Content Marketing: Definition und Beispiele

Mit Content Marketing kannst du deine Zielgruppe erreichen, ohne ihr direkt etwas zu verkaufen. Stattdessen bietest du ihr Inhalte an, die ihr weiterhelfen.

Du möchtest Menschen bei Alltagsproblemen helfen, ihnen nützliche Informationen liefern oder sie unterhalten? Content Marketing ist im Grunde nichts anderes, als verschiedene Inhalte bereitzustellen, die für dein Zielpublikum wichtig und interessant sind.

Content Marketing Definition

Betreibst du Marketing, z. B. für ein Unternehmen oder dein Start-up, stehen dir normalerweise eine Website sowie diverse Social-Media-Kanäle zur Verfügung. Die Frage ist: Was genau stellst du damit an?

An dieser Stelle kommt das Content Marketing ins Spiel. Du bewirbst und verkaufst dein Produkt oder deine Serviceleistung mit Content Marketing nicht direkt. Stattdessen bietest du eine zusätzliche Dienstleistung in der Form von branchen- und vor allem kundenrelevanten Informationen an. 

Deine Marke verwandelt sich also in einen Publisher. Dazu kannst du unter anderem folgende Formate nutzen:  

  • Blogartikel
  • Newsletter
  • Whitepaper  
  • Social-Media-Posts
  • Podcasts
  • Inhalte für Sprachassistenten
  • Infografiken
  • Videos 

Tipp: Möchtest du ein neues Publikum erschließen? Es lohnt sich oft, Publishing-Wege abseits von konventionellen Veröffentlichungsformen wie Social-Media- oder Blogposts auszuprobieren. Podcasts beispielsweise sind als Unternehmenskanal gerade äußerst beliebt – sogar McDonald’s hat einen!

Content Marketing Beispiele – so sieht es in der Praxis aus

Die Baumarktkette Hellweg veröffentlicht auf ihrer Website z. B. diverse Bauanleitungen und Dekorations-Tipps für Heimwerker: 

Lego entwickelte zusammen mit Amazon für dessen Sprachassistenten Alexa die Funktion Lego Duplo Stories. Hierbei wird interaktives Storytelling mit dem Duplo-Spielspaß kombiniert:

Was bringt Content Marketing? Die Vor- und Nachteile

Content Marketing bietet dir folgende Vorteile: 

  • Es unterstützt dich beim Markenaufbau und -ausbau. Du erreichst einen höheren Bekanntheitsgrad und stellst als Branchenexperte Vertrauen zu potenziellen Kunden her, die sich für die Informationen mit Loyalität bedanken.  
  • Du erreichst ein neues Publikum, das durch konventionelle Werbung abgeschreckt wird. 
  • Du erhöhst den Traffic für deine Website und kannst Besucher überreden, dein Produkt zu kaufen oder deine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.   

Beim Content Marketing musst du auch mit Nachteilen rechnen: 

  • Das Suchen, Finden und Erstellen von passenden Inhalten kann zeitaufwendig sein. 
  • Content Marketing erfordert spezifische Fähigkeiten und Ressourcen. Dazu musst du entweder einen externen Dienstleister beauftragen oder dir entsprechende Kompetenzen, z. B. durch eine Weiterbildung, selbst aneignen
  • Erfolge stellen sich nicht sofort ein. Geduld und eine langfristige Investition von Zeit und Arbeit sind gefragt.  

Content Marketing: Strategie essentiell für den Erfolg

Für eine gelungene Content-Marketing-Strategie sollten schon im Vorhinein Ziele abgesteckt werden. Dazu ist die Zielgruppenforschung und die Erstellung einer oder mehrerer Buyer Persona(s) notwendig, auf die du deinen Content zuschneidest.   

Ein Redaktionsplan hilft dabei, eine bessere Übersicht über zukünftige Veröffentlichungen zu behalten. Dieser legt fest, wann, wie oft und auf welchen Plattformen du Content veröffentlichst. 

Wähle Portale aus, über die sich deine Zielgruppe am wahrscheinlichsten erreichen lässt: Social-Media-Netzwerke, YouTube, Fachjournale, dein eigener Blog oder ein Gastbeitrag auf einem anderen branchenrelevanten Blog.   

Content Marketing ist ein fortlaufender Prozess, der stets weiterentwickelt und effektiver gestaltet werden muss. Für stetige Anpassungen und Verbesserungen solltest du immer bestimmte KPIs (Key Performance Indicators) wie Engagement Rate, Conversion Rate, Klickraten und Suchmaschinen-Rankings analysieren. 

Diese Rolle spiel Search Engine Marketing (SEM) beim Content Marketing

Suchmaschinenmarketing (SEM), welches sich aus den beiden Komponenten Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) zusammensetzt, sollte bei deiner Content-Marketing-Strategie immer mit einkalkuliert werden. Auf diese Weise gelingt es dir, eine größere Reichweite aufzubauen. 

Keywords genießen weiterhin einen hohen Stellenwert. Hier ist aber Zurückhaltung gefragt. Sogenanntes Keyword-Stuffing sieht Google beispielsweise gar nicht gern. Wichtiger ist qualitativ hochwertiger Content, der Besucher deiner Website zu einer höheren Verweildauer einlädt.       

18.03.2021