Das Problem der Google-Killer

· 19. Juni 2014 · 0 Kommentare
Johannes Beus
Johannes Beus
Johannes Beus ist Gründer und Geschäftsführer von SISTRIX.

Google polarisiert: war die Suchmaschine vor einigen Jahren noch regelmäßig die Verkörperung des Guten in den Medien, schlägt das Pendel nun in die andere Richtung aus. Beinahe täglich schreiben häufig uninformierte Journalisten gegen Google an und vermischen dabei sehr offensichtlich die Interessen ihrer Arbeitgeber mit sauberem, journalistischem Handwerk.

Einer Naturkonstante gleich wird in diesem Zusammenhang gerne der nächste „Google-Killer“ gekürt. Nun ist es wieder soweit: Der Axel Springer Verlag beteiligt sich mit 20% an Qwant, einer französischen Internetseite mit spärlicher Suchfunktionalität. Wer bereits etwas länger in der Branche tätig ist, wird den Ablauf vorhersagen können: großer Medienhype um den neuen „Google-Killer“, nach 3 Jahren wird die Suchmaschine eingestellt, übernommen oder geht in Bedeutungslosigkeit unter. Das war bei Powerset so, konnte bei Cuil beobachtet werden, auch Wolfram|Alpha fristet ein Nischendasein und an Search Wikia kann sich vermutlich niemand mehr erinnern.

Dabei ist es nicht so, als bräuchte Google keinen Wettbewerb. Bei mehr als 95 Prozent Marktanteil in Deutschland ist mir jede Alternative willkommen und lieb. Jedoch ist Google in dem, was sie aktuell machen sehr, sehr gut und jeder erneute Versuch, sie auf diesem Schlachtfeld zu schlagen, ist zum Scheitern verurteilt.

Google hat genug Ressourcen, Know-How und Personal um selbst einen Giganten wie Microsoft zu besiegen. Damit dürfte klar geworden sein, dass alle Versuche, Google mit einer anderen Suchmaschine zu besiegen, nicht funktionieren. Die nächste Generation der Suchmaschinen wird keine Suchmaschine sein.

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René Dhemant
19. Juni 2014
Kommentar zu „Macht Google jetzt das Internet kaputt?“

In der vergangenen Woche erschien auf welt.de ein Artikel mit dem Titel „Neue Suchalgorithmen – Macht Google jetzt das Internet kaputt?“. Grundsätzlich befürworte ich einen kritischen Umgang mit der stetig wachsenden Marktmacht von Google. Dieser Beitrag strotzte jedoch derart vor Fehlern, dass man ihn nicht umkommentiert lassen kann.

Hanns Kronenberg
19. Juni 2014
Alle haben auf Google Panda 4.0 gewartet. Aber was dann passierte … wow!

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Johannes Beus
19. Juni 2014
   19. Juni 2014, 14:38

Hallo, die Standard Oil Company war auch sehr, sehr gut, in dem, was sie gemacht hat. Wenn der Markt es nicht hinbekommt, dann muss gegebenenfalls eben staatlich interveniert werden. Auch das ist eine Dimension der Marktwirtschaft. Wenn Web.de, T-Online usw. auf eine Google-Einbindung verzichten und einen Wettbewerber nutzen (gerne Bing), würde das den Google-Marktanteil schon einmal deutlich reduzieren (und das wäre europarechtlich übrigens leicht durchsetzbar => bitte nach „Kommissar für Wettbewerb“ und „Marktbeherrschende Stellung“ googeln, oder doch lieber bingen…).

   19. Juni 2014, 15:10

Als Tiger abgesprungen, als Bettvorleger gelandet…. Ich finde es aber trotzdem OK, wenn eine Firma wie Axel Springer ab un zu auch in solche Technologien investiert! Die Springer Leute erwarten ganz bestimmt keinen Google-Killer….

   19. Juni 2014, 15:20

„Wenn Web.de, T-Online usw. auf eine Google-Einbindung verzichten und einen Wettbewerber nutzen (gerne Bing), würde das den Google-Marktanteil schon einmal deutlich reduzieren“

Das deutlich würde ich mal deutlich streichen 🙂

   19. Juni 2014, 15:26

Wenn selbst Microsoft mit Bing kein Bein auf den deutschen Boden bekommt, dann wird es für viele andere wohl gar nicht möglich sein.
Klar wo grad wieder soviel gegen Google schießt (right to be forgotten, zahllose Beiträge in Printmedien über das Datenmonopol), ist ein neuer „Google Killer“ natürlich PR ohne Ende. Aber wie du es sagst, dieses Ende kommt dann aber ganz schnell.
Fakt ist – ich teste auch jobbedingt immer wieder andere Suchmaschinen und bin von den Ergebnissen in manchen Sprachen teilweise entsetzt.

@Pascal unter bestimmten Suchanfragen willst du die Ergebnisse von Bing nicht sehen.
@David – sicher wissen die Leute von Axel Springer, dass es keinen Google Killer auf diesem Wege geben wird. Aber in Ihren Zeitungen würden sie das genauso ankündigen. Aus PR Sicht aber sicher keine schlechte Idee…

   19. Juni 2014, 15:39

@Andreas Ich hab doch gar nichts über die Qualität von Bing geschrieben. Ich bezweifle nur sehr stark, dass Web.de, T-Online und Co. einen Marktanteil haben, der bei Umstellung auf eine andere Suchmaschine eine „deutliche“ Reduzierung von Google’s Marktanteil zur Folge hätte 🙂

   19. Juni 2014, 15:40

@ Pascal
Dann bitte mal hier
http://www.alexa.com/topsites/countries/DE
Seite für Seite checken, wo Google überall eingebunden ist. Da kommt schon was zusammen…
Und wenn ich dann noch ein paar „Deals“ mit Browserherstellern untersage (Mozilla), dann geht das mit dem Marktanteil in eine gesündere Dimension. OK, kartellrechtlich sind Übernahmen leichter anzugreifen als solche Kooperationen. Aber da das Internet ja Neuland ist, geht hier immer was!

   19. Juni 2014, 15:43

Hi Johannes,

schon wieder so´n kurzer Beitrag nur. Was will man aber schreiben zu dem Thema sonst…

Grüße

Gretus

   19. Juni 2014, 15:56

Ach ja, noch was: So Aktionen wie „Google Places für Unternehmen heißt jetzt Google My Business“ kann man sich wirklich nur als Quasi-Monopolist leisten. Es geht hier doch nicht nur um die Qualität der organischen Rankings, auch die ganzen weiteren Dienste von G müssen berücksichtigt werden. Und da blickt man wirklich nur durch, wenn man sich täglich damit beschäftigt, da ständig an User Interfaces geschraubt wird. Und natürlich jährlich die Namen geändert werden.

   19. Juni 2014, 16:24

@Dirk: Warum sollte Gretus dann unter http://www.seo-united.de/suchmaschinen.html zwischen T-Online und Google unterscheiden und gleichzeitig die von dir genannten (oder nur verlinkten) Topsites vernachlässigen?

   19. Juni 2014, 16:43

@ Florian
Da bin ich wohl der falsche Ansprechpartner. Ich habe keine Ahnung, wo diese Daten herkommen… Bei Alexa ist das wohl jedem bekannt.

   19. Juni 2014, 16:47

@Dirk Eine Ordinalskala (Alexa Ranking) als Grundlage für eine quantitative Betrachtung (Markanteil) zu benutzen scheint mir wenig sinnvoll – zumal Web.de, GMX und Co. Keine reinen Suchmaschinen sind und nur ein Teil deren Traffics die Suche nutzt.

Außerdem habe ich noch keine Webseite gesehen, bei der der (summierte) Traffic-Anteil von Suchmaschinen (ohne Google) über 10% liegt 😉

   19. Juni 2014, 17:29

@ Ordinalskala
Leider habe ich hier keine Rohdaten zur Verfügung. Woher auch? Man kann natürlich auch die Datenqualität von Alexa hinterfragen, aber besser schlechte Daten als gar keine…

@ Traffic-Anteil von Suchmaschinen (ohne Google)
Also beim beliebtesten Webanalytics-Tool wird Web.de usw. by-default einfach zu Google hinzugerechnet (was man auch customizen kann, schon klar). Oder irre ich mich da? Habe keine Daten zu richtig trafficlastigen und thematisch breit aufgestellten Seiten, vielleicht kann hier ein Inhouse-Seo eines großen Portals aushelfen?

Michael
   19. Juni 2014, 19:30

Immer mehr Websites sperren über robots.txt leider andere Bots als google (und manchmal noch bing/ yahoo) komplett aus. Für Neueinsteiger wird es dadurch noch schwerer.

nce
   19. Juni 2014, 21:30

Denken wir mal weiter, und sehen Yandex so richtig in einen vollwertigen deutschsprachigen Dienst investieren: Mit einem eigenen russischen Markt im Rücken, auf dem keine ernstzunehmende Konkurrenz zu befürchten ist, und der zudem auch noch einiges Wachstumspotential haben dürfte. Das ist noch keine hinreichende Voraussetzung, aber eine sehr gute schon, wenn es um die erforderliche Power und den langen Atem geht, den ein künftiger Google-Konkurrent wohl haben muss.

   19. Juni 2014, 22:15

Tja Pascal, wärste doch jetzt mal Inhouse-SEO eines großen Portals…;-)

   20. Juni 2014, 08:29

Michael, das bemerken wir in der Tat auch 😉

Hanns Kronenberg
   20. Juni 2014, 09:40

Gute Daten über die Marktanteile von Suchmaschinen in Deutschland veröffentlicht quartalsweise Webtrekk:

„Google bleibt mit 92,7% (+0,7%) deutlicher Marktführer in Deutschland. Bing als nächstgrößerer Mitbewerber verzeichnet 2,7% Marktanteil (+0,5%), gefolgt von Yahoo mit 1,1% (-0,1%) und T-Online mit 0,8% (+/-0%). 2,6% (-1,2%) Marktanteile verteilen sich auf alle anderen Suchmaschinen, von denen keine die 1%-Hürde überschreiten kann. “

http://www.webtrekk.com/fileadmin/pdf/pm/2014/2014-03-28_-_Webtrekk_Studie_Q1_2014_-_german.pdf

   20. Juni 2014, 13:36

@ Hans
Das sind schon einmal hilfreiche Werte. Wobei Yahoo kein Wettbewerber von Bing und T-online kein Wettbewerber von Google ist – hier werden die Technologien einfach übernommen und angepasst.
@ nce
Fragt sich, ob die von Yandex das überhaupt möchten? Ansonsten ein technisch sicherlich fähiger Herausforderer

Meine These: Der Marktanteil von Google (den wir nicht genau kennen können) würde deutlich reduziert, wenn die Firma ohne Kooperationen (wie T-online = Einbindung, die ja auch viele kleine Websites praktizieren) bzw. Partnerschaften (Mozilla – hier wird dem User die Suchmaschiner ja aufgedrückt, und Ottonormalverbraucher wird das nicht so einfach ändern können) auskommen müsste. Und so etwas ließe sich rechtlich durchsetzen.

P.S. Mozilla bekommt übrigens knapp 300 Mio.Dollar jährlich von Google – über 90 Prozent seiner Einnahmen! Und laut diesen Webtrekk-Werten ist der Mozilla-Marktanteil schon etwa doppelt so hoch wie der von Microsofts IE. Und Chrome kommt da ja auch noch dazu!

Michael
   20. Juni 2014, 14:13

@Johannes

ok interessant, ihr müsst es ja in der Tat wissen 😉 Meine Beobachtungen beruhen nur auch Stichproben. Falls das wirklich viele sind: vielleicht könntet Ihr ja mal eine Auswertung machen, wie viele Websites nur noch die ganz großen Bots „erlauben“?

   20. Juni 2014, 14:32

Aus eigener Erfahrung möchte ich gerne mal zur Diskussion beisteuern. Heutzutage ist es für mein Gefühl viel leiser um die „Google-Killer“ geworden. Medien und die Menschen haben es heute schon ziemlich satt, wenn ständig neue Risiko-Startups gegen die Wand rennen. Es täte vielleicht ganz gut, mal nicht das Wunderkind zu erwarten, sondern vorhandene Projekte anzuschauen. Schaut Euch doch zum Beispiel mal Faroo.com an (nicht mit mir assoziiert)… die Maschine ist ziemlich gut und man hört so gut wie nichts darüber. Vielleicht auch, weil unsere Branche keine Ahnung von etwas anderem als Google hat.

Was mir persönlich Zahnschmerzen bereitet ist, dass der nächste Schritt die allwissende Antwortmaschine sein wird (wenn es noch sagen wir 5 bis 10 Jahre so weitergeht). Dann brauchen wir nicht mehr zu suchen, zu bewerten und zu filtern. Letzteres nimmt uns der Branchenprimus ja eh schon fast vollständig ab. Dann haben wir keine eigene Meinung mehr, sondern fragen nur: „Ok Google, was soll ich tun, was muss ich wissen?“

Düster düster…

Grüße, Tobias

[…] Das Problem der Google-Killer – War Google vor einigen Jahren noch regelmäßig die Verkörperung des Guten in den Medien, schlägt das Pendel nun in die andere Richtung aus. Beinahe täglich schreiben Journalisten gegen Google an. Weiter… […]

Max
   23. Juni 2014, 10:31

Toller Artikel. Kurz und knackig und wahr … und eine für mich sehr überraschende aber überzeugende Schlussfolgerung. Was man aber hinzufügen muss, ist, dass im tiefsten Inneren der Deutsche gar nichts anderes will als Google (sei es nun eine gute oder sehr gute Suchmaschine oder nicht), aber er sperrt alle anderen aus und optimiert nur unter Androhung körperlicher Schmerzen für andere Suchmaschinen. Da fand ich Karls Sentenz in einem Vortrag klasse: Wenn du auf XYZ nicht gut rankst, dann stell dir die Frage, ob du für XYZ denn überhaupt optimierst. … auch wieder ein Hinweis, dass man Google will.

Ich mag das nicht interpretieren, doch die schizophrene Haltung etwas zur Nummer eins zu machen, bei Stammtischgesprächen sich betont lässig (ich habe doch nichts zu verbergen) zu geben und dann über den angeblichen Big Brother zu klagen ist so teutonisch wie nur etwas. Dass dann die Komödianten aus der Welt der Journaille auch noch von Kraken und anderen Tieren schreiben soll doch nur ihren eigenen A…. bzw. Job retten. Und jetzt wage ich eine Prognose: Sie werden mit ihren Kassandra-Artikeln mehr Auflage machen, doch weiterhin auf ihrem Android herumsurfen … Also: „Viel Rauch um nichts“.

Eien Anekdote zum Schluss: Eine Bonner Tageszeitung hat auf meine Frage hin, weshalb die Mobile-Version auf dem Windowsphone nicht angezeigt werden kann geantwortet, dass man das aus Kostengründen nicht macht und/oder ggf. später nachrüstet. Das zum Thema Monopolisten – sie schreiben sie einfach herbei.

   23. Juni 2014, 15:52

Ich denke auch das Google seine marktführende Position als Suchmaschine weiter verteidigen wird. Höchstens wenn die nächste technische Innovation eine völlig neue Form der Suche zulässt, ist wieder Platz für andere Mitbewerber.

   24. Juni 2014, 17:21

Vielen Dank für die Aufzählung der Konkurrenten, sehr interessant, was ich alles schon vergessen hatte. Aber Spaß beiseite: Ich frage mich tatsächlich, warum gerade hier eine solche Marktkonzentration zugelassen wird. Die Entwicklung der Internet- (und Daten-)Branche steht global gesehen völlig konträr zu dem von den westlichen Regierungen gerne als „freier Markt“ bezeichneten Gebilde, dass auch auf dem Finanzsektor eigentlich nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Es ist wirtschaftspolitisch gesehen vollkommen verrückt, Google in dieser Größe immer weiter wachsen zu lassen und jeder weiß es. Warum also passiert nichts, um den Markt zu ordnen?

Schon richtig, dass sie die besten Produkte und Lösungen liefern, allerdings ist das bei der Größe und dem Kapital auch nicht verwunderlich. Google bündelt im Bereich IT ein Riesenpotential an Know-How, dass dem Wettbewerb nicht in dieser Form nicht zur Verfügung steht, wieso sollten die Quatsch auf den Markt schmeißen?

Was auch immer als Nächstes kommt, allein Google hat die Mittel, es zu entwickeln. Leider.

   26. Juni 2014, 11:54

Mometan sieht es doch eher danach aus, das jedes spannende und innovative Internet Start-Up entweder von Google oder von Facebook geschluckt wird. Ich will nicht wissen wie lange das noch weiter gehen soll. Aber ich halte es momentan für vollkommen utopisch das ein dritter an dieser Marktmacht wirklich rütteln kann. Das sieht man auch schön an den kleineren großen Fischen. Ich nehme als beispiel einfach mal mobile und autoscout. Es ist doch bezeichnend, das nicht einmal die deutsche Domain mit dem Namen „auto“ eine wirkliche Chance auf dem Markt hat an die beiden Platzhirsche ranzukommen. Dafür ist das Netz und sind die Konkurrenten einfach zu flexibel.

Weiterhin nutzt jeder normale Nutzer in Deutschland Google einfach weil Sie es gewohnt sind und Sie auch mit Ihren Fragen absolut zufrieden gestellt werden. Das Produkt in sich ist stimmig. Auch wenn mich die „neue“ Unübersichtlichkeit von Maps am Computer stört. Aber auch da sind wir wieder beim Thema Gewohnheit. Wir müssen uns wohl auch wieder daran gewöhnen. Google weiß einfach was die Masse wann und wo wie will.

   29. Juni 2014, 19:54

Ich denke auch, dass es keine große Konkurrenz gegenüber Google geben wird. Ich persönlich bin mit Google auch zufrieden und begrüße es, dass gesagt wird, Google geht mehr hin zu Content statt zu Backlinks wobei ich mich da nicht so gut auskenne.

Lg Soad

   1. Juli 2014, 17:57

Hallo,
knapper Artikel, der es aber auf den Punkt bringt mit interessanten Kommentaren.

Zu Google kann man nun mal stehen wie man will. Allerdings finde ich die Sichtweise bisher etwas einseitig. Bisher fast außen vor gelassen wurde eigentlich der wichtigste Faktor, der Google erst zu dem macht was es ist. Wo kommen den die so wichtigen Marktanteile her? Vom User der vor dem Monitor sitzt!

Wenn Google diese hohen Marktanteile realisieren kann, dann scheint G. nicht zu viel verkehrt und falsch zu machen. Auf jedem Fall werden schnell und effektiv die wichtigsten Bedürfnisse der Anwender und Nutzer befriedigt. Denn wer nutzt schon eine Suchmaschine, die kaum themenrelevante Ergebnisse liefert.

Und zum anderen hat G. mit Sicherheit und sehr clever jede erdenkliche Möglichkeit genutzt sich in den Vordergrund zu spielen – siehe z. B. voreingestellte Suchmaschinen in den Browsern.

Anderseits war es schön zu lesen welche Suchmaschinen und Kataloge es noch gibt. In den Kommentaren werden ja eine Reihe aufgezählt.

Aber wer – bitte schön – bringt denn dem User bei wie man das Internet benutzen kann, welche Möglichkeiten und Alternativen es gibt? Das die Bildung des Users eine Mamutaufgabe ist, versteht sich von selbst oder warum gibt es immer noch Adipositas (Fettleibigkeit) bei so viel Aufklärung und Animation zu gesunder Lebensweise und Ernährung?

Ein Punkt sollte vielleicht viel mehr Anlass zum Denken geben und wird weiter oben schon sehr gut auf den Punkt gebracht => Unbubble schrieb: »Was mir persönlich Zahnschmerzen bereitet ist, dass der nächste Schritt die allwissende Antwortmaschine sein wird … Dann haben wir keine eigene Meinung mehr, sondern fragen nur: „Ok Google, was soll ich tun, was muss ich wissen?“« Dieser Punkt ist eigentlich viel beunruhigender wenn man genau hinschaut und beobachtet, dass wir jetzt und hier genau in diese Richtung unterwegs sind.

Google-Killer hin oder her – zu dem Thema Monopolstellung gibt es genug Fakten und Entwicklungen über die intensiv und in breiter Front diskutiert werden sollte was wir wollen und wie wir es dann erreichen.

   29. Juli 2014, 03:16

Intereresting lesen!

Aber jetzt habe ich den Song „Psycho Killer“ (jetzt mit den Worten „Google-Killer“) geht um meinen Kopf! STOP – bitte! 😉

Sara @ http://www.simplenewz.com

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