Worauf es bei kreativen Social Media Kampagnen ankommt

· 15. Mai 2012 · 9 Kommentare
anna-lena.raduenz
anna-lena.raduenz

Die Social Media Strategie mit der Auswahl der richtigen Kanäle ist das eine, das andere die definierten Inhalte so zu kommunizieren, dass eine Community und über diese hinaus auch Viralität entsteht. Wie geht man also vor und auf was kommt es an?

Wie bei der Social Media Strategie ist es auch bei einer Social Media Kampagne wichtig, vorab zu definieren, was genau erreicht werden soll. Ziele! Und so schön es wäre daran nicht zu denken, der Budgetrahmen sollte festgesetzt werden und der Budgeteinsatz im Verhältnis zu den definierten Zielen stehen. Was soll erreicht werden und was ist das wert? Kosten und Nutzen werden sonst im kreativen Brainstorming schnell vergessen und dadurch entstehen immer wieder Social Media Kampagnen die zwar gut sind, aber viel mehr kosten als sie jemals wieder reinholen könnten. Der Punkt ist mir an der Stelle wichtig, da immer noch viel zu viele Unternehmen ohne Strategie und Ziele im Social Web aktiv sind und hochmotiviert große Budgets ausgeben, ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, was dadurch wieder rein kommt. „Alle anderen machen es auch, also wird es schon Sinn machen..“

Stehen Ziele und Budget geht es ins Brainstorming. Es gibt viele Brainstorming-Methoden, aber alle haben eins gemeinsam, einen abgesteckten Zeitrahmen. Der ist wichtig, da man sich sonst schnell in Ideen und Kreativität verliert. Effektiver ist es häufig, einen kürzeren Zeitraum zu definieren, den Vorgang aber am nächsten Tag zu wiederholen. Im ersten Brainstorming Ideen finden und aufschreiben und diese nach etwas Abstand erneut zu hinterfragen und zu konkretisieren. Umso mehr Personen an einem Tisch sitzen, umso mehr Meinungen wird es geben und nie werden alle einer Meinung sein. Darum ist es wichtig an einem bestimmten Punkt eine Entscheidung für eine bestimmte Idee zu treffen und nicht aus Kompromissbereitschaft mehrere Ideen zusammen zufassen.

Hier 4 Fragen die man sich beantworten sollte um zu überprüfen, ob die Kampagnenidee funktioniert:


  • Ist die Kampagne social?
    
Ist der Inhalt, Nutzen oder die Botschaft so relevant, dass es für die Community „Teilenswert“ ist? Wie werden die User motiviert die Inhalte mit Freunden zu teilen? Wie kann die Kampagne geteilt werden?
  • Ist sie mit anderen Medien verknüpfbar?
    Wie kann die Kampagne in andere Kanälen und Medien integriert werden, so dass eine kanalübergreifende Kommunikation möglich wird, um die Kampagne zu stärken? Z.B. Integration auf der Website und im Kundennewsletter.
  • Ist sie skalierbar?
    
Wie kann die Kampagne über die bestehende Community und Bestandskunden hinaus kommuniziert werden, um die Reichweite zu steigern? Z.B. durch eine begleitende Facebook Ads Kampagne.
  • Ist sie umsetzbar?

    Sind die technischen Anforderungen gegeben und umsetzbar? Gibt es rechtliche oder interne Regularien, die beachtet werden müssen? Werden z.B. Facebook Promotion Guidelines berücksichtigt? Wo liegen die Risiken in der Umsetzung und wie können diese bereits im Vorfeld reduziert werden?

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Kommentare

N.N.   
16. Mai 2012, 10:51

Spam-oid zu „Social Media Kampagne“ und „Brainstorming“.
Muss das?

Katrin   
22. Mai 2012, 09:24

Hi Jasmin,

meiner Meinung nach bringen gekaufte Links nichts. Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren eine Kampagne auf Facebook gehabt, die als „Gewinnspiel“ angelegt wurde, um möglichst viele Fans zu generieren. Das hat auch hervorragend funktioniert, allerdings sind das fast alles „tote“ Fans, von denen man häufig nichts mehr hört. Die Frage ist halt, was du mit den gekauften Links machen möchtest, bzw. was dein Gedanke dahinter ist.
Ich würde an deiner Stelle vor allem lokal arbeiten, da ein Berliner sicherlich weniger Interesse an einer Massage in Stuttgart haben wird, als eben ein Stuttgarter.

Wolfgang   
28. Mai 2012, 19:10

vor gekauften likes rate ich dringend ab! abgesehen davon, dass die interaktion fehlt, können gekaufte sm signale soagr negative auswirkungen haben.
näher geht dieser artikel darauf ein:
http://www.toprank.at/index.php/seo-blog/107-seo-facebook.html

seolike   
30. Mai 2012, 12:37

Ich glaube Fans kaufen bringt schon in gewisser Weise etwas.

1) Erreiche ich nicht nur den Fan der sich hat bezahlen lassen, sondern auch seine Freunde. Und wer weiß, villeicht haben die ja interesse an meinem Produkt

2) Gibt es Seiten auf denen man nur geprüfte „likes“ von Profilen echter Facebook user bekommt und die benuitzen auch regelmäßig ihren Account.

3) Viele Leute klicken liber auf „Gefällt mir“ wenn vorher schon 1000 andere geklickt haben

4) Ich wüsste nicht wie sich gekaufte fans negativ auswirken sollten. Der Link von Wolfgang sagt dazu auch genau gar nichts. Ich kann das bis her auf jeden Fall nicht beobachten oder bestätigen.

Katrin   
30. Mai 2012, 13:44

Dass sich die Likes negativ auswirken sollen, ist auch eher unwahrscheinlich. Die Frage ist eben nur, wie viel möchte man für evtl. unnütze Likes ausgeben? Wenn das Budget sowieso recht klein ist, sollte man eher andere – vielleicht gar kostenlose – Aktionen starten, um so an Likes zu kommen.
Bei einem Massage-Studio würde sich ja bereits eine „Verlosung“ einer Massage etwa anbieten, die außer einem Arbeitsaufwand nicht`s weiter kostet.
Natürich „schaden“ auch tote Fans nichts, die Frage ist aber eben, was sie für einen Nutzen haben. Als Facebook-Nutzer kann ich nur sagen, dass ich kaum bis gar nicht`s von Likes meiner „Freunde“ mitbekomme.
Aber daran scheiden sich wohl auch die Geister 😉

Eplan King   
5. Juni 2012, 17:40

Meiner Erfahrung nach bringen gekaufte Likes absolut nichts. Es entsteht zwar der Eindruck von einem Erfolgskonzept, sobald aber die User merken, dass nicht die entsprechende Qualität in dem Projekt, Website, oder Plattform steckt, sind die Besucher (Potenziellen Kunden) ebenso schnell wieder weg. Außerdem sind gekaufte Likes nicht relevant für die Erreichbarkeit der Menschen, denn genau das ist ja das ausschlaggebende. Man möchte erreichen das interessante und hochwertige Inhalte geliked werden, weil Sie jemandem wirklich gefallen und derjenige dann weitere Inhalte auf seiner Timeline präsentiert bekommt. Man kann sich das höchstens überlegen um die ersten 25 Likes zu erreichen, sodass man dann die Facebook URL der Fanpage ändern kann, aber selbst hierfür gibt es entsprechende Gruppen, die einem das abnehmen.

Crocodilemedia - wer nicht wirbt, der stirbt!   
18. Oktober 2012, 15:05

Social Signals gewinnen immer mehr Bedeutung bei der Website-Optimierung. Social Media Kampagnen isnd deshalb auch ein Thema bei der SEO-Konferenz „SEO Days 2012“ in Köln. Die Veranstaltung findet am 25.10.2012 im RheinEnergie-Stadion statt.

Canlı Tv   
10. Dezember 2013, 10:13

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kardeş payı   
7. Februar 2014, 01:10

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