SEO-Tools

Johannes Beus
Johannes Beus
Johannes Beus ist Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX.

Da ich in letzter Zeit häufiger gefragt wurde, welche SEO-Tools ich empfehlen kann beziehungsweise wie ich allgemein zur Nutzung dieser Tools stehe, möchte ich das auch hier im Blog thematisieren. Generell bin ich der Meinung, dass gerade Einsteiger in das SEO-Thema die Finger von Tools gleichwelcher Art lassen sollten. Gerade, wenn man anfängt, sich mit Suchmaschinenoptimierung zu beschäftigen, ist es extrem wichtig, die grundlegenden Zusammenhänge möglichst früh zu verstehen. Wenn man allerdings von Anfang an Software nutzt, von der man nicht genau weiß, was sie wie macht, fällt es deutlich schwerer, diese Zusammenhänge zu begreifen. Man gibt lediglich ein paar Daten ein, klickt auf einen Button und vertraut den Ergebnissen – egal, was „hinten“ rauskommt. Diese „Black-Box-Mentalität“ setzt sich dann häufig auch in anderen Arbeitschritten fort. Gerade die Ergebnisse und Methoden von All-in-One-Lösungen sollten kritisch hinterfragt werden. Suchmaschinenoptimierung ist je nach Thema und Seite eine sehr individuelle Angelegenheit und wenn ein Softwareanbieter verspricht, die eine, ultimative SEO-Software zu haben – wieso nutzt er sie dann nicht exklusiv selber und wird reich?

PS: Ich habe Simon hier ein paar Fragen zum Thema SEO beantwortet. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen …

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Kommentare
Avatar PechGehabt   
16. März 2008, 19:44

Hi!

Ich denke, der Name „Tool“ sagt ja schon alles. Ein Wekzeug eben, so wie der Hammer für den Zimmerer. Wie man hämmert bzw. Holz miteinander verbindet, muss man lernen.

Ich denke, das auch Anfänger was von Tools haben – wer will schon das Ranking für Keywords von Hand überwachen?

In diesem Sinne halte ich Tools schon für sinvoll.

Avatar Michael   
16. März 2008, 20:37

Was ist den ein gutes Tool um das Ranking viele Keywords zu überwachen?

Avatar PechGehabt   
16. März 2008, 20:38

z.B. „site-rank“ von WebsiteSpy

Avatar Silvi   
16. März 2008, 21:09

Hi,

also ich gebe mittlerweilen alles was mit SEO zu tun hat auf, denn wirklich bringen tut es ja doch nichts im Gegenteil, meine Seite verliert gerade immer mehr an Suchbegriffen in Google. Dafür aber stehen Seiten mit solchem Quelltext Header an erster Stelle:

<html><head>
<title>*********</title>
<link rel=“stylesheet“ href=“/design.css“ type=“text/css“>
<meta http-equiv=“Content-Type“ content=“text/html; charset=iso-8859-1″>
</head>
<body>

FERTIG !!!! Danach kommen verschachtelte Tabellen.

TITEL hab ich mit ***** ersetzt da ich keinen Aufschluss auf die Seite geben möchte.

Ich frage mich wie können solche Seiten Platz 1 belegen und das ohne Schwankungen, auch der PageRank ist mehr als schwach mit 2 und 3.
Als ich noch nichts in Sachen SEO unternommen hatte sah mein Listing besser aus. Am besten man bastelt wieder schöne verschachtelte Tabellen mit Frames und allem was man nicht tun sollte, sowas scheint Google zu mögen

Echt frustrierend sowas.

Gruß
Silvi

Avatar Silvi   
16. März 2008, 21:11

Ohh mist ich hatte da doch eben was kopiert…leider wird es nicht angezeit. Sorry…. dann am besten mein ganzes Posting bitte löschen. Danke.

Johannes   
16. März 2008, 21:13

Silvi, ich habs korrigiert 😉

Avatar der-Heiko   
16. März 2008, 21:14

und was die wenigsten bedenken ist eben auch, wer an diesen Tools „mithört“. Grade bei Onlinetools anderer SEO`s, weiss man nie, was derjenige mit den gesammelten Daten seiter Tools macht..

Grüssle Heiko

Avatar Michael   
16. März 2008, 21:32

gibts noch was anderes aussser site-rank?

Avatar Michael van Laar   
16. März 2008, 21:36

Ich nutze seit kurzem Web CEO recht intensiv. Allerdings fast ausschließlich die Aanalysefunktionen zu Rankings, Backlings usw. Das ganze für jedes Projekt einmal ordentlich einstellen und regelmäßig laufen lassen, erspart einen Haufen Arbeit. Von den in der Software angebotenen „eigentlichen“ SEO-Funktionen würde ich jedoch tunlichst die Finger lassen. Zumal sie – soweit mein kurzer Blick in diese Bereiche zeigt – ohnehin auf Websites mit einzelnen HTML-Dateien ausgelegt sind, an denen die Software dann mehr oder minder eigenmächtig herumfriemelt. Für die heute übliche Konstellation CMS mit Templatingsystem ist das ganze zum Glück wohl nicht geeignet. Abgesehen davon: An meinen Quellcode lasse ich nur Wasser und … Ach nee, falsche Werbung. Jedenfalls ist für WordPress das WP-SEO-Plugin das höchste der Automatisierungs-Gefühle. Mehr muss nicht sein.

Avatar Der viSEOcoach   
16. März 2008, 22:55

Da kann ich nur zustimmen. Zumindest bei den aktiveren Funktionen. Aber was das Monitoring betrifft, da darf der Laie IMHO doch durchaus auf Fertigware zurückgreifen.

Ich empfehle grundsätzlich http://www.advancedwebranking.com. Bestimmt mit Abstand der beste Rankchecker, wenn auch nicht ohne Schwächen. Die haben sogar vor ein paar Tagen auf meine Anfrage hin Version 6.1 mit Multiproxy-Support rausgebracht. Das hilft, wenn man sehr viele Positionen abfragen muss. Etwas wirklich Geheimnissvolles gibt es dabei auch nicht. Will sagen, jemand brauch nicht zu wissen, wie man einen multithreading-fähigen Spider programmiert, nur um seine Positionen abzufragen. Er sollte allerdings schon überprüfen mit welchen Einstellungen die Software die Positionen abrufen (Normal, Seiten aus DE, Seiten auf Deutsch, 10 pro Seite, 100 pro Seite etc.).

Ich habe all das in der Vergangenheit mit einem eigenen Ruby-Skript gemacht. An dem Punkt, wo ich dann temporale Statistiken einbauen wollte, habe ich mir aber gedacht, dass mein Aufwand dafür in keinem Verhältnis zu den Lizenzkosten für AWR steht.

In dem Zusammenhang habe ich auch mal den Advanced Link Manager des gleichen Herstellers getestet. Scheint mir für eine erste Analyse auf ganz OK. Bin allerdings noch nicht dazu gekommen die Ergebnisse mit deinem Backlink Tool zu vergleichen 😉

Was den Einsatz der Software betrifft, so würde ich hier behaupten, dass nicht die Software das Problem ist, sondern die Interpretationsfähigkeit der Person, die dahinter sitzt. Gilt übrigens auch für die Webanalyse, also Pakete wie Google Analytics.

Avatar Böser Seo   
16. März 2008, 22:31

Hi Johannes, ich hab heute witzigerweise auch über ein selbstgeschriebenes Tool von mir gebloggt.

Ich kann dir aber nur recht geben, am Anfang sollte man wirklich die Finger lassen von „All-in-One“ Lösungen. Und die besten Tools macht man so oder so selber. Ist halt nur doof wenn man nicht programmieren kann.

Grüße

Avatar Christoph   
18. März 2008, 09:27

Hmm, habe IBP mal gekauft, bzw. getestet und wieder zurückgegeben. Einige Funktionen sind nicht schlecht, doch die Analyse der Website hat sich stets auf die ersten paar Plätze zu diesem Keyword ausgefallen.

Zum Keyword „click here“ würde IBP dann sagen:

„Es schein bei diesem Keyword von Vorteil zu sein, dieses NICHT auf der Website zu verwenden…“ 😉

Mit WebCEO komme ich eigentlich auch ganz gut zurecht, gerade was Rankingabfragen betrifft. Mit SpySEO checke ich meine Backlinks und für spezifische Sachen schau ich auf Linkvendor.

Mehr isses eigentlich nicht. Achja, SeoQuake für die Info zwischendurch vielleicht^^

Grüße, Chris.

Avatar Martin   
18. März 2008, 21:09

Ich glaube, das Stichwort im Post war „All-In-One-Lösungen“. Die Vorstellung, sich einen ersten Platz einfach ordern zu können ist ja doch recht verbreitet. Und die Webmaster denken: „Ich kann mir die manuelle Lösung beim SEO-Spezialisten ohnehin nicht leisten. Aber die benutzen doch auch nur Tools, das kann ich doch genauso und billiger“…

Avatar tobiwei   
19. März 2008, 15:40

@PechGehabt: Aber auch bei solchen Tools gilt mehr als Vorsicht, gerade bei Jungs, die keine Ahnung haben. Weil etwas den Richtlinien widersprechenderes gibt es kaum 😉

Avatar Ben   
19. März 2008, 18:49

Mit SEO-Tools verhält es sich wie mit den WYSIWYG-HTML-Editoren: Nur wer sein Handwerk auch von Hand lernt kann wirklich beurteilen welchen Nutzen oder Schaden bestimmte Werkzeuge anrichten können. Nicht gegen eine Optimierung von Arbeitsabläufen, aber dann sollte man auch hinterfragen, ob das Tool wirklich „nur“ eine Optimierung ist 🙂

Avatar Ralph   
26. März 2008, 13:29

@Ben: Mit Deiner Meinung stimme ich Dir vollkommen überein.

Übung macht den Meister. Man fällt hin… Steht wieder auf. Läuft ein paar Meter…. Fällt wieder hier…. und je mehr man übt, desto mehr bleibt man stehen und läuft vorwärts 😉

Aus dem sonnigen Dresden grüssend

Ralph

Avatar FrankW   
1. April 2008, 17:27

Na ja, „SEO-Tools“ sind doch nicht unbedingt Werkzeuge, um auf Platz 1 zu kommen, sondern eben auch Analyse und Monitoring Werkzeuge.
Ich habe selber mal meine Platte durchwühlt, aber irgendwie ist da nicht viel übrig.
Selbst der gerade wieder entdeckte ppcmaster geht schon nicht mehr.
Also für die Analyse und das Monitoring wäre eine informative Übersicht mal toll.

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