Welche Auswirkungen hat die Webserver-Geschwindigkeit?

· 5. Oktober 2009 · 77 Kommentare
Johannes Beus
Johannes Beus
Johannes Beus ist Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX.

Ein Thema, das regelmäßig wieder aufkommt, zu dem ich aber keine zusammenfassenden Ausführungen finden kann, ist die mögliche Auswirkung der Webserver-Geschwindigkeit auf Suchmaschinen. Deswegen im Folgenden kurz aufgeschrieben meine Erfahrungen mit dem Thema.

Zum einen gibt es den nachvollziehbaren Einfluss auf das Crawlverhalten von Google: wenn ein Webserver nur langsam antwortet, so vermutet Google Lastprobleme und um diese nicht noch zu verschärfen, wird die Crawlingfrequenz reduziert. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Domain nicht so häufig und so tief gecrawled wird, wie ihr das eigentlich „zusteht“. Gerade bei sehr umfangreichen Domains oder Webseiten, die aktuelle Informationen bereitstellen, kann das zu Problemen führen, da der Crawlvorgang nachvollziehbarerweise der Indexierung voraus geht.

Zum anderen gibt es die deutlich komplexere Auswirkung auf das Ranking. Um einen möglichen Zusammenhang zu erkennen, habe ich die Geschwindigkeit von rund 100.000 URLs gemessen und die Antwortgeschwindigkeit in Bezug zum jeweiligen Ranking der Seite in folgendem Diagramm aufgetragen:

Ladezeiten in Google-SERPS
Nun ist es bei über 200 möglichen Rankingfaktoren nicht ganz einfach, zwischen Ursache und Auswirkung zu unterscheiden. Gerade sehr starke Domains wie beispielsweise wikipedia.org können auf so Auswertungen einen starken Einfluss haben – wenn man das Diagramm allerdings ohne die 10.000 stärksten Domains erneut zeichnet, gibt sich ein ähnliches Bild.

So kann ich mir jetzt entweder vorstellen, dass die Antwortzeit wirklich eines der zweihundert Ranking-Signale von Google ist oder aber, dass die Webserver-Geschwindigkeit indirekt über das Nutzerverhalten (Verweildauer auf Webseite, Klicks zurück in den SERPs, etc.) Auswirkungen auf das Ranking haben. Gleich welche der Lösungen einem jetzt auch sympathischer erscheinen mag, würde ich empfehlen, die Antwortzeiten des eigenen Webservers mal kritisch zu betrachten und diese gegebenenfalls zu verbessern. Ein Wert von einer halben Sekunde für die reine Auslieferung der HTML-Seite sollte in fast allen Fällen möglich sein.

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Kommentare

AGerads   
5. Oktober 2009, 08:10

Schöne Auswertung, vielen Dank dafür Johannes! Auf der anderen Seite habe ich mal aufgeschnappt, dass eine kurze Ladezeite nicht nur ein Qualitätsfaktor bei der Schaltung von Adwords sei, sondern sich auch positiv auf Adsense-Einnahmen auswirkt.

Stimmt das, ist der Klickpreis für den Werbetreibenden wirklich höher, wenn der Publisher-Seite kurze Ladezeiten aufweist? (Und damit die Einnahmen für den Publisher höher)

Gibt es da verlässliche Daten?

Danke und Grüße

Andreas

Volksbank   
5. Oktober 2009, 08:27

Matt Cutts sagt, daß es keinen Einfluß gibt. Es sei kein Rankingfaktor. Damit stellt sich die Frage nach Ursache und Wirkung.
http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2009/09/haben-ladezeiten-einfluss-auf-das.html

Dirk   
5. Oktober 2009, 08:27

Hallo Johannes, die Ladezeit könnte bei der Mobile Search ein Rankingfaktor sein. Daran kann man ja tendenziell erkennen, ob die Seite für Mobile Search optimiert ist oder nicht.

Ansonsten hat Matt Cutts im Nov. 2006 geschrieben, dass die Ladezeit keinen Einfluss auf die Platzierung in den normalen Rankings habe: „As long as Google can load your web pages, it doesn’t really make a different whether the pages load in half a second or 5 seconds.“

Hier noch ein aktuelleres Video dazu http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2009/09/haben-ladezeiten-einfluss-auf-das.html

Valentin   
5. Oktober 2009, 08:44

Wirklich ein schöner Graph und ich bin überzeugt davon, dass schnelle Ladezeiten eine positive Auswirkung auf die Zahl der Seitenaufrufe hat. Aber: Wie auch schon Volksbank und Dirk angemerkt haben, sagt Google selbst, dass die Ladezeiten keinen Einfluss auf die Positionierung im SERP haben.

Ich tendiere eher zu der Vermutung, dass sehr große Seiten (viel unique Content) auch sehr schnelle Server haben. Vielleicht sind es auch gerade solche Seiten wo eher mal auf das SEO-Thema geschaut wird.

Ich jedem Fall würde ich aber das Buch „Even faster Websites“ von Steve Souders empfehlen. Es gibt nämlich noch ein paar wichtigere Gründe warum eine Webseite schnell sein sollte 😉

Thomas   
5. Oktober 2009, 09:09

@AGerads: Ja die Ladezeiten einer Website beeinflusst den Qualitätsfaktor.
Inwiefern genau und wie sich der Qualitätsfaktor bei Adwords zusammensetzt kannst du auch in unserem Blog nochmals nachlesen:

http://www.ads2people.de/blog/sem/adwords-qualityscore-blackbox/

Grüße
Thomas

Fridaynite   
5. Oktober 2009, 09:15

Auf jeden Fall schadet es nicht, wenn eine Seite erreichbar ist, wenn man damit ein Geschäft machen will. Siehe das Campixx-Debakel bei der Registrierungseröffnung…

alex362   
5. Oktober 2009, 09:21

@volksbank @dirk
Ich sehe das sehr ähnlich wie Johannes, hier in seinem Blogpost dargestellt. Und auf mittlere Frist wird das m.E. ein ernstzunehmender Faktor werden. Auch wenn Matt Cutts in oben genannten Video sagt:
„Macht euch im Moment keinen Kopf in Hinsicht auf das Ranking, aber für eure User kann es wirklich einen gewaltigen Unterschied machen“, ist es parallel noch ganz gut die Philosophie von Google nachzulesen, hier insbesondere Punkt 1: „Focus on the user else will follow“ http://www.google.com/corporate/tenthings.html

Danke @johannes für die Zahlen
Alexander

Noki   
5. Oktober 2009, 09:22

Selbst wenn Google die Ladezeit nicht als direkten Rankingfaktor einrechnet, so hat diese dennoch Auswirkungen. Wie ausgeführt macht Google über die Antwortzeiten eine Lastschätzung und erhöht oder verringert daraufhin die Crawlgeschwindigkeit. Bei großen Seiten führt eine geringere Crawlgeschwindigkeit ggf. dazu, dass nicht mehr alle Seiten gecrawlt werden und damit z.B. auch nicht mehr alle internen Links gefunden werden. Dies hat dann sehr wohl Auswirkungen auf die Rankings.

Stefan F   
5. Oktober 2009, 09:51

Interessant wäre zu wissen, welche Auswirkung die Ladezeiten auf die (natürlich) generierten Inlinks haben. Es gibt Usability-Studien, die den Einfluss von Ladezeiten auf den Erfolg einer Seite belegen, zB: „For Google an increase in page load time from 0.4 second to 0.9 seconds decreased traffic and ad revenues by 20%. For Amazon every 100 ms increase in load times decreased sales with 1%.“ (http://j.mp/9hgac) – und was für Conversion Rates und Traffic gilt, gilt dann wohl auch für die Anzahl der Inlinks. Eine Theorie wäre also, dass User schnelle Seite bevorzugen und diese dann auch eher verlinken.

Und Außerdem sagt Matt Cutts in diesem 6 Monate alten Video eindeutig, dass Ladezeiten in Zukunft durchaus eine Rolle spielen könnten. Wer weiß, vielleicht ist diese Zukunkf ja schon heute 🙂

Kreissparkasse   
5. Oktober 2009, 10:02

Matt Cutts sagt: alles unter 5 Sekunden ist okay und schadet dir nicht.

Johannes zeigt: alles unter 1 Sekunde tut dir darüber hinaus gut!

Also weisen die Top20 eine Ladezeit < 1 Sekunde auf, was den Verdacht nahe bringt, dass dies eine Rolle spielen kann. Also machen!!! Warum sollte ich auf eine kurze Ladezeit verzichten ?!?!?!?!? Das macht keinen Sinn (siehe Fridays Kommentar).

Es ist jetzt halt die Frage ob ihr beim Stabhochsprung spektakulär gegen die Stange oder über die Stange springen wollt.

Fischerländer   
5. Oktober 2009, 10:03

Meine Vermutung zur Erklärung dieses Diagramms ist, dass Publisher, die auf SEO achten auch auf einen schnellen Server wert legen. Ich kann ja nachvollziehen, dass Seiten, die deutlich(!) langsamer sind, abgewertet werden; aber warum sollte Google den guten Treffer, der 1,0 Sekunden benötigt abwerten und so den schlechteren Treffer vorne zeigen, nur weil der etwas schneller ist? Ganz abgesehen davon, dass die Darstellungszeit beim Nutzer ganz wesentlich auch von den zu ladenden Grafiken und Flash-Files abhängt, die hier gar nicht erfasst werden.
Interessant wäre aber noch zu wissen, ob die Seitengrößen (also die zu übertragende Datenmenge) hier eine Rolle spielen. Johannes, hattest du da nicht auch mal eine Grafik dazu?

Johannes   
5. Oktober 2009, 10:34

Valentin, um die Vermutung, dass große Seiten generell schnellere Server haben, auszuschließen, habe ich das Diagramm ja auch mal ohne die Top-10.000 der größten Domains gezeichnet und bin zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen.

Fischerländer, naja ich glaube nicht, dass es viele Suchen gibt, wo man so klar in „guter Treffer“ und „schlechter Treffer“ unterscheiden kann. Wenn Seiten also sonst einen ähnlichen Score haben, kann ich mir schon vorstellen, dass sowas wie die Ladezeit Auswirkungen hat – wenn auch nur indirekt über die Einwirkung des Nutzerverhaltens. Wenn ich etwas suche und die die angeklickte Seite lädt nicht in 1-2 Sekunden, bin ich jedenfalls schnell wieder in den SERPs und nehme einen anderen Treffer.

Bitte nicht klicken!   
5. Oktober 2009, 10:38

@Kreissparkasse: Ich bin mir nicht sicher, ob hier wirklich vergleichbare Rahmenbedingungen bei den Zahlen herrschen. Ich nehme angesichts der durchgehend doch sehr gerigen Ladezeiten im Diagramm an, dass es sich um die Zeit handelt, die ein Tool von Anforderung bis Erhalt des Quelltextes einer einzelnen html-Seite gemessen hat? Der gute Mettkatz hat aber sicher die komplette Lade-(und Rendering…)zeit einer Seite im Browser inkl. verknüpfter Scripte, Bilder und anderer Schweinereien gemeint. Im Zweifelsfall in Chrome 😉

Während die Methode der Messung innerhalb der Auswertung ja keinen Schaden anrichtet, weil diese für alle gemessenen Zeiten gleich war, bin ich mir relativ sicher, dass „reale“ Ladezeiten einer vollständigen Seite von zwei oder drei Sekunden – und teilweise bestimmt auch darüber – kaum ein Problem für Chancen in den SERPS darstellen sollten.

Zum Thema „Rankingfaktor Ja oder Nein“:
Ähnlich wie beim Thema LPQ im AdWords-System würde ich _vermuten_ (was von gesichertem Wissen etwa so weit entfernt ist wie Borussia Mönchengladbach von der brillianten Form der goldenen Siebziger), dass es auch in den SERPs um einen Vergleich zum Durchschnitt geht. Seit 2006 mag sich da bei der Berücksichtigung dieses Faktors ja einiges geändert haben. Wenn die Ladezeit einer Seite wesentlich und über längere Zeit zuverlässig _über_ der durchschnittlichen Ladezeit von Seiten aus der gleichen „Region“ kommt, soll dies die Zielseitenqualität lt. AdWords-Hilfe positiv beeinflussen können. Umgekehrt sorgt ein solcher Wert wesentlich unterhalb des Durchschnitts ggf. für Probleme mit der Landingpagequality. Warum sollte das in der Suche grundsätzlich anders gehalten werden, wo doch „User Experience“ bei Google an allen Ecken Begründung Nummer 1 ist…

Wobei ich freilich selbst in AdWords nur gannnz selten eine Seite gesehen habe, bei der nachweislich die Ladezeit Geld bei jedem Klick gekostet hat…und da war es den Betroffenen dann ohnehin Wurscht.

Fischerländer   
5. Oktober 2009, 10:40

Gibt es Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen der Bounce-Rate und der Ladegeschwindigkeit? Falls der halbwegs linear wäre, könnte diese Untersuchung zumindest ein Indiz dafür sein, dass die Bounce-Rate (wie schon häufig vermutet) in der Tat ein Ranking-Kriterium ist.

Kleun   
5. Oktober 2009, 10:40

Wieder einmal eine sehr spannende Auswertung von Johannes, vielen Dank.

Falls die Aussagen von Matt Cutts stimmen, habe ich als Erklärung tendenziell die gleiche Vermutung wie Fischerländer. Die Faktoren „suchmaschinenfreundliche Website“ und „schnelle Website“ korrelieren wahrscheinlich miteinander. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass ein Faktor den anderen verursacht. Eventuell steckt dahinter eine gemeinsame Ursache wie „professionell betreute Website“.

Wenn man die Aussage von Matt Cutts nicht ganz so ernst nimmt, würde ich aber auch sagen, dass schnelle Websites besonders gute Rankings erreichen. Vielleicht indirekt über das Userverhalten, so wie Johannes es in dem Artikel schon genannt hat.

WoY   
5. Oktober 2009, 14:33

Wächst ein Grashalm schneller wenn er nicht so stark vom Wind nach links oder rechts gebogen wird?

Paranoia gemischt mit etwas Glaubwürdigkeit von Matt Cutts = Suppe im Haar

Mein Fazit:

Die Ladzeit wirkt sich (noch) nicht auf das Ranking aus. Ist die serverseitige Antwortzeit schon so lange, dass der Crawler runter schalten muss, dann ist die Webseite(meistens) auch nicht gut für den Besucher.

Was ist eine (lange) Antwortzeit?

Ich denke Google handhabt das auch gleich bei der mobilen Suche. Sie haben eine bestimmte Obergrenze für die Antwortzeit der Seiten, wird diese überschritten verringert der Bot die Crawling Frequenz.
Ist es im mobilen Markt nicht ein Überlebenskriterium sich um die Ladezeit zu kümmern

Horst   
5. Oktober 2009, 17:17

Das ist nicht die Ladezeit, sondern die Serverkosten. Ist doch ganz einfach. Wenn ich eine Seite mache, die richtig toll werden soll, dann miete ich dafür einen dickeren Server und möglich gleich ein paar Vertipper Domains mit. Bei Seiten, die nur so larifari Hobby sind, ist das Wurst. Da zählt dann nur der billige Preis. Für ein ernsthaftes Projekt wird Geld in die Hand genommen. Also erkennt man schon daran, was überhaupt mal ernsthaft werden soll und was nicht.

Und wenn ich einen Server für mich und ein richtiges CMS habe, sind die Ladezeiten halt auch gleich wesentlich besser als das, was der WordPress-Massenhoster für 2 Euro anbietet.

Im Grunde gilt also das, was Friday sagt.

tekka   
5. Oktober 2009, 22:28

Interessant ist in dieser Diskussion, wie viele Leser hier Matt Cutts zitieren. Was hat der Mann noch im vergangenen Jahr über Pagerank Sculpting berichtet?

Christopher Kunz   
5. Oktober 2009, 22:41

Um mal bei „Focus on the user, the rest will follow“ zu bleiben:

Ich wundere mich in den letzten Jahren immer wieder, wie wenig Wert viele „erfolgreiche Webmaster“ auf Lade- und Renderingzeit legen. Da wird viel dynamisches Gedöns gemacht, womöglich noch der Twitterfeed nachgeladen und – ganz Web 2.0 – hunderte Scriptsources. Scriptaculous von sonstwoher, Bannercode/Adsense, Google Analytics, womöglich noch irgendwelche anderen unnützen JS-Widgets usw. usf.

Da wird’s dann nicht nur mit aktivierter NoScript-Extension für jeden Nutzer zum Parforce-Ritt: Jede externe Domain bedingt immer einen DNS-Lookup und weder den Resolver des Endkunden noch die Antwortzeit externer Domains kann der Webmaster steuern.

Fürs Crawling ist das natürlich irrelevant, da zählt nur, daß die reine Seite schnell da ist. Und da gilt im Grunde dasselbe: Overhead vermeiden! Die „High Performance Web Sites“ und „Building Scalable Web Sites“ Bücher von O’Reilly fand ich in der Hinsicht zwar nicht 100% exzellent, sie hatten aber jeweils so viele gute Tips auf Lager, daß sich die Anschaffung lohnte.

Und mal eine Bemerkung aus der Perspektive des „Massen-Hosters“: Ich habe auch auf unserem shared Webspace Seiten so hingebogen bekommen, daß trotz PHP+CMS flott eine Antwort da ist. Das geht auch mit relativ wenig Aufwand. Auch hier: Overhead vermeiden macht glücklich (und schnell).

Netzmeister   
6. Oktober 2009, 16:06

Wahrscheinlich gibt es keinen Bonus für besonders schnelle Seiten, einen Malus für ausserordentlich langsame halte ich aber für wahrscheinlich.

Chris   
6. Oktober 2009, 23:58

Mal ganz ehrlich, wenn es nach Matt Cutts geht, dann ist „guter Content“ doch sowieso das einzige worum man sich kümmern muss. Alles andere kommt dann von allein. 😉

Ob es das Domainalter http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/vIRG/~3/xPAcfy70j1k/domainalter-und-ranking.html, PageRank-Sculpting http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2009/10/mehr-ueber-pagerank-sculpting.html oder sonst was ist.

Deshalb mein Rat an euch: „kümmert euch um guten Content“. 😉

Black Friday   
7. Oktober 2009, 14:44

@Fischerländer Das mit der Bouncerate erklär ich Dir mal ganz genau: Wenn ich auf eine Seite komme, die nicht schnell genug lädt, bin ich schneller wieder weg, wie Du ein Bier austrinken kannst. Genau deshalb halte ich diesen Graphen von Johannes auch für aussagekräftig. Ich hab das ganze in einer Studie letztes Jahr schon einmal getestet. Da können die ganzen WordPressoptimizer alle einpacken und heimgehen.

Fischerländer   
7. Oktober 2009, 14:50

Ähm, genau darum hab ich ja die Bounce Rate erwähnt. Ich glaube nicht daran, dass die Ladezeit eine direkte Auswirkung hat aufs Ranking, der Graph oben zeigt aber, dass es einen Zusammenhang gibt. Also bleibt die Frage, wo dieser Zusammenhang entsteht. Und die Bounce Rate ist IMHO ein guter Kandidat dafür.

GutscheinRausch   
7. Oktober 2009, 15:41

Ich denke ebenfalls, dass die Geschwindigkeit sich nur passiv auf das Ranking auswirkt. Denn die Absprungsrate ist natürlich höher bei einer seite die nur sehr langsam lädt, was sich natürlich wiederum auf das SEO und SEM Ranking auswirken wird.

Marco   
7. Oktober 2009, 15:46

BounceRate – die dürfte ja von Google nicht wirklich messbar sein und darüber hinaus auch nur bedingte Aussagekraft bzgl der Zielseite und ggf. sogar eine positive. Warum? Findet der Suchende die gesuchte Information direkt auf der Zielseite „bounced“ er. Beim Wetter, der Suche nach lokalen Kontaktdaten usw.

Wirklich spannend dürfte letztlich eine Art
‚BackToSerpAndClickOtherResult‘-Rate sein, welche meiner Beobachtung nach durchaus Einfluß auf das Ranking hat. Und keine Frage, dass eine langsam ladende Seite genau diese Größe signifikant beeinflußen dürfte, denn ich z.B. warte mit Sicherheit keine 5 Sekunden auf eine Seite, welche ich nicht unbedingt besuchen will.

Dies gilt erst recht, wenn die Serp voll mit weitgehend identischen Angeboten ist, wie etwa bei Preisvergleichen o.ä.

Ingolf   
8. Oktober 2009, 10:45

Ich halte es durchaus für möglich, dass besonders langsame Seiten schlechter ranken. Warum Google aber Seiten, die in akzeptabler Zeit geladen werden, schlechter behandeln sollte, macht einfach keinen Sinn. Man sollte dabei bedenken, dass die Ladegeschwindigkeit auch vom Provider abhängig ist. Manche Provider sind sehr fix mit den USA verbunden, andere deutlich langsamer. So gibt es natürlich auch innerhalb eines Landes Zeitunterschiede, die durch das Routing beeinflusst werden.

Das Ergebnis der Auswertung kann aber auch durch andere Faktoren verfälscht worden sein. Seiten, die beispielsweise auf einem Server im Ausland liegen, laden meistens auch langsamer. Hier könnte aber auch der Serverstandort das Ranking beeinflusst haben und nicht die Ladegeschwindigkeit.

Und noch ein letzter Punkt zur Geschwindigkeit: Diese ist immer abhängig vom Ort der Betrachtung. Wenn bspw. aus den USA gecrawlt wird, könnte ein Serverstandort in den USA sogar vorteilhaft sein, falls sich ein besonders schnelles Laden denn positiv auswirken sollte.

Mike   
8. Oktober 2009, 18:43

Auch wenn der Artikel nett zu lesen ist. Diese Auswirkungen sind für den normalen Webmaster oder auch Seo eher unwichtig.

alpha   
9. Oktober 2009, 16:02

Eine wirklich sehr interessante Übersicht. Schließe mich aber der Meinung von Mile an, das die Auswirkungen nicht so extrem sind. Wenn die Seite gut auf Keywords optimiert ist, dürften ein paar Millisekunden nicht viel ausmachen.
Bei gleich stark optimierten Seiten, ist es sicherlich eine Nuance die das Ranking verbessert.

AriboTutoBene   
13. Oktober 2009, 20:32

Welche Auswirkungen hat die Webserver-Geschwindigkeit? (de) http://tinyurl.com/ydhnvj8 #webserver #serp #seo

AriboTutoBene   
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s.holstens   
15. Oktober 2009, 10:07

Kurze Ladezeiten können sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringen. Das hängt natürlich auch vom Content ab. Mit Adsense bei kurzen Ladezeiten mehr Geld machen habe ich zwar schonmal was von gehört aber ich glaube nicht daran. Warum auch?

Andi   
17. Oktober 2009, 15:27

Schon bemerkenswert wieviele Kommentatoren („SEOs“) nicht mal ein Plugin aktiv haben, mit dem sie nofollow-Links erkennen können. Anders kann ich mir manche Kommentare hier nicht erklären.

umwälzpumpe   
19. November 2009, 15:41

Was dieses Twitter soll verstehe ich nicht. Ich kann hier nichts erkennen ausser einem totalen Hype ähnlich wie dieses Second Live. Sicher ist diese ganze Indikatorgeschichte interessant, was wird gerade gesucht etc… Aber im ernst – nutzen das wirklich irgendwelche leute?

Hildesheimer   
21. November 2009, 09:23

Welche Auswirkungen hat die Webserver-Geschwindigkeit?
Die These die aus dem Artikel hervorgeht ist absolut nachvollziehbar.
Deswegen hier an dieser Stelle ein Surf Tipp die 10 schnellsten Rechenzentren http://www.webhostlist.de/webhosting/top_ping_speed.php

DerChris   
17. Dezember 2009, 17:45

Neuerdings gibt’s ja in den WMT eine Pagespeed Analyse. Da hab ich erst gemerkt dass ich v.a. wg. lauter PNGs mit Fireworksdaten drin insgesamt ~850KB hatte. 500K wegrasiert und nach zwei Wochen steht die Seite nun wieder gut in den Serps (von 200-900 zu nun 13).
Achja, dass es an der Userexperience liegt glaub ich dann eher weniger. Hatte schon immer ~7-8k Googlebesucher am Tag. Die googelten alle nach dem Domainnamen und sämtlichen lustigen Abwandlungen davon. Absprungrate etc war da gut niedrig.

just my 2 cents…

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