Preferred Sources sind Websites, die Nutzer bei Google als bevorzugte Quellen auswählen. Aktuelle Beiträge dieser Websites können dadurch häufiger in den Schlagzeilen erscheinen. In AI Mode und AI Overviews kann Google sie als bevorzugte Quellen kennzeichnen.
- Google personalisiert Suchergebnisse
- Sichtbarkeit unabhängig von persönlichen Quellen messen
- Websites auf Google zu „bevorzugten Quellen“ hinzufügen
- Schlagzeilen und KI-Ergebnisse haben unterschiedliche Funktionen
- Den Google-Button auf die eigene Website einbauen
- Die Einstellung für KI-Ergebnisse in der Search Console prüfen
- Was die bisherigen Zahlen aussagen
- Für wen sind bevorzugte Quellen interessant?
- Häufige Fragen zu Google Preferred Sources
Google personalisiert Suchergebnisse
Mit Preferred Sources können Nutzer selbst festlegen, welche Websites sie in den Schlagzeilen bei Google häufiger sehen möchten. Google berücksichtigt diese Auswahl anschließend bei passenden Suchanfragen.
Wer Leser bereits auf der Website, im Newsletter oder über soziale Netzwerke erreicht, kann auf die persönliche Quellenauswahl hinweisen. Die Auswahl gilt nur für individuelle Nutzer und hat keinen Einfluss auf Rankings.
Die zunehmende Personalisierung der Suchergebnisse macht SEO noch schwieriger messbar. Je nach Quellenauswahl können Nutzer in den Schlagzeilen und in Googles KI-Funktionen unterschiedliche Websites sehen. Rankingdaten bilden diese persönlichen Unterschiede nicht ab.
Sichtbarkeit unabhängig von persönlichen Quellen messen
Weil Preferred Sources die Suchergebnisse individuell verändern, sieht nicht jeder Nutzer dieselben Schlagzeilen. Für eine belastbare Einschätzung deiner SEO-Performance brauchst du deshalb eine Messgröße, die von persönlichen Einstellungen unabhängig ist.
SISTRIX misst Rankings ohne persönliche Preferred-Sources-Auswahlen einzelner Nutzer. Der Sichtbarkeitsindex bildet die organische Sichtbarkeit deiner Domain bei Google als Verlauf ab. Diesen Verlauf kannst du direkt mit den Kurven deiner Wettbewerber vergleichen und so erkennen, wie sich deine Domain im Vergleich zur Konkurrenz entwickelt.

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Websites auf Google zu „bevorzugten Quellen“ hinzufügen
Google lässt registrierte und eingeloggte Nutzer Websites zu ihren bevorzugten Quellen hinzufügen.
Du kannst deine bevorzugten Quellen direkt unter google.com/preferences/source verwalten. Zu finden ist diese Option beim Klick aufs eigene Profilbild bei Google.
Dort muss „Suche personalisieren“ aktiviert sein.

Unter „bevorzugte Quellen“ kannst du dann deine bevorzugten Quellen suchen und aktivieren.

Alternativ klickst du in den Google-Suchergebnissen auf „Anpassen“ rechts neben „Schlagzeilen“. Suche anschließend nach der gewünschten Website und markiere sie.

Danach erscheinen passende aktuelle Beiträge dieser Websites häufiger in den Schlagzeilen. In AI Mode und AI Overviews kann Google sie als bevorzugte Quellen hervorheben.
Andere Websites bleiben trotzdem in den Suchergebnissen und Antworten enthalten. Nutzer dürfen beliebig viele Quellen auswählen und können ihre Auswahl jederzeit ändern. Eine Quelle als bevorzugt zu markieren ist deshalb eine persönliche Präferenz, kein exklusives Abonnement und kein von Google verliehenes Qualitätssiegel.
Schlagzeilen und KI-Ergebnisse haben unterschiedliche Funktionen
Google kennzeichnet im AI Mode und in den AI Overviews die Inhalte von bevorzugten Quellen mit einem Badge, garantiert allerdings nicht, dass eine bevorzugte Website in jeder Antwort als Quelle verwendet wird. Sie wird nur dann ausgespielt, wenn sie inhaltlich passend ist.

Preferred Sources ist weltweit in allen Sprachen verfügbar, in denen die Google Suche angeboten wird. Die Kennzeichnung in AI Mode und AI Overviews ist in den Sprachen und Regionen möglich, in denen diese KI-Funktionen verfügbar sind. Die beiden Voraussetzungen sollten getrennt geprüft werden: Eine verfügbare Quellenauswahl bedeutet nicht, dass jede KI-Fläche überall identisch erscheint.
Den Google-Button auf die eigene Website einbauen
Mit dem Google-Button können Leser deine Website als bevorzugte Quelle auswählen. Prüfe dafür zuerst unter google.com/preferences/source, ob deine Domain als Quelle verfügbar ist. Anschließend kannst du den Google-Button mit zwei HTML-Zeilen einbauen.
Füge diesen Code im <head> deiner Website ein:
<script async src="https://news.google.com/swg/js/v1/publisher.js"></script>Setze diese Zeile dort ein, wo der Button erscheinen soll, etwa am Ende eines Beitrags:
<div google-add-preferred-source-btn></div>Die Sprache passt sich automatisch an die Browsereinstellungen an. Prüfe anschließend, ob der Button auf Desktop und Smartphone funktioniert.
Für Newsletter, Social Posts oder Websites ohne JavaScript-Integration genügt ein schlichter Link. Ersetze sistrix.de durch deine Domain:
https://www.google.com/preferences/source?q=sistrix.deVerlinke ihn mit einem Text wie „SISTRIX als bevorzugte Quelle bei Google auswählen“. Leser müssen ihre Auswahl bei Google selbst bestätigen.
Die Einstellung für KI-Ergebnisse in der Search Console prüfen
Damit deine Website in AI Mode und AI Overviews als bevorzugte Quelle gekennzeichnet werden kann, muss sie für Googles generative Suchfunktionen freigegeben sein.
Prüfe in der Search Console unter „Einstellungen > Generative KI in der Google Suche“, ob Google deine Website für KI-Antworten verwenden darf. Beachte auch Einstellungen, die von einer übergeordneten Property übernommen werden. Eine Auswahl als bevorzugte Quelle hebt einen bestehenden Ausschluss von KI-Antworten nicht auf.
Was die bisherigen Zahlen aussagen
Google startete Preferred Sources am 12. August 2025 zunächst in den USA und Indien. Am 30. April 2026 kündigte das Unternehmen den weltweiten Rollout in allen unterstützten Sprachen an. Google spricht von mehr als 200.000 Websites, die Nutzer bereits als bevorzugte Quellen ausgewählt haben. Bei mehr als 5 Billionen Suchanfragen pro Jahr, also rund 13,7 Milliarden pro Tag, ist das bisher nicht viel.
Nach Angaben des Unternehmens klicken Leser doppelt so wahrscheinlich auf eine Website, nachdem sie diese als bevorzugte Quelle markiert haben.
Für wen sind bevorzugte Quellen interessant?
Preferred Sources nützen vor allem Websites mit vielen wiederkehrenden Lesern, denn diese können künftig noch häufiger mit dem Angebot interagieren. Besonders interessant ist die Funktion für Nachrichtenmedien, lokale Publikationen und Fachblogs mit wiederkehrenden aktuellen Themen.
Ein Sportblog kann seine Leser nach einem Spielbericht zur Auswahl einladen. Ein Branchenmedium platziert den Hinweis bei seinem regelmäßigen Nachrichtenüberblick.
Häufige Fragen zu Google Preferred Sources
Ja. Für die Schlagzeilen ist die Funktion weltweit in allen Sprachen verfügbar, in denen die Google Suche angeboten wird.
Die Auswahl erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Anzeige in den Schlagzeilen für den jeweiligen Nutzer, sofern passende aktuelle Inhalte vorliegen. Ein allgemeiner Rankinganstieg für alle Suchenden ist damit nicht zugesagt.
Nein. Google bezeichnet Button und Deeplink als Möglichkeiten, Leser zur Auswahl zu führen. Sie sind keine Voraussetzung dafür, als bevorzugte Quelle verfügbar zu sein.
Nein. Als eigene Quellen unterstützt Google Websites auf Domain- und Subdomain-Ebene. Ein Verzeichnis wie example.com/blog/ ist nicht eigenständig auswählbar.
Google nennt keine feste Höchstzahl. Nutzer können beliebig viele bevorzugte Quellen hinzufügen und ihre Auswahl später bearbeiten.
Ausgewählte Quellen können dort ein „preferred“-Badge erhalten. Dafür müssen die KI-Funktionen am jeweiligen Standort verfügbar und die Website in die generativen Suchfunktionen eingeschlossen sein.
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