SEO-Basics: Interne Verlinkung optimieren

12. März 2013, 09:54

Links gehören zu den wichtigsten Rankingfaktoren im Google-Algorithmus. Während über externe Links (eingehende Links von anderen Domains) sehr viel gesprochen und deren Beschaffung mit viel Aufwand (Zeit und Geld) betrieben wird, findet die interne Verlinkung einer Website verhältnismäßig wenig Beachtung – zu Unrecht! Die interne Verlinkung ist ein sehr mächtiges SEO-Werkzeug und sollte sich nicht nur auf die Navigation und die Verwendung des Keywords im Linktext beschränken. Hinter vielen großen SEO-Erfolgen verbirgt sich eine clevere interne Verlinkung.

Interne Links und externe Links

Ein paar grundsätzliche Gedanken über die Bedeutung der internen Verlinkung

Google hat mit seinen fleißigen Bots nach eigenen Aussagen 30 Billionen Seiten im Netz indexiert. Der Googlebot-Crawler ruft einzelne Seiten auf und folget den Links auf diesen Seiten. So hangelt er sich von Seite zu Seite und speichert die gefundenen Informationen auf die Server von Google. Ein großer Teil, wenn nicht sogar der Löwenanteil, dieser 30 Billionen Seiten ist nur über interne und nicht über externe Links zu erreichen.

Für die meisten Unterseiten gibt es keine externen Links, die Google als Rankingsignale auswerten könnte

Nehmen wir als Beispiel einfach mal ein deutschlandweites Branchenbuch mit den üblichen Kennzahlen. Bei 12.000 Städte und Gemeinden und 3.500 Branchenkategorien in der Datenbank lassen sich alleine 42 Millionen (12.000 x 3.500) lokalisierte Kategorien-Seiten erstellen, welche die Chance haben für mindestens 42 Millionen verschiedene Suchphrasen (Branchen + Stadtname) Rankings zu erzielen. Ob es sinnvoll ist, alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten auszuspielen, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Aber selbst wenn man auf die Hälfte der Kombinationen verzichtet, hat man noch immer 21 Millionen Kategorien-Seiten. Von den Detailseiten zu den ca. 4 Millionen Unternehmen und der Einbeziehung von Stadtteilen bei der Lokalisierung sprechen wir hier noch gar nicht.

Selbst mit einer Armee von Linkaufbauern ist es (mit vertretbarem Aufwand) nicht einmal annähernd möglich, diese Millionen von Seiten alle mit auch nur einem externen (vertrauenswürdigen) Link zu versorgen. Ähnlich dürfte es anderen Websites mit großen Datenbanken wie z.B. Shops, Rubrikenmärkte, Zeitungen usw. gehen. Daher existieren für die meisten Unterseiten keine Signale in Form von externen Links, die Google für die Ranking berücksichtigen könnte. Aber auch bei kleinen Websites wird oft nur ein gewisser Anteil der Seiten extern verlinkt.

Seiten können auch ohne externe Links gute Rankings erzielen

In der Praxis sieht man, dass sehr gute Rankings von viele Seiten auch ohne externe Links möglich sind. Das ist im Longtail natürlich wesentlich einfacher als für umkämpfte Keywords. Aber die meisten Keywords gehören nun einmal zum Longtail und Kleinvieh macht in der Summe auch sehr viel Mist. Ich kenne darüber hinaus viele Beispiele, bei denen starke Websites nur durch interne Verlinkung (und guten Content) für hart umkämpfte Keywords in die Top-10 auf die erste Suchergebnisseite gekommen sind.

Externe Links steigern das Vertrauen von Google in die Domain

Mit der Bezeichnung „starke Websites“ sind wir auch schon bei der Überleitung zu den externen Links. Externe Links steigern das Vertrauen von Google in die Domain. Je höher das Vertrauen ist, um so stärker vertraut Google auch den internen Links. Insofern sind beide Link-Arten wichtig und erst das Zusammenspiel erzeugt den vollen Erfolg. Externe Links sind zudem notwendig, um überhaupt eine größere Menge von Seiten in den Google-Index zu bekommen. Es wäre aber auf jeden Fall zu kurz gesprungen, wenn man sich nur auf die externe Verlinkung konzentriert und die Möglichkeiten der internen Verlinkung stiefmütterlich behandelt.

Auch interne Links vererben Linkjuice

Egal, ob man es PageRank, Linjuice, oder Linkliebe nennen will. Interne Links vererben es genauso wie externe Links. Nur die Domain-Pop kann man mit internen Links nicht steigern. Hat man das einmal verinnerlicht, versteht man auch, dass es für das Ranking einen gewaltigen Unterschied macht, ob eine Unterseite intern mit 1–2 Links oder z.B. mit 100 Links versorgt wird. Viel hilft viel. Natürlich können interne Links um so mehr Linkjuice vererben, je mehr Linkjuice die Website über externe Links erhält. Auch über diesen Gedankengang zeigt sich das Zusammenspiel der beiden Link-Arten.

Interne Links haben viele Vorteile

Das großartige an internen Links ist, dass man sie vollkommen frei selbst bestimmen kann. Bei der Anzahl, der Platzierung und der Gestaltung der Linktexte kann man sein eigenes Wunschkonzert spielen. Das klingt nicht nur fantastisch, es ist auch fantastisch. Alle Links, die man schon immer haben wollte, kann man sich zumindest auf der eigenen Domain durch interne Links schon einmal selbst geben.

Darüber hinaus muss man sich keine Sorgen um Google-Filter machen. Während bei externen Links spätestens seit dem Penguin-Update der übermäßige Gebrauch von harten Money-Keyword im Anchortext schnell zu Rankingverlusten führt, ist mir kein Fall bekannt, bei dem Google die Verwendung von Money-Keywords bei internen Links bestraft hat (vorausgesetzt, der Content passt auch zum verwendeten Keyword).

Ganz im Gegenteil, Google empfiehlt in seinem PDF „Einführung in die Suchmaschinenoptimierung“: „… je besser der Ankertext ist, desto einfacher fällt den Nutzern die Navigation und desto besser versteht Google, wovon die Seite, auf die verlinkt wird, handelt.“ (Seite 16 f.)

Wenn es auf der Zielseite also z.B. um „Adidas Joggingschuhe“ geht, ist es absolut legitim die Seite intern so häufig mit dem Linktext „ Adidas Joggingschuhe “ zu verlinken wie man möchte. Man verstößt damit gegen keine Richtlinien von Google. Die meisten Websites schöpfen diese Möglichkeit nur unzureichend aus.

Wikipedia macht es vor

Die Top-100 im SISTRIX Sichtbarkeitsindex wird mit großem Abstand von wikipedia.org angeführt. Aber auch aus eigener Erfahrung kann jeder Internet-Nutzer sicherlich bestätigen, dass gefühlt bei jeder zweiten Suchanfrage Wikipedia unter den ersten drei Treffern zu finden ist. Was macht Wikipedia richtig? Neben Werbefreiheit und (verhältnismäßig) gutem Content verlinkt Wikipedia intern mit den knallharten Keywords bis der Arzt kommt. Taucht in einem Wikipedia-Artikel das Wort „Marketing“ auf, wird das Wort auf den Wikipedia-Artikel über Marketing verlinkt. Taucht das Wort „Kreditkarte“ auf, wird auf den Kreditkarten-Artikel verlinkt usw. Ich bin mir sicher, dass Wikipedia diese Form der Verlinkung ursprünglich nicht gewählt hat, um seine Rankings bei Suchmaschinen zu verbessern. Wahrscheinlich ist man bei Wikipedia der Meinung, dass diese Form der internen Verlinkung von den Nutzern gut verstanden und gerne genutzt wird. Auf jeden Fall funktionieren diese Links wunderbar bei Google. Bei der Berücksichtigung der Nutzer sind wir auch schon beim nächsten Thema.

Was ist die optimale Verlinkung und welche Links möchte ich haben?

Man kann Romane über den optimalen Link schreiben oder es kurz und knapp auf einen Satz verkürzen:

„Je häufiger ein Link tatsächlich von echten Nutzern geklickt wird, um so besser ist er.“

Tendenziell sind das Links, die …

  • im Content-Bereich der Website stehen und nicht in der Seitenleiste oder im Footer
  • eher am Anfang des Textes stehen
  • als Link erkennbar sind (farblich hervorgehoben, unterstrichen)
  • einen klaren und verständlichen Ankertext besitzen, der zumindest eine grundlegende Vorstellung vermittelt, wovon die verlinkte Seite handelt.
  • im direkten Zusammenhang mit dem gelesenen Text stehen
  • auf einer Seite steht, die über möglichst viele Besucher verfügt
  • mit möglichst wenig anderen Links auf der Seite konkurrieren müssen

Diese und weitere Punkte findet man auch in dem Google Patent „Ranking documents based on user behavior and/or feature data“. In der Patenschrift wird die Idee von Google geschildert, dass Links, die häufiger geklickt werden, wertvoller sind und daher auch mehr Linkjuice vererben sollten.

Google Patent Ranking documents based on user behavior and/or feature data

Google Patent: Ranking documents based on user behavior and/or feature data

Eine gute Zusammenfassung (engl.) des Patents findet man bei SEO by the Sea.

Während es oftmals schwierig ist, solche Links von externen Websites zu bekommen, kann man die interne Verlinkung genau nach diesen Kriterien gestalten. Davon sollte man ausgiebig Gebrauch machen. Damit verbessert man nicht nur seine Rankings bei Google, sondern macht die Website auch noch für die Nutzer attraktiver. Hier geben sich SEO und Nutzerorientierung gegenseitig die Hand.

Das Konzept lässt sich für fast alle Websites anwenden und es gibt viele gute Beispiele im Web

Wer jetzt sagt, dass dieses Konzept vielleicht bei Wikipedia funktioniert, aber nicht für die eigene Website, sollte sich einfach einmal bewusst Websites mit einem hohen Wert im Sichtbarkeitsindex anschauen. In den Top-100 im SISTRIX Sichtbarkeitsindex findet man massenhaft weitere Beispiele aus ganz verschiedenen Branchen, bei denen eine intensive interne Verlinkung sowohl für die Suchmaschinenoptimierung als auch die Usability äußerst nützlich ist.

Um nur einmal sieben Beispiele zu nennen …

  • die Verlinkung der Hersteller, Autoren, Schauspieler, Rubriken, ähnliche Produkte usw. auf den Produktseiten von Amazon
  • die Verlinkung der Synonyme auf den Wörterbuch-Detailseiten von duden.de
  • die Verlinkung von Keywords auf Themen-Seiten bei sueddeutsche.de (noch besser als bei spiegel.de)
  • die große Flyout-Navigation mir vielen Links auf die einzelnen Unterkategorien auf jeder Seite von zalando.de
  • die Keyword-Verlinkungen auf passende Seiten in den Artikeln von apotheken-umschau.de
  • die verlinkten Zutaten auf den Rezeptseiten von chefkoch.de (trotzdem noch ausbaufähig)
  • die verlinkten Branchen + Stadtname auf den Kategorie- und Detailseiten im Branchenbuch von meinestadt.de

Damit die Leser besser verstehen, welche konkreten Links ich meine, habe ich die Beispiele hier auch noch einmal als Galerie zusammengefasst.

Präsentation in einem neuen Fenster oder Tab öffnen

Schaut man sich einige dieser Beispiele etwas genauer an, sieht man, dass die dargestellten internen Links einer der Gründe sind, warum wir viele dieser Websites als sehr praktisch und nutzerfreundlich empfinden. Zudem fallen einem sicherlich Möglichkeiten ein, wie man eine solche systematische interne Verlinkung, die auch für die Nutzer hilfreich ist, für die eigene Website sinnvoll umsetzen kann.

Baut eine zweite Navigation im Content auf
Wenn man sich die genannten Beispiele anschaut und sich dabei noch einmal den Satz „Je häufiger ein Link tatsächlich von echten Nutzern geklickt wird, um so besser ist er“ in Erinnerung ruft, sollte ziemlich deutlich werden, wie man seine interne Verlinkung optimieren kann.

Es ist nicht nutzerfreundlich nur eine Standard-Navigation neben oder oberhalb des Contents anzubieten. Der Blick des Users muss den Content verlassen und sich auf der Website neu orientieren. Dabei verliert man zwangsläufig einen großen Teil der Nutzer. Baut eine zweite Navigation durch interne Links im Content auf, so dass die Nutzer ihre Fokussierung nicht verlassen müssen. Bietet im Content die Links an, die der nächste logische Klick des Nutzers sind. Das können mehr Detailinformationen sein, Erläuterungen, Filterungen, ähnliche Inhalte, Übersichten usw.

Eure Nutzer und Rankings werden es euch danken!

Weitere SEO-Basics:

Dieser Beitrag hat 57 Kommentare

 
  12. März 2013, 11:07

Danke für das Posting @ Hanns.
Wie bewertest du es, wenn der link schon in der navi enthalten ist? Bringt eine nochmalige Verlinkung aus dem Content dann überhaupt noch etwas?
Gruß
Jürgen

 
Hanns Kronenberg
  12. März 2013, 11:27

@Jürgen: 2008 hat Google nur den ersten Link im Quelltext gewertet: http://www.sistrix.de/news/revisited-google-wertet-nur-den-ersten-linktext/ – ob das immer noch so ist, müßte man mit neuen Experimenten prüfen. Wenn der Link für den Nutzer im Conent hilfreich und sinnvoll ist, würde ich ihn aber ungeachtet der direkten SEO-Wirkung dort noch einmal verwenden. Alles was die Nutzer glücklich macht ist auch gut für SEO.

 

[…] SISTRIX: SEO-Basics: Interne Verlinkung optimieren […]

 
  12. März 2013, 12:50

@Jürgen, die Regel „First Link Counts“ scheint immer noch zu gelten. Jedoch bezieht sie sich auf die Position des Links im Html-Code, sprich du kannst deine Navi auch ans Ende deines HTML-Codes packen und dann mit Hilfe der CSS nach eigenen Wünschen positionieren. Dadurch werden die Links aus den Hauptartikeln bzw. dem Main-Content als erstes gezogen.
Ansonsten haste noch die Möglichkeit das rel-Canonical in den Header zu packen und mit Hashes, Querys und Weiterleitungen im internen Linking zu spielen:
– #1: link to pageB.html with anchor text „Auto“
– #2: link to pageB.html#1 with anchor text „Fahrzeug“
– #3: link to pageB.html?f=1 with anchor text „KFZ“
– #4: link to pageC.html (301 to pageB.html) with anchor text „BrumBrum“

Viel Spaß 🙂

 
  12. März 2013, 13:03

Hallo Hanns,
ein wirklich toller und interessanter Artikel. Hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Sehr informativ und nett aufbereitet.

 
Joerg
  12. März 2013, 13:24

Man könnte es auch so zusammenfassen: Übergeordnete Links eher in die Navigation (Stichwort hier auch Breadcrumb) und Detail-Links / weiterführende Links an passender Stelle in den Content.
Oder?

 
  12. März 2013, 13:40

Lustig Jürgen, genau diese Frage hatte ich auch.

Olaf hat da eine wirklich interessante Idee geliefert, ich hatte spontan nur an Anchor (#) gedacht, aber da geht natürlich wirklich noch mehr, was dann wiederum zusammengeführt wird. Aber vielleicht wird sowas ja auch mal abgestraft 😉 Und ob das nicht gefiltert wird, müsste auch mal getestet werden.

Joerg, im Prinzip stimme ich dir zu, aber das funktioniert natürlich alles nur bei großen Seiten. Wenn ich insgesamt nur 15 Seiten habe, sind die wohl auch fast alle in der Navigation vertreten.

Ich glaube allerdings, das Google die Navigation auch als Navigation erkennt (Linkliste bzw. mit HTML5 noch leichter: Linkliste) und zwischen diesen und Contentlinks differenziert.

Viele Grüße,
Patirck

 
  12. März 2013, 14:42

Sehr guter Artikel! Vielen Dank dafür Hanns.

 
  12. März 2013, 15:13

@Olaf: Ich glaube, das Google mittlerweile erkennt, wenn man Dinge per CSS verschiebt, damit sie im Quelltext möglichst weit vorne stehen.
Die zweite Idee finde ich allerdings auch nicht ganz uninteressant ^^
Danke für den Beitrag, Hanns!
BG, Jonas

 
Ingo
  12. März 2013, 17:46

Heißt das dann in der Konsequenz, dass Auftritte mit Single-Page-Layouts schlechter dastehen, weil die Unterseiten fehlen?

 
Hanns Kronenberg
  13. März 2013, 10:12

@Ingo: Das kommt auf die Zielsetzung an. Mit einem Single-Page-Layout kannst Du nur 1 Title verwenden, 1 Description und hast keine internen Links. Wenn man nur 1 Keyword/Suchphrase angehen will, kann das ok sein. Wenn man aber mit einer Website für eine Vielzahl verschiedener Keywords Rankings erzielen und ein ganzen Themengebiet abdecken will, braucht man zwangsläufig auch entsprechend viele Seiten.

 
  13. März 2013, 11:21

Hallo Hanns,

nehmen wir mal einen WordPress Blog, reichen für die internen Verlinkungen die tags, oder sollte das anders gelöst werden?

 
Hanns Kronenberg
  13. März 2013, 11:49

@Patrick: Wie in dem Beitrag beschrieben, sollten die Links auch tatsächlich von den Nutzern geklickt werden. Ich glaube, WP-Standard-Tags sind da nicht die optimale Lösung. Ich bevorzuge zudem Varianten, die Google aufgrund der Bezeichnungen nicht schon von Millionen anderen Websites kennt und eventuell entsprechend behandelt.

 
  13. März 2013, 13:57

Hanns, ein hervorragender Artikel zum Thema!
Gerne mehr davon. Auch wenn es SEO-Basics sind, so bin ich doch der Ansicht, ein zuviel davon kann es nicht geben. Denn es ist immer mal wieder hilfreich und sinnvoll -zumindest für mich 😉 -sich mit den Basics auseinanderzusetzen und den Blick für das große Ganze nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wie bereits geschrieben: liebend gern mehr davon bitte!

 
Patrick
  13. März 2013, 15:18

Hallo Hanns,

mit dem Plugin Simple Tags kann ich die „Keywords“ aus dem Text her als Tag verlinken.
Also es sind zwar immernoch tags, aber nicht die die soweit unten stehen wir normal.

 
Hanns Kronenberg
  13. März 2013, 15:41

@Patrick: Du kannst ja mal mit der Analytics-Software Deiner Wahl untersuchen, wie hoch die Klickraten auf die Tag-Links sind und beurteilen, ob Du damit zufrieden bist. Wie gesgt, mache die Links nicht nur für Google, sondern auch für Deine Nutzer.

 
  13. März 2013, 18:51

Und wieder ein Artikel der an sich eine der Grundregeln beschreibt, nur gut geschrieben vielen Dank hierfür. Bzgl. der Frage ob ein Link im Text oder Navigation bei gleichem Text unterschiedlich gewertet wird haben wir die Erfahrung gemacht, dass dies stark vom Uservehalten abhängig ist. Daher fahren wir die Strategie, falls es die Seite zulässt, den Linktext 2 mal zu verwenden. Wie gesagt funktioniert nicht immer, aber meistens.

 
Robert
  14. März 2013, 12:34

Jemand eine Idee, wie man Links im Content sinnvoll für ein News-Portal mit dahinterliegendem Forum umsetzen könnte? Geht wohl eher eher schlecht, weil andere News-Artikel oder Forum-Themen keine Single-Keywords, sondern (teils lange) Phrasen sind.

Eine Idee hätte ich: Special* Unterseiten, wie Golem.de oder Netzwelt sie hat, einführen, die sind i.d.R. Single-Keywords. Dann alle relevanten Singlekeywords in den News-Artikeln und in den Forum-Themen mit den Special-Seiten verlinken lassen.

Das Verlinken im Content kann man automatisieren, die Special Seiten müsste man jedoch manuell einführen. Ist also mit viel Arbeit verbunden, je nachdem wieviele Specials man machen kann / will.

Für User ist das sicherlich toll, die Aufenthaltsdauer auf dem ganzen Projekt wird sicher erhöht. Ob es seo-technisch in dem Fall sinnvoll ist? Denn mit SInglekeywords zu ranken (man von riesen bekannten Domains) abgesehen, dürfte schwierig werden, da nützt auch die interne Verlinkung nichts. Pro News-Aritkel oder Forum-Thema hat man dann mehr interne Links..wobei diese ja zum Teil wieder auf der Special-Seite zurücklinken.

*Special
Seiten, die alles was man zu einem gewissen Thema zu bieten hat, schön aufbereitet zusammenfassen (Definition, News, Tests, Forum-Themen, Bilder, Videos usw.).

 
  14. März 2013, 23:00

Zur Oben-Unten-Diskussion:

Ich würde in jedem Fall dazu raten, im Content zu verlinken. Auch wenn in der Navi schon der gleiche Link zu finden ist.

Der Contentlink hat i.d.R. eine deutlich höhere CTR. Und das weiß auch Google. (ganz grundsätzlich / also auch ohne „Analyticsverschwörung“)

Und ein Link, der Traffic treibt, ist nun mal wertiger.

LG vom Wannsee,

Sebastian

 

[…] Interne Verlinkung optimieren sistrix.de/news/seo-basic… via […]

 
  17. März 2013, 13:16

Als SEO Anfänger hat mich dieser Artikel weitergebracht, bisher habe ich versucht Backlinks von Außerhalb zu bekommen. Das war nicht so effizient, wie ich mir das vorgestellt habe. Denn in meiner Zielgruppe „Tourismus“, macht man das wohl nicht so gerne. Mit internen Links, strategisch geschickt geplant scheint das sehr einfach zu sein. Werde jetzt meinen FotoBlog noch einmal nach diesen Kriterien „durcharbeiten“.
Hans, vielen Dank für deine immer wieder, wertvollen Tipps. Andreas

 
  18. März 2013, 01:26

Wieder ein toller Artikel, der zum Handeln anregt. Nur zwei Fragen stellen sich mir noch. Gibt es einen Wert für die Anzahl interner Links pro Artikelseite? Etwa so wie bei der Keyworddichte. Des weiteren frage ich mich, warum in einem Artikel (Deinem) zu internen Links nur ein einziger selbst (zum Artikel „Penguin Update“) Anwendung findet.

 
  18. März 2013, 07:59

Konnte jemand beobachten, ob es Verbesserung gab, wenn die internen Links aus Bildern bestehen? Im Alt-Text des Bildes dann das Keyword.

 
  22. März 2013, 09:30

Super – vielen Dank für deinen Artikel. Die interne Verlinkung ist tatsächlich so eine Sache, wo man oft nicht dran denkt. Dort steckt bei vielen Seiten eine Menge Potential drin!

 
  26. März 2013, 10:07

Wie sieht es eigentlich mit interner Verlinkung in Richtung Startseite aus?

 

[…] ausführlichen Einsteiger-/Überblicksartikel zur Bedeutung und zum Einsatz interner Verlinkungen gab es Mitte des Monats im Sistrix Blog. Hier wird auch auf das zugehörige Google Patent […]

 
Stavros Kourtidis
  27. März 2013, 18:41

Naja, wenn man mal auf die Geschichte der Suchmaschinen zurücksieht, merkt man dass es eigentlich darum ging Wissenschaftliche Dokumente zu ordnen. Dabei sollte, ähnlich wie bei Wikipedia, eine Art Enzyklopädie entstehen, wo man sein Wissen teilen und ausarbeiten kann. Dies führte zu dem Verweisen die aus dem Text zu weiteren Inhalten führen.

Früher oder später wird auch die Suchmaschine dahinter kommen, wann ein interner (oder auch externer) Link manipulativ gesetzt wurde und wann nicht. Die Schwarzweißen Tiere waren erst der Anfang.

Ich Persönlich fühle mich besser, wenn ich originelle Inhalte schaffe und so gut wie Möglich, mich darauf Konzentriere. Denke es ist das beste SEO was es gibt. Es dauert zwar, aber hält an.

Und das ist der Punkt: bei originalen Inhalten kommt es von sich aus auf eine interne Verlinkung, die auch Natürlich aussehen und vom Nutzer geklickt werden.

Genau, Hans, so wie du es sagst. Toller Artikel, danke.

lg
Stavros

 
  28. März 2013, 15:30

Super Artikel, mehr davon! 🙂

 
Stephan
  4. April 2013, 16:31

Vielen Dank für diesen tollen Artikel, der zur Handlung auffordert und die ein oder andere Unsicherheit beseitigt hat. Ganz toll!

 
  5. April 2013, 11:28

Hallo Hanns, vielen Dank für den interessanten Beitrag. Es steht außer Frage, denke ich, dass die interne Verlinkung immens wichtig ist für die Informationsarchitektur einer Seite. Dennoch liest man immer wieder davon, dass internes Linking ein Problem sein kann (z. B. http://www.seroundtable.com/archives/022748.html) – sind Dir im Umkehschluss denn Fälle bekannt, wo heftiges internes Verlinken zu Penalties führt? Ich meine damit nicht unbedingt Footer-Links, sondern eher die Keyword-Verteilung bei „In-Content“-Links. Im Zuge einer durchgängigen Informationsarchitektur halte ich persönlich es für unsinnig, die internen Ankertexte hier immer zu variieren. Wie siehst Du das? Danke, Christoph

 
  13. April 2013, 00:46

Besten Dank! Toller Artikel und gute Tipps. Welche Rolle spielt die „Natürlichkeit“ der internen Links? Viele Grüße

 
  15. April 2013, 15:58

Spannend. Da die Frage von Christoph noch nicht beantwortet wurde: In einigen Foren liest man davon, dass maximal 100 interne Links pro Seite für Google „gut“ sind; mehr könnten ev. mit Penalties abgestraft werden. Hat man jetzt eine umfangreiche Hauptnavi (mit 2. und 3. Ebene), hat man diese schnell beisammen. Wie sind hier eure Erfahrungen?

 
  2. Mai 2013, 10:20

Danke für den Artikel. Würde es deiner / eurer Meinung nach Sinn machen, statt z.B. einer langen, statischen Seitenliste in der Sidebar (WordPress) nur die 10 meistgesuchten „Dinge“ anzeigen zu lassen um den Linkjuice darauf zu konzentrieren ?

 
Hanns Kronenberg
  10. Mai 2013, 17:58

@Winfo: Die Empfehlung von Google nicht mehr als 100 interne Links pro Seite zu verwenden gab es mal vor einigen Jahren, gilt aber schon seit längerer Zeit nicht mehr. Von Matt Cutts gibt es dazu auch ein Video „Does Google still recommend 100 links or fewer per page?“: http://youtu.be/l6g5hoBYlf0

 
  12. Mai 2013, 00:35

Richtig hilfreich!! Danke (:

 
  26. Mai 2013, 13:16

Mir ist auch aufgefallen das Verzeichnisse von Seiten extrem gut ranken. Wenig conteten, viele Links.

 
  28. Mai 2013, 12:46

@ Hanns: bin erst jetzt wieder auf diesen Blog Beitrag gestoßen. Danke nochmals für deine Antwort – und die weiterführenden Infos!

 
  30. Mai 2013, 16:39

Also wir haben das ganz offensichtlich vernachlässigt. Unsere Inhalte sind sicherlich nicht schlecht, aber auf eine interne Verlinkung wurde ‚vergessen‘ bzw. zu oft auf später verschoben :-I

Das werden wir jetzt ändern (müssen), nachdem was ich hier gelesen habe.

 
  12. Juni 2013, 18:05

Besten Dank für diesen Artikel.
Die Frage die sich mir jetzt stellt, ist – welchen Artikel verlinke ich.
Beispiel: Wort im Content ist Sleeve. Das kommt im Text auch noch mehrfach vor.
Jetzt habe ich zig Artikel mit Sleeves zig verschiedener Hersteller.
Wie kann da eine optimale interne Verlinkung ausschauen?
Danke. :))

 
  20. Juni 2013, 14:32

Ein sehr detailierter und interessanter Artikel.

Schaut doch mal auf meiner website über online Marketing vorbei
Es ist einen Blick wert für jeden der sich für SEO, SEM usw. interessiert!

http://www.markohuemer.com/online-marketing/suchmaschinen-optimierung/entry/google-platz-1-so-gehts-suchmaschinenoptimierung-seo.html

 
  16. August 2013, 17:29

Hallo,

ich habe die Frage in den Kommentaren bereits gesehen, aber keine Antwort gelesen, vielleicht habe ich diese übersehen.

Nochmal die Frage: Macht eine interne Verlinkung Richtung Startseite Sinn?
Wie steht es mit Link – „Schleifen“ -> Startseite -> UnterseiteA -> UnterseiteB->Startseite.

Ich habe beispielsweise vielmehr Traffic durch eine meiner Unterseiten als durch die tatsächliche Startseite. Macht hier ein interner Link von der „starken“ Unterseite auf die Startseite Sinn obwohl ich bereits von der Startseite auf die Unterseite linke?

Danke
Strasser

 
  15. Oktober 2013, 11:13

Danke für den tollen Artikel, werde ich ausprobieren

MfG
Klaus

 
  26. Oktober 2013, 21:14

Es würde mich auch interessieren, ob Links aus dem Content von Unterseiten mit den keywords einen Sinn machen. Und wieviel Links auf jeder Unterseite sollte man maximal für die interne Verlinkung nutzen?

Alex

 

[…] ist und gerne angenommen wird. Diese sehr mächtige SEO-Technik haben wir in dem Beitrag „Interne Verlinkung optimieren“ für eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema ausführlich […]

 
  4. November 2013, 08:13

Inzwischen sind es nach Aussagen von Google 60 Billionen Seiten. Bei der Gelegenheit: Hat Google die Zahl korrekt übersetzt oder muss es Milliarden heißen?

Ich benutze viele Keyworddomains schwöre auf interne Verlinkung. Allerdings lässt sich beobachten, dass die Startseite an Ranking verliert, wenn die interne Verlinkungt später eingerichtet wird. Es gibt scheinbar eine Kräfteumverteilung auf Unterseiten, auch wenn die Links zur Startseite zurückführen.

 
  8. Dezember 2013, 10:50

Externe Links finde ich für sehr wichtig…

 
  18. Dezember 2013, 17:20

…wir haben uns auch intensiv dem Thema interne Verlinkung gewidmet, und bedanken uns für die Inspiration!

 
  27. Dezember 2013, 12:22

@Jonas, wie kommst du darauf? Bist du ein Anhänger der Theorie, dass Google Webseiten als Bild analysiert? Also rendert, Javascript/CSS ausführt und dann Elemente extrahiert und anhand Position/Kontrast/Große etc. bewertet? Ich meine, dass dies zwar technisch möglich, allerdings viel zu rechenintensiv/teuer ist.

 
  27. Januar 2014, 18:40

Das Artikel ist zwar nun auch schon ein knappes Jahr alt, aber ich denke doch mal, dass man damit nichts falsch machen kann.

Werde meine interne Verlinkung demnächst mal verstärken und schauen, ob ich einen spürbaren Sprung bei Google erhalte. 🙂

Danke

 
Chris
  28. Februar 2014, 09:35

Hi, sehr guter Artikel. Wie sieht es aber mit Subdomains aus? Sollte ich von der Hauptdomain zur Subdomain und zurück auch mit „harten“ Ankertexten verlinken? Werden Subdomains aktuell zur Hauptdomain gezählt oder ist das eine eigenständige Domain für google? Die Frage bleibt noch offen für mich.

 

[…] SEO-Basics: Interne Verlinkung optimieren […]

 
  25. Mai 2014, 08:36

[…] o Interne Verlinkung: Achte darauf, dass du Artikel, Kategorien usw. auf deiner eigenen Seite sinnvoll miteinander verlinkt hast. Einen guten Artikel über dieses Thema findest du auf Sistrix.de […]

 

[…] auch interne Verlinkungen spielen bei der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle! Bei Sistrix wird das ganz gut […]

 

[…] seit Monaten und Jahren, wie wichtig die interne Verlinkung von Websites ist (z.B. Julian Dziki, Hanns Kronenberg, Jens Fauldraht etc.). Es gibt eine Reihe von wichtigen Gründen dafür. Neben der Usability ist […]

 
  7. Juli 2014, 11:25

[…] man etwas über die Website, so fällt einem SEO schnell die optimierte interne Verlinkung auf. Hier ist grundlegend nichts verwerfliches dran, wird die interne Verlinkung doch häufig eher […]

 

Kommentare geschlossen

Die Kommentarfunktion wird 30 Tage nach der Veröffentlichung des Beitrags deaktiviert.