breite). Die meisten Bilder innerhalb der Google-Bildersuche ranken mit einer Größe bis maximal 1280 x 960 Pixel auf den vorderen Positionen. 4:3 Formate haben einen spürbaren Vorteil.

Dateinamen

Bilder ranken oft nur zu Keywords die auch im Dateinamen vorkommen. Bei mehreren Begriffen im Dateinamen ist der Bindestrich als Trennzeichen zu verwenden. Auf Unterstriche solltest Du verzichten. Matt Cutts (ehemals Head of Google Webspam Team) erklärt den Unterschied der Trennzeichen in nachfolgendem Video:

Alt-Attribute

Du solltest allen Bildern ein individuelles Alt-Attribut zuteilen. In diesem Attribut nennst Du ebenfalls die wichtigen Keywords. Optimal ist eine Kurzbeschreibung des Bildes die aussagt, was auf diesem zu sehen ist und gleichzeitig die Keywords beinhaltet.

Tipp: Fehler und Probleme im Optimizer erkennen

Wenn Du den SISTRIX Optimizer verwendest, kannst Du darin ebenfalls Fehler, Warnungen und Tipps im Bereich Bilder erhalten. Bilder ohne Alt-Attribut und auch zu große Bilder mit langen Ladezeiten, zeigt der Optimizer übersichtlich an und erlaubt dir, gezielt die Onpage-Optimierung deiner Webseite zu verbessern.

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Content im Bildumfeld

Gute Bilder-Optimierung setzt auch einen relevanten Content im Umfeld des Bildes voraus. Das gewünschte Keyword sollte mindestens einmal im umliegenden Content des Bildes vorkommen. Umfangreichere Seiten die mehr relevanten Content zu einem Bild aufweisen, erreichen oft die besseren Rankings in der Google Bildersuche.

Ein typischer Workflow

Mit der SISTRIX Toolbox kannst Du bestehendes Bildmaterial deiner Domain auf Rankings in der Bildersuche prüfen. Nach Bedarf sortierst Du die Spalten im Universal-Search Modul nach der gewünschten Kennzahl. Anschließend prüfst Du die Seite der Bildintegration auf die Grundlagen einer guten Bilder-Optimierung und verbesserst sie. Im SISTRIX Optimizer legst Du deine Webseite an und lässt den Crawler die Analyse vornehmen, die Du anschließend auswerten kannst.

Wie lange es dauert bis die Veränderungen erste Auswirkungen auf die Rankings deiner Bilder haben, ist unterschiedlich. Von wenigen Tagen bis mehreren Wochen ist der Zeitraum sehr weitläufig.