Matt McCarthy und die gekauften Links

Johannes Beus
Johannes Beus ist Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX.
24. Juli 2012 34 Kommentare

Die Anfänge des kalten Krieges waren in den USA durch intensiven Antikommunismus geprägt: Joseph McCarthy schwang sich zum öffentlichkeitswirksamsten Verfolger aller Andersdenkenden auf. Waren es vorher noch Gründe und Tatsachen, die für eine Entlassung aus dem Staatsdienst nötig waren, reichten danach anonym vorgetragene „angemessene Zweifel“ aus. In publikumswirksamen Gerichtsprozessen wurden zahlreiche Exempel statuiert während Denunzianten Informanten von Vergünstigungen profitierten. Die Ära Joseph McCarthys ist seitdem ein Synonym für das Vorgehen, durch Hysterie, Beunruhigung und schwarze Listen seine eigene Sichtweise zu verbreiten.

Jetzt zu einem anderen Thema: Google hat in seinem fortwährenden Kampf gegen „unnatürliche“ Links eine neue Runde eingeläutet. Am Freitag haben erneut zahlreiche Webmaster eine Nachricht von Google bekommen, dass Links auf ihre Domain zeigen, die dem Weltbild der Suchmaschine nicht entsprechen. Google empfiehlt darin, die Webseite zu bearbeiten und nach Entfernung der unnatürlichen Links einen Antrag auf erneute Überprüfung zu stellen. So gut, so bekannt – der Unterschied in dieser Runde war jedoch, dass Google diese Nachricht jetzt nicht nur noch raussendet, wenn eine Seite als Ganzes betroffen ist, sondern auch, wenn einzelne Links auf die Domain seltsam erscheinen. Matt Cutts rudert seit Freitag eifrig über alle Kanäle zurück und verspricht, den Text in Zukunft anders zu gestalten. Alles ein großes Versehen.

Sieht man auf die Bemühungen von Google, gekaufte und anderweitig erzeugte Links in den letzten 8 Jahren zu bekämpfen zurück, so gibt es zwei Konstanten: zum einen werden Googles Anstrengungen seit Jahren größer und zum anderen werden die Erfolge kleiner. War die Anzahl von Verkäufern und Käufern früher noch übersichtlich und somit für Google (manuell) beherrschbar, gibt es mittlerweile in fast jedem Land eine nahezu unüberschaubare Zahl von Netzwerken, Plattformen und Handelswegen für Links. Googles erhöhte Aufmerksamkeit für das Thema in den letzten Monaten bestätigt indirekt, dass die steigende Zahl gekaufter Links von der Suchmaschine als (ernsthaftes) Problem gesehen wird. Für den geneigten Linkkäufer gibt es aktuell eigentlich nur eine richtige Empfehlung: sei ein bisschen besser als Dein Wettbewerb im Linkkauf und vorbereitet, schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu können.

Stefan
24. Juli 2012, 10:00

Hallo Johannes,

zu dem Thema hatte ich gestern auch etwas geschrieben: http://www.stefan-koehn.de/blog/2012/07/das-hin-und-her-mit-den-linknachrichten/

Es scheint als würde die eine Kategorie der betroffenen Seiten in einen Pinguin Algo laufen, wenn bestimmte Signale für Google erfüllt sind. Die andere Kategorie erhält heute eine entwarnende Mail, in der darauf hingewiesen wird, dass nicht die komplette Seite, sondern nur einzelne Links bearbeitet werden „As a result, for this specific incident we are taking very targeted action on the unnatural links instead of your site as a whole.“

Gruß Stefan

Tobias Schumann
24. Juli 2012, 10:02

Noch besser wäre es natürlich, gar keinen Linkkauf zu betreiben und es so wie von Herrn Ebach betrieben, umzusetzen. Die Frage ist nur, ob und wie es in der heutigen Zeit für kleinere Unternehmen realisierbar ist. Denn schließlich soll der Rubel rollen und wenn schon SEO gemacht wird, dann nur wenn auch schnell Erfolge zu verzeichnen sind.
Ich warte ja noch immer darauf, dass Matt Cutts die von Danny Sullivan propagierte „30-day Challenge“ zum natürlichen Linkaufbau annimmt. Dann würden wir wirklich wissen, wie sauberer Linkaufbau laut Google Guidelines funktionieren würde…
Bis zur Annahme dieser Challenge wird es wohl weiter undurchsichtige Nachrichten in den WMT geben und somit schlaflose Nächte für die Webmaster.

Monika T-S
24. Juli 2012, 10:15

ich denke hier herrscht ein Irrtum vor,
man bekommt so eine Nachricht auch, wenn Links getauscht wurden, weil auch diese unnatürlich sind für Google
auch für Webkatalogeinträge und Social Bookmarks

da gehts nicht nur um gekaufte Links,
und wenn Du Pech hast, und vor 10 Jahren sogar freiwillige Links bekamst und die im Laufe der Zeit ein Netzwerk ergeben, dannbiste auch dran 😉

also nicht immer nur auf gekaufte Links rumreiten, das ist nur ein winziger Teil der unnatürlichen Links für Google

Johannes
24. Juli 2012, 10:19

Deswegen ja: „… gekaufte und anderweitig erzeugte Links …“ 🙂

24. Juli 2012, 11:51

Wenn die Herren von Google wenigtens sagen würden welche Links unnatürlich wirken….

Klar findet man immer welche und unschuldig keine Linktausch oder Tausch betrieben zu haben ist wohl auch kaum ein Webmaster. Wie soll man noch ei nEinfluss nehmen auf Links, die seit fast einem Jahrzent bestehen, wo man gar nicht weiß, daß es die gibt? Massiver Linkabbau wird auch zu Rankingverlust führen, nehme ich an. Vielleicht das Projekt lieber liegen lassen und ein neues starten?

24. Juli 2012, 12:22

Und vorsichtshalber bekommt man die Mail gleich 2x in einer Woche für die gleiche Webseite 1x auf Deutsch (19.07) 1x auf Englisch (23.07)

24. Juli 2012, 12:42

Guten Morgen!

Vielen Dank für diese hilfreichen Informationen! Meiner Meinung nach sollte man von „gekauften“ und „getauschten“ Links ganz die Finger von lassen!

Alle raten davon ab und Google ist nicht doof, die merken das wenn man sich nicht durch SEO „hocharbeitet“ und alles nur einkauft.

Hans
24. Juli 2012, 12:51

Hallo,

stimmt es dann, wenn man eine 2. Meldung gleich hinterher gekriegt hat, nach folgenden Muster:

Benachrichtigung von Google Webmaster-Tools über unnatürliche Links, die auf xxx gefunden wurden, Jul 19, 2012

xxx: Unnatural inbound links, Jul 23, 2012

dass es eine Art Entwarnung darstellen könnte, und der Drop-Down im Ranking sich in Grenzen halten kann?

Grüße,

24. Juli 2012, 13:37

Hallo Johannes,

zu diesem überaus wichtigem Thema des Backlinkkauf hatte auch ich vor einiger Zeit einen Artikel auf meinem Blog veröffentlicht: http://bit.ly/OsbNOo

Gerade das letzte Penguin-Update von Google dürfte mal wieder deutlich gemacht haben, dass Google nunmal ein börsennotiertes Unternehmen ist. Insoweit ist es nicht verwunderlich, dass Google besonders großen Wert auf Natürlichkeit indizierten Seiten legt. Schließlich wollen Suchmaschinen, dass die User auch wirklich die Informationen finden nach denen sie gesucht haben.

So gesehen geht Google ja sowieso davon aus, das Backlinks in erster Linie durch dritte Personen gesetzt werden, also nicht davon, dass jemand die Links gemietet haben könnte.

Auch ich kann nur dazu raten von gekauften oder getauschten Links ganz die Finger von lassen. Google merkt früher oder später, wenn man sich nicht durch SEO „hocharbeitet“ und alles nur einkauft.

Viele Grüße
Dieter

24. Juli 2012, 13:50

Wird alles heißer gekocht, als es gegessen wird. Einfach mal Ruhe bewahren, nur absolute Neulinge bekommen hier gleich Panik und schicken dann proaktiv fleissig Reports an Google, wo sie wann was gekauft haben. Unglaublich.

Den zweiten Satz im Kommentar von Daniel verstehe ich irgendwie nicht: „Alle raten davon ab und Google ist nicht doof, die merken das wenn man sich nicht durch SEO „hocharbeitet“ und alles nur einkauft.“
@Daniel: Das „hocharbeiten“ mit Onpage SEO hat aber irgendwann seine Grenzen erreicht, vor allem wenn es jeder bei seiner Webseite macht. Genau an dieser Stelle machen die Backlinks ja den feinen Unterschied.

Grüße, Marcell

24. Juli 2012, 13:51

Ein schöner Ansatz, diesen Aspekt darzustellen. Ich habe heute morgen ein paar Gedanken runtergeschrieben, wie die SEO-Tools ihren Teil dazu beitragen, dass plötzlich Teile der eigenen Backlink-Struktur als Netzwerk gelten könnten, obwohl man diese Links sauber gewonnen hat. Auch da hat sich SEO verändert in den letzten Jahren: http://blog.joerg-erdmann.de/115/wie-sistrix-seolytics-searchmetrics-co-die-eigene-backlinkstruktur-gefahrden/

24. Juli 2012, 14:25

Google ist zwar wichtig und mächtig, aber eben nicht so wichtig und mächtig, das ich persönlich nur auf Google bauen muss. Längst haben andere Anbieter nachgezogen. Man sollte daher, nicht all zu viel auf den neuen Kauderwelch von Google geben, es sei denn, man möchte sich von Google total abhängig machen. Allerdings, kann ich auch damit leben, nicht unter den ersten gelistet zu werden, denn wenn man dies möchte, muss man sich an die Spielregeln vom Spielführer Google halten, sonst gibt es eben die Rote Karte.

24. Juli 2012, 19:11

Die SEO-Branche wird mittlerweile langweilig, immmer das gleiche „es geht nicht anders“ und „macht doch jeder“.
Ich mache kein SEO (http://www.pal-blog.de/internet/2012/blog-seo-ansichten-zur-suchmaschinenoptimierung.html ups da habe ich doch jetzt glatt auch noch einen Link gespammt der zu unnatürlichem nofollow wird) und fahre sehr gut damit. Ich praktiziere offensichtlichen Linktausch und keinen störts (auch Google nicht, im Gegenteil).

24. Juli 2012, 22:14

Sehr schöner Artikel, ich hatte bei einer Seite welche einen Rankingverlust erlitten hat einfach weitere gute News Artikel publiziert aber keine Links gemeldet. Die Seite kommt jetzt wieder schön nach oben. Manchmal würde ich sagen ist abwarten und Tee trinken einfach gut.

25. Juli 2012, 02:36

Nur Inhalt und saubere HTML codierung ist das was zaehlt. Metatags mit Ueberlegung genutzt und fertig ist SEO.
Wer dafuer zahlt ist selbst schuld.

25. Juli 2012, 06:29

SEO als solches, kann und muss man diskutieren, auch in seinen gesellschaftlichen Aspekten. Denn einige Teilnehmer dieses Genres sind gesellschaftlich fragwürdig, Betonung liegt sicherlich auf einige, nicht alle. On-page-Optimierung ist in meinen Augen einfach ein Hilfsmittel, so wie man Webseiten für den IE, für mobile Browser oder andere optimiert, so optimiert man Seiten für Google, Bing und Co. Nicht so toll sind hingegen Personen, die über Kommentare anderen Leuten Links unterjubeln und vorgaukeln Kommunikation zu betreiben, obwohl sie das nie im Sinn hatten.

Doch auch an einer anderen Stelle muss man skeptisch und aufmerksam sein. Derzeit könnte man behaupten, hätte Google noch „nur Gutes“ im Sinn. Diese Grenze ist allerdings unsichtbar, wie ich finde, und entsprechend schnell kann man sich überschreiten, ohne es zu merken.
Doch davon mal abgesehen, welchen Einfluss Verlinkungen auf einen ominösen Algorithmus von Google als Suchmaschine haben – betrachtet man das Thema gänzlich „ohne SEO“, dann kann man konstatieren, dass es dort Webseitenbetreiber gibt, die Publisher und Linkkäufer, die Advertiser sind. Selbst wenn ich eher pro Google in manchen Fragen „derzeit“ tendieren würde, so bin ich doch gerade in diesem Punkt sehr stark am Zweifeln. Meiner Meinung nach ist das nämlich nicht mit unserem Recht vereinbar. Ich bin kein Jurist, doch müssten sich Anwälte finden lassen, die plausibel erklären und „begründen“ können, dass Google auf diese Weise mehr als nur Wettbewerbsverzerrung betreibt. Angenommen jemand hat sich vor X Jahren mit dem Verkauf von Links ein Geschäft aufgebaut… Ich bin nicht der Ansicht, dass Google ohne Weiteres das Recht hat, jemandem dieses Geschäft kaputt zu machen, es ist Teil eines größeren Ökosystems, des Internet. Das ist nicht vergleichbar mit der Situation des Hausrechts, wenn der Türsteher vor der Disko jemanden nicht reinlässt, weil Google keine geschlossene Gesellschaft darstellt, sondern ein Massenmedium. Immerhin würden wir, fernab des Internets, solch ein Vorgehen nicht dulden und viele Einzelhändler oder Restaurantbesitzer und andere wurden schon verklagt oder mit einstweiligen Verfügungen belegt, weil sie Konkurrenten widerrechtlich das Geschäft zerstören. Google ist selbst Anbieter von Werbung mit Adwords/Adsense. Dort steckt noch einmal mehr explosives Potential im Detail verborgen.

25. Juli 2012, 07:38

Das kann ja noch was werden. Ich habe mit gekauften Links auch schon meine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich habe tausende von Euro in eine SEO Agentur gepummt. Nach dem Penguin Update war ich mit meiner Seite jenseits von gut und böse. Mittlerweile bin ich sehr vorsichtig geworden. Ich setze jeden Tag ein paar Links. Davon nur noch 20 % Keyword Links und der Rest sind einfach Texte und Titel, die nur ganz allgemein mit meinem Thema zu tun haben. Die meiste Zeit konzentriere ich mich jedoch auf hochwertigen Content. Bei solchen Schock Meldungen habe ich echt Angst, nur einen kleinen Fehler zu machen. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder Links kaufen würde oder einer Agentur mein Vertrauen schenken soll. Ich konzentriere mich verstärkt auf starke Kommentare, ein paar Profil Links, Free Blogs und die gesamte Social Media Section. Der Trend zeigt sowieso in Richtung Google Plus. Deshalb rüste ich mich schon mal.

Hans
25. Juli 2012, 10:42

Hallo,
ich finde die Entwicklung eine Pervertierung des Internets, ein Anzeichen, dass nur noch Business zählt. Wenn man, wie ich aus den Anfängen des Internets stammt und erfahren hat wie aus dem Networking und dem Hyperlink, das World Wide Web entstanden ist, von vielen Millionen Menschen, die darin eine Chance erkannt haben, etwas zu verändern. Heute wo das Web sozusagen als Öffentlichkeit existiert, wird aus dem Kern, dem „Hyperlink“, ein Verdacht, eine Manipulation, ein Vorgang den die Geheimdienste öffentlicher und private Gesellschaften überwachen müssen.
Google hat ja erst damals den Hyperlink als dominierenden Rankingfaktor eingeführt, zuerst einfach als PageRank, und damit Yahoo als von Menschen gepflegten Webkatalog mit Suchmaschine obsolet gemacht. Dann kam das Manöver mit „nofollow“ und jetzt die Eskalation mit dem „Negativen Link“. Es ist an sich natürlich gewesen, damals viel zu verlinken an seine Partner und Freunde, interessante Projekte und so weiter. Erst als der Link durch Google ein Geschäft wurde, wurde dieses Verhalten ein Vorgang, den es sich lohnt zu reglementieren.
Es wäre doch so einfach, die Links, die dem Algorithmus nicht passen, auf 0 zu setzen, aber eine ganze Branche und Geschäftsinhaber sollen verunsichert werden, damit dann auch alle kapieren, dass nur noch SEM/Adwords Traffic ohne Risiko bringt. Jetzt auch bei den Warnungen in Google Webmastertools zu differenzieren, grenzt an psychologischer Kriegsführung, wo Google Ankläger, Richter und Henker zugleich ist, mit unbekannter Anklage.
Ich denke, da braut sich ein ganz großer Streit zusammen, wo wohl dann auch die Kartellwächter der EU gefragt sein könnten.

25. Juli 2012, 10:57

Ganz was anderes als Linkaufbau, Content schaffen, Die Seite für den User interessant machen etc. kann man doch gar nicht nicht machen. Das Märchen von natürlichen Links ist doch auch ziemlich dumm. Oder glaubt jemand daß bei Moneykeys Seite A mit einer Top Position freiwillig auf den Konkurrenten B linkt, und dem so einen Link mit Trust gibt?
Bei Hobbyseiten, wo jemand Fotos von seiner Katze online stellt, mag es ja sein, daß der freiwillig einen Link zu einem Tierversandhaus setzt.
Gute Links werden den Unterschied machen, nur die sind sehr schwer zu kriegen.

Monika T-S
25. Juli 2012, 18:52

erfreulich wieviele es ganz toll mit supergeilem COntent schaffen nach oben zu kommen 😉 sie werden alle freiwillig verlinkt und halten sich an Googles Guidelines vermutlich mehr als an die Strassenverkehrsordnung 😉

ich mag erinnern, dass Google Links korrumpiert hat, vor Google durfte man sich einfach verlinken, weil ohne verlinken das WWW nicht funktioniert 😉

hätten damals in den Anfangsjahren alle gewartet bis sie freiwillig verlinkt worden wären, wäre man einsam gewesen in diesem WWW …

Google hat mit dem PR Links korrumpiert und nun sind alle böse, die die Karotte vor der Nase genommen haben => ich gebe meinen Kindern immer eine Schüssel mit Obst vor die Nase,aber essen dürfen sie erst, wenn ich ihnen freiwillig davon gebe ….

ich kenne Websites wo Google Backlinks moniert, die entstanden sind bevor es Google überhaupt gab => ich kann dieses „Google hat recht und ist sooo gut“ manchmal nicht mehr lesen

26. Juli 2012, 08:29

@Timo Kühne

Ja also manipunlierst du deinen Linkgraph 🙂

Man könnte deine Linkbuildingaktionen aus Googlesicht auch als:

Comment-Spam
Freeblog Spam
Forensignaturen
Forenprofil Spam
Artikelverzeichnisse
Webkatalog Spam
ect….

bezeichnen 🙂

Eigentlich sind doch die ersten Anlaufstellen für Webmaster, gerade wenn Sie keine SEOs sind, die Webkataloge, Brangenbücher, Blokommentare und Forenposts und Signaturen, damit ihre Webseite wenigstens ein bischen bekannter wird.

Anhand dieser Tatsache ist eigentlich jeder Webseitenbetreiber ein potenzieller Spammer 🙂

Wenn man alles laut Google machen möchte. Dann verkriecht man sich daheim, schreibt seine Texte und hofft das jemand Sie entdeckt. Man ist in 1 oder 2 Foren aktiv, kommentiert 2 oder 3 Blogs und versucht seine inhalte über FB-Gruppen u.Ä. zu verbreiten.

Dann Irgendwann kommen die „natürlichen“ Links, bei denen man auch aufpassen muss, dass sie nicht „unnatürlich“ wirken und muss sich daher ggf. mit dem freiwillig linkenden Webmaster in Verbindung setzen.

Irgendwann, wahrscheinlich nach Jahren, kommt dann der Traffic und man hat es geschaft. Vieleicht.

Mich würde sehr interessieren wie Google, das einem Online-Shop Startup klarmachen will. Überall wo Geld verdient werden soll, hat man nicht Jahre Zeit biss die Erfolge sich einstellen, deshalb und nur deshalb gibt es SEO.

Es gibt kein „ungefährliches“ SEO, genauso wie es auch kein „natürliches“ SEO gibt. Jeder der SEO betreibt oder dafür jemanden bucht, sollte sich darüber im klaren sein, dass „manuel“ versucht seine Google-Position zu verbessernm, schon alein das ist selbstverständlich „unnatürlich“ und kann u.U. irgendwann Probleme machen.

Es gibt viele Möglichkeiten die Positionierungen einer Webseite zu verbessern. Welche das sind hängt meistens von dem Konkurrenzumfeld ab.

Ich glaube Google optimiert sich iorgendwann selbst zu Tode.

Denn wenn man sich die derzeitigen ach so „natürlichen“ SERPs anschaut, sollte man sich schon die Frage stellen:

Waren die SERPs in den Nischen mit den SEO Mitspielern wirklich so schlecht?

Oder ist es etwa „natürlicher“ dass wir alle nur noch bei Amazon, Ebay und Idealo einkaufen sollen?

Ach das wär einen ganzen Blogpost wert gewesen 😀

> Ach mist jetzt hab ich auch einen Comment gespammt verdammt.

Grüße
Maxim

26. Juli 2012, 09:03

Das ist DeppenSEO in Reinform.

Der Comment von „Elektrische Zigaretten“

26. Juli 2012, 10:46

Hi Johannes. Ich kommentiere ja nie irgendwas. Aber das trifft den Nagel auf den Kopf.

2. August 2012, 08:20

Schöner Vergleich mit der McCarthy Ära. Manchmal kommt es einem wirklich so vor, als würde man gejagt werden.

6. August 2012, 11:54

You’re not supposed to worry about where you’re ranked, let Google decide. Worry about making a search engine friendly Web site with good content that people want to link too. If you rise to the top, consider yourself fortunate.

6. August 2012, 14:54

Ich bin froh, dass google endlich mal etwas gegen diese Spammerei unternimmt. Leider haben viele Leute immer noch nicht gemerkt, dass SPAM nichts mehr bringt. In meinem Blogs erhalte ich immer noch täglich mehrere 1000 Spamkommentare…

8. August 2012, 15:31

Ich stimme ebenfalls dafür, dass der Linkkauf abgestraft wird. Das Verfahren erzeugt für die Nutzer nicht den geringstem Mehrwert und hebelt jegliche sinnvolle Relevanzbewertung völlig aus.

9. August 2012, 00:35

Komischerweis ist Google seitn Jahren gegen gekaufte Links, aber die bisherigen Erfolge seitens Google würde ich als eher mager beschreiben. Schaut man sich mal einige Bereiche wie den Kredit Bereich oder Resie Bereich an, so fällt einem auf, dass nach wie vor Links gekauft werden und man damit sehr gute Erfolge erzielen kann.

Für mich ist das von Google mehr Panikmache. Schließlich sind die Rankings die besten Beweise, dass Google anscheinend nicht genug oder kaum produktives gegen den Linkkauf tut. Zumindest bisher noch nicht.

13. August 2012, 16:48

So wirklich viel werden Sie leider nicht machen können. Jeder clevere SEO Berater der seine Kunden länger wie ein paar Woche an der Spitze halten möchte geht das in den letzten Jahren etwas vorsichtiger an.

Ich glaube ganz so irre wie am anfang, wo dann mal 10.000 Links in einer Woche generiert wurden sind die meißten nicht mehr ^^ …

Wobei mir aufgefallen ist, dass viele SEOS mittlerweile auf viele parallele seiten setzen, die sich im footer selber verlinken, ähnlich einen snowball.
Mal schauen wann das mehr abgestraft wird.

17. August 2012, 13:08

Danke für diese Informationen! Meiner Meinung nach sollte Fleiß belohnt werden. Aber man sollte von „gekauften“ und „getauschten“ Links die Finger von lassen!

Gruß,
Michael

19. August 2012, 20:48

Linktauschen und kaufen ist wirklich nicht sinnvoll. Der beste weg ist der, eigenständig einzutragen. Genau wie Michael sagt, sollte gute Arbeit auch belohnt werden. MfG
Danke.

22. September 2013, 20:05

OHne kauflinks geht das einfach nicht, aber ohne gratis links auch nicht 🙂

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