Google PageSpeed – die Ladezeit einer Website

In der Mitte des Jahres 2009 startete Google seine Initiative für ein schnelleres Internet, „Let’s make the web faster“ und legte damit den Grundstein für einen weiteren (neuen) Rankingfaktor.

We focus on speed as a key requirement in product and infrastructure development, because our research indicates that people prefer faster, more responsive apps.
– Google

 
Nicht nur auf die eigenen Produkte und Services konzentriert, animierte der Internetkonzern Webmaster weltweit, sich Gedanken über ihren PageSpeed, die Ladegeschwindigkeit ihrer Website, zu machen und bestätigte ein Jahr später, im Jahre 2010, dass man den PageSpeed (zu Deutsch die Ladezeit oder Seitengeschwindigkeit) als einen weiteren Rankingfaktor von ca. 200 mit aufnehmen würde.

Auch wenn der Rankingfaktor „PageSpeed“ laut Google lediglich einen Einfluss auf weniger als 1% der weltweiten Suchanfragen hat,

[…] the current implementation mentions that fewer than 1% of search queries will change as a result of incorporating site speed into our ranking […]
– Matt Cutts, Distinguished Engineer at Google

 
so sollten Webmaster auch zugunsten der User auf ein rasches ausliefern ihrer Websites achten und die Ladezeit der eigenen Website optimieren.

We encourage you to start looking at your site’s speed — not only to improve your ranking in search engines, but also to improve everyone’s experience on the Internet.
– Google Search Quality Team

 
Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Zufriedenheit eines Users um 16 Prozent pro Sekunde verstrichener Ladezeit verringert. Bei einer Ladezeit (Seitenaufbau) von 4 Sekunden verlassen schon 25% der User die aufgerufene Website postwendend.

Ausschnitt der Infografik von kissmetrics, basierend auf einer Untersuchung von gomez.com und akamai.com

Ausschnitt der Infografik von kissmetrics, basierend auf einer Untersuchung von gomez.com und akamai.com

Es empfiehlt sich daher den PageSpeed seiner Website im Auge zu behalten und wenn nötig zu optimieren.

Wie wird der PageSpeed einer Website berechnet?

Hauptsächlich nutzt Google zur Berechnung des PageSpeed einer Website die Google Toolbar-Daten. So kann errechnet werden, wie die Konnektivität einer Website im Durchschnitt für alle User mit unterschiedlichen Internet-Verbindungen und -Geschwindigkeiten ist. Eine Website muss nicht unbedingt aufgrund großer Bilder oder vielen Zeilen HTML-Quellcode langsam laden, ausschlaggebend kann hier u.a. auch die Anbindung des Webservers sein. Um auch diese Eventualität mit einzubeziehen, greift Google auf die Toolbar-Daten zurück. Darüberhinaus berechnet Google zur Ladezeitbestimmung neben dem Aufbau von HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien auch die Integration von Bildern und ignoriert dabei die die Cache-Vorgaben einer Website.

How does Google determine page speed?

How does Google determine page speed?

Videoerklärung von Google zur Innitiative „PageSpeed“(engl.)

Let’s make the web faster

Browsing the web should be as fast as turning the pages of a magazine to enable the next generation of rich web applications.

Weiterführende Informationen von Google zu diesem Thema

Infografik zur Ladezeit einer Website und einhergehender Nutzersignale

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