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Was sind Interstitials?

Wenn Google von Interstitials spricht, sind damit Einblendungen über dem eigentlichen Inhalt der Seite gemeint. Häufig finden sich darin Angebote, Informationen zur Cookie-Nutzung, Altersabfragen oder der Hinweis, dass es auch eine App für die Seite gibt.


Was sind Interstitials

Bei einem Interstitial handelt es sich um eine Anzeige die oberhalb des eigentlichen Inhalts der Seite angezeigt wird und häufig Werbung beinhaltet, jedoch auch Hinweise zur Nutzung von Cookies oder andere Informationen enthalten kann.

Am besten lässt sich ein Interstitial natürlich bildlich zeigen:

Hier wird die Seite auf searchenginejournal.com geladen und nach kurzer Zeit wird der Inhalt mit einem Aufruf überblendet, an einem Webinar teilzunehmen.

Hier wird die Seite auf searchenginejournal.com geladen und nach kurzer Zeit wird der Inhalt mit einem Aufruf überblendet, an einem Webinar teilzunehmen.

Welche Interstitial-Typen gibt es?

Generell lassen sich Interstitials in Informations- und Werbe-Anzeigen unterteilen und auch die Größe kann sich unterscheiden. Es gibt Interstitials welche die komplette Seite überschatten und einnehmen und auch solche, die nur einen kleinen Teil der sichtbaren Fläche bespielen.

Interstitials als Informationsanzeigen

Bei den Informationsbezogenen Interstitials sind die Cookie-Hinweise am häufigsten vertreten. Diese Hinweise nehmen meistens nur maximal 20% der Bildschirmgröße ein und sind Rechtlich verpflichtend.

Quelle: https://webmasters.googleblog.com/2016/08/helping-users-easily-access-content-on.html

Auf mobilen Webseiten, von denen es auch eine App gibt, wird zudem sehr häufig auf die App hingewiesen. Auch hier nehmen die Anzeigen meist nich mehr als 1/5 des Bildschirms ein.

Die gesetzlich festgeschriebene Altersabfrage bei bestimmten Online-Angeboten wird auch häufig über ein Interstitial gelöst.

Quelle: https://webmasters.googleblog.com/2016/08/helping-users-easily-access-content-on.html

Werbung per Interstitial

Werbung über Interstitials auszuliefern sieht auf den ersten Blick nach einem probaten Mittel aus um Ad-Blocker zu um gehen, die jetzt schon die meisten Pop-up Ads erkennen und ausblenden. Interstitials werden jedoch nicht nur für konventionelle Werbung genutzt sondern häufig auch für Eigenwerbung.

So hat es sich zum Beispiel bei einigen Seiten die mit dem Themengebiet Online Marketing zu tun haben eingebürgert, dass ein Interstitial angezeigt wird, wenn ein Nutzer mit der Maus über den „Tab schließen“ Button geht.

Problematische Interstitials

Aus Sicht der Verbraucher kann man fast alle Unterbrechungen des Leseflusses als Problematisch einordnen. Als Webseitenbetreiber muss man sich jedoch auch Bewusst machen, dass Google zum Beispiel die übertriebene Nutzung von Interstitials auf mobilen Seiten mit Rankingverlusten bestraft.

Standards für die Erstellung und Nutzung verschiedener Ads Formate finden sich auf der Seite der Coalition for Better Ads: https://www.betterads.org/standards/

Fazit zu Interstitials

Interstitials die direkt am Anfang, nach kurzer Betrachtung oder beim schließen der Seite angezeigt werden sind nervig. Es sollte daher immer die Besucher-Brille aufgesetzt werden, wenn die eigene Strategie eine Nutzung von Interstitials vorsieht.

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