Was ist die AIDA Formel?

Die AIDA-Formel setzt sich aus den Punkten Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Begehren) und Action (Handlung) zusammen, die in Kombination dazu führen sollen, aus Besuchern Kunden zu machen.

Das AIDA-Modell wurde 1898 von dem amerikanischen Marketing-Spezialisten Elmo Lewis entwickelt. Es beschreibt die vier Phasen, die ein potentieller Kunde durchläuft, bevor er einen Kauf bzw. eine Zielhandlung durchführt.

Zuerst wird die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden erregt, woraufhin Maßnahmen folgen, die diese Aufmerksamkeit in ein tatsächliches Interesse umwandeln. Mit Desire ist der Wunsch, das Produkt zu besitzen gemeint, was idealerweise zu dem Entschluss (Action), der Handlung, führt.

Dieses Prinzip bildet die Grundlage für die Entwicklung vieler Werbestrategien.

Vorteile vom AIDA-Modell

Die 4 Grundkategorien können gut erweitert werden, um die Ansprüche der jeweiligen Seite, des Produkts, der angesprochenen Zielgruppen verständlich aufzuschlüsseln. Mit Hilfe dieses Bezugsystems kann es einem Webseitenbetreiber einfacher fallen, die gewünschten Zielgruppen zu verstehen und die Seite auf deren Bedürfnisse auszurichten.

Nachteile des AIDA Modells

Diese sehr lineare Vorgehensweise muss im Internetzeitalter nicht mehr notwendigerweise auf einer Seite geschehen. Besucher können schon aus anderen Medien wie Videos oder Podcasts eine Aufmerksamkeit und auch ein Interesse entwickelt haben – weitgehend ohne Zutun des Webmasters.

Fazit

Die AIDA-Formel ist zwar alt, aber durchaus relevant. Sie sollte nicht ohne Überlegung auf alle Webangebote angewendet werden, sondern kann als strategisches Werkzeug dabei helfen, die Zielgruppen für bestimmte Seiten zu definieren und ein Verständnis für den Customer Journey zu entwickeln.

In unserem Frag-SISTRIX Artikel Wie sieht die optimale Meta-Description aus? findest du zudem eine Analyse eines SERP-Snippets durch die AIDA-Formel.

Weiterführend gibt es noch das sogenannte AIDA-Push-Marketing, eine Weiterentwicklung des Ansatzes, der von Kritikern entwickelt wurde, die dieses Modell als zu veraltet ansehen.