Der AI Mode lässt sich jetzt im Prompt Monitoring tracken, die Markenerkennung wurde deutlich verbessert und Onpage Projekte haben eine komplette Überarbeitung erhalten. Dazu kommen ein neuer Looker Studio Connector für individuelles Reporting und eine überarbeitete Navigation. Alle SISTRIX-Neuerungen aus dem ersten Quartal 2026 im Überblick.
Während Google mit Gemini und den AI Overviews das Rennen um die künstliche Intelligenz gewonnen zu haben scheint, stehen Publisher vor einer neuen Realität: In Deutschland werden AI Overviews bereits bei jeder fünften Suchanfrage ausgespielt und lassen die Klickraten massiv einbrechen.
Der Fokus verschiebt sich dadurch weg von klassischen Rankings hin zu Mentions und Citations innerhalb der Antworten der KI. Daher lag auch bei uns bei SISTRIX der Fokus zuletzt darauf, Sichtbarkeit und deren Analyse ganzheitlich zu betrachten und starres Silodenken aufzubrechen.
Um diesen Anspruch auch visuell zu untermauern, haben wir unter anderem die Navigation in SISTRIX grundlegend überarbeitet. Mehr dazu aber weiter unten. Hier sind nun alle wichtigen Neuerungen aus dem ersten Quartal 2026 im Überblick:
SISTRIX für AI/Chatbots
AI Mode im Prompt Monitoring
Mit dem Tracker in SISTRIX für AI/Chatbots ist es möglich, selbst definierte Prompt-Sets sowie weitere Metriken wie Wettbewerber oder eine Sentiment Analyse der hinterlegten Prompts regelmäßig abzufragen. Dadurch lässt sich eine individuelle Sichtbarkeit für bestimmte Prompts messen. Um eine umfassende Sicht zu ermöglichen, wurde dieser Bereich im ersten Quartal deutlich verbessert und erweitert.
Das individuelle Prompt-Monitoring von AI Prompts unterstützt ab sofort neben ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews auch den Google AI Mode.

Wer wissen will, wie Google die eigene Marke im KI Kontext positioniert, bekommt jetzt ein vollständiges Bild über alle aktuell relevanten AI Plattformen.
Verbesserte Markenerkennung
Im Search-Bereich für AI/Chatbots fragen wir automatisiert ein Set aus mehreren Millionen Prompts ab. So lässt sich auch ohne individuelles Tracking-Projekt die Sichtbarkeit von Marken, Entitäten oder Domains in verschiedenen KI-Systemen auf einen Blick erkennen.
Eine zentrale Funktion ist die Wettbewerber-Ansicht: Sie listet alle Mitbewerber auf, die in den untersuchten Prompts gemeinsam mit der gesuchten Marke genannt wurden.

Die Erkennung von Marken in AI-Antworten ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Viele Markennamen sind nämlich gleichzeitig alltägliche Begriffe. Meint „Zeit“ die Uhrzeit oder die Zeitung? Ist „Teufel“ die Lautsprechermarke oder etwas anderes? Das wird oft erst im Satzkontext klar.
Zuletzt wurde diese Erkennung deutlich verbessert. Dadurch ist für viele Marken die Anzahl der erkannten Prompts spürbar gestiegen. Das Ergebnis: präzisere Daten, weniger Fehlzuordnungen und ein klareres Bild davon, wann und wie eine Marke tatsächlich erwähnt wird.
Ausblick: Prompt Datenbank
Analog zur Google Keyword-Datenbank arbeiten wir aktuell an einer umfangreichen Prompt-Datenbank. Die Herausforderung dabei: Prompts sind oft einzigartig, länger und komplexer als klassische Keywords. Nur sehr wenige Nutzer geben den identischen Prompt ein, wenn überhaupt.
Wir hoffen, in den nächsten Wochen bereits erste Ergebnisse zeigen zu können. Sobald die Prompt-Datenbank dann für alle verfügbar ist, wird es dazu wie gewohnt einen detaillierten Changelog mit allen Erklärungen geben.
SISTRIX für Google
Onpage Projekte: Umfassende Überarbeitung
Individuelle Projekte ermöglichen die Abfrage selbst definierter Keyword Sets und die Erstellung eines Projekt Sichtbarkeitsindex. Dieser bildet die Performance Entwicklung der Keywords ab und bietet einen individuellen Einblick über die Performance der hinterlegten Website.
Zudem lassen sich über Onpage Projekte technische Fehler einer Website identifizieren. Um die Nutzbarkeit dieses Bereichs weiter zu optimieren, haben wir zuletzt basierend auf Nutzerfeedback mehrere Funktionen ergänzt.
Tag-basierte Vergleiche im Projekt Sichtbarkeitsindex
Die Gesamtsichtbarkeit einer Domain ist eine Sache. Um herauszufinden, wie sich beispielsweise einzelne Themenbereiche entwickeln oder ein bestimmtes Themencluster gegenüber dem Wettbewerb aufholt, konnten Keywordsets bisher beim Hochladen in ein Onpage-Projekt mit Tags versehen werden, um einen individuellen Projekt-Sichtbarkeitsindex zu erhalten.
Wie genau das funktioniert erklären wir im Tutorial „Eigenen Sichtbarkeitsindex erstellen”. Jetzt haben wir diese Funktion erweitert.

Im Sichtbarkeitsindex-Graphen lassen sich jetzt bis zu 5 Domains mit Keyword-Tags kombinieren und vergleichen. Einfach über das Zahnrad „Diagramm bearbeiten“ aufrufen, Domains eintragen und optional Tags auswählen. Damit wird unter anderem sichtbar, wie sich einzelne Keyword-Gruppen entwickeln.
Die Funktion erlaubt sowohl den Vergleich verschiedener Tags derselben Domain als auch den direkten Abgleich mit Wettbewerbern. So lassen sich etwa eigene Brand-Keywords gegen die Produktseiten eines Konkurrenten stellen oder verschiedene Themenbereiche innerhalb eines Projekts gegeneinander benchmarken.
Kontextuelle Fehlermeldungen mit Lösungshinweisen
Onpage Projekte crawlen Websites automatisch, um technische Fehler und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Doch wenn ein Crawl mittendrin abbricht, beginnt oft die Fehlersuche: Liegt es an der Projektkonfiguration? Am Webserver? An einer fehlerhaften robots.txt? Bisher musste man den Grund selbst herausfinden.

Jetzt zeigen wir in einer Hinweisbox mit klarer Erklärung und direktem Link zum passenden FAQ Artikel an, wenn Crawls abbrechen oder nicht vollständig durchlaufen. Das macht die Arbeit in den Onpage Projekten noch einfacher und zeitsparender.
Neue Fehlererkennung: Canonical auf 404
Ein Canonical Tag, das auf eine nicht existierende Seite verweist, ist ein klassischer Fehler mit Folgen. Wenn eine Seite per Canonical auf eine 404 oder 410 Seite zeigt, kann Google nicht entscheiden, welche Version indexiert werden soll. Bei manuellen Checks fällt das oft nicht auf. Der Crawler erkennt das jetzt automatisch und listet diese Fälle als Fehlermeldung auf.

Fehlermeldungen als erledigt markieren oder ausblenden
Manche Fehlermeldungen lassen sich nicht sofort beheben. Trotzdem tauchen sie bei jedem Crawl wieder auf. Deshalb können Fehlermeldungen jetzt als erledigt markiert oder für einen bestimmten Zeitraum ausgeblendet werden. Ohne hinterlegtes Datum bleibt der Fehler dauerhaft ausgeblendet.

Statusupdates im Livelog während der Auswertung
Je nach Größe einer Webseite braucht unser Crawler seine Zeit, bis er eine Seite komplett durchgegangen ist. Damit nachvollziehbar ist, ob der Prozess noch aktiv ist oder womöglich eun Problem aufgetreten ist, haben wir die Crawling-Ansicht verbessert.
Durch das neue Livelog werden nun sämtliche Zwischenschritte in Echtzeit angezeigt. So ist jederzeit ersichtlich, ob der Crawl wie geplant läuft.

SISTRIX API
Über die SISTRIX API können SEO- und GEO-Kennzahlen wie der Sichtbarkeitsindex, Prompt-Daten und Keyword Rankings automatisiert abgefragt werden. Analysen lassen sich so direkt in eigene Dashboards oder Reporting Tools einbinden. Um diese Integration in verschiedene Reporting Tools zu erweitern, haben wir die API um die Integration in Looker Studio ergänzt.
Looker Studio Connector
In der Google Partner Galerie gibt es seit Anfang des Jahres den Connector „SISTRIX Toolbox Data“. Er deckt die gesamten Funktionen der SISTRIX API ab: Keywords, Domains, Links und die neuen AI Sichtbarkeitsdaten.
Das Setup ist bewusst einfach gehalten: Die Authentifizierung erfolgt per API-Key, die Datenauswahl bequem per Dropdown. Dank des No-Code-Ansatzes sind weder Programmierkenntnisse noch manuelle Queries nötig. Bei der zeitlichen Einordnung hat man die Wahl zwischen ‚Historic‘ für kontinuierliche Zeitreihen und ‚Date‘ für punktuelle, tagesspezifische Daten.

Ein Tipp: Da jede Datenquelle fest mit einer bestimmten Funktion verknüpft ist, lohnt sich eine eindeutige Benennung schon beim Anlegen (z. B. „SISTRIX Sichtbarkeit DE“). Das macht es leichter, auch in komplexen Reports den Überblick zu behalten.
In der SISTRIX API Dokumentation gibt es detaillierte Erklärungen zur Einrichtung und Nutzung.
SISTRIX Labs
In den SISTRIX Labs können Funktionen, an denen wir noch arbeiten und die noch etwas Feinschliff benötigen, manuell aktiviert und ausprobiert werden. Wir sammeln darüber wertvolles Feedback, das direkt in die Weiterentwicklung einfließt.
Neue Hauptnavigation
Die wachsende Tool-Landschaft hat die bisherige Navigation komplexer gemacht. Als Lösung steht in den SISTRIX Labs ein neues Header-Design bereit, das maximale Flexibilität bietet:
- Zentrale Steuerung: Alle Bereiche (Google, Amazon, AI & Chatbots) sind über ein einziges Dropdown-Menü erreichbar.
- Individuelle Favoriten: Features lassen sich per Stern-Icon markieren und in frei wählbarer Reihenfolge direkt in der Hauptnavigation fixieren.
- Effizienter Workflow: Die strikte Trennung der Produkte entfällt. Eine verringerte Klicktiefe erleichtert das Vergleichen und Kombinieren von Daten über verschiedene Bereiche hinweg.
- Adaptives Design: Ein dynamischer Header passt sich der jeweiligen Ansicht an und sorgt für ein konsistentes Nutzungserlebnis.

Nach Abschluss der Testphase wird das neue Design absehbar zum Standard für alle Nutzer.
Alle Neuerungen aus Q1 2026 testen
Die Updates im ersten Quartal 2026 passen SISTRIX an die veränderte Realität der Suche an. AI Overviews sind festes Element in der Arbeit von SEO Verantwortlichen. Während Google Antworten immer öfter selbst liefert, wird mit SISTRIX messbar, wer als Quelle genannt wird.
Alle neuen Funktionen stehen ab sofort allen SISTRIX Nutzenden zur Verfügung.
Wie immer freuen wir uns über Feedback! Lob bestätigt uns in unserer Entwicklung, kritisches Feedback hilft uns, SISTRIX noch besser zu machen. Bei Fragen oder Rückmeldungen zu neuen oder bestehenden Funktionen: Unser Support Team hilft gerne weiter unter support@sistrix.com.
