Fernöstliches Rechtsverständnis

Johannes Beus
Johannes Beus
5. Januar 2007
Johannes Beus
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Johannes Beus ist Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX.

Da zitiert ein Blogger einen Bericht des Spiegel Online, laut dem ein chinesischer Bushersteller die Luxusbuse des deutschen Herstellers MAN dreist kopiert haben soll. 3 Monate später erscheint dann ein Rechtspfleger und verkündet, dass jene chinesische Firma den Blogger in China auf eine öffentliche Entschuldigung und wirtschaftliche Entschädigung verklagt habe.
Dass in China bezüglich des Klauens Inspirieren lassens etwas andere Gewohnheiten herrschen, war mir schon länger klar. Aber, dass man für Blogartikel jetzt rund um die Welt reisen soll, um sich zu rechtfertigen, wird hoffentlich nicht Schule machen.

Update: Auch der Spiegel Online nimmt sich jetzt des Themas an.

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Kommentare
Michael   
13. Februar 2007, 16:41

Das finde ich besonders schlimm:

„Die Chinesen dürften das Geld dann per Rechtshilfeverfahren einfordern. Das kann zwar sehr lange dauern. Zahlen müssten die Verurteilen am Ende aber doch.“

Wie geht das den bitte? Ich bezweifle, dass das in die umgekehrte Richtung auch funktionieren würde…

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