IndexWatch 2021: Die SEO-Verlierer des Jahres der deutschen Suchergebnisse von Google

Hier kommt der zweite Teil unseres IndexWatch-Jahresrückblicks 2021. Wir runden die SEO-Gewinner 2021 nun mit den stärksten relativen und absoluten Verlierern in Sachen Sichtbarkeit innerhalb der deutschen Suchergebnisse von Google ab.

Absolute Verlierer des Jahres 2021

Die absoluten Verlierer betrachten wir seit diesem Jahr auch in unserem monatlichem IndexWatch, damit uns zahlenmäßig große Sichtbarkeitsveränderungen nicht entgehen, auch wenn diese prozentual gering ausfallen. Besonders spannend wird der Blick auf die absoluten Verlierer dann jeweils auf Jahresbasis, also dem YoY-Vergleich. Hier zeigen sich kontinuierliche Trends und strategische Veränderungen seitens Googles, die sich über Wochen und Monate mit kleinen Verschiebungen nun zu gigantischen Verwerfungen summiert haben.

Platz 1: wikipedia.org

Die Domain mit der größten Sichtbarkeit in den deutschen Suchergebnissen musste auch 2021 wieder einiges an Federn lassen. Mit 5.502 Punkten ist wikipedia.org selbstverständlich immernoch ein Gigant, allerdings hat das XX in den letzten 12 Monaten satte 1.044 Punkte verloren!

Johannes hatte am 31.12.2021 dazu bereits in seinen drei SEO-Vorhersagen für 2022 viele interessante Details veröffentlicht. Im Abschnitt „Google nimmt sich Sichtbarkeit“ beschreibt er sehr anschaulich:

Während die Desktop-Sichtbarkeit in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben ist, sank die Mobile-Sichtbarkeit von Wikipedia.org von gut 7.000 auf nur noch 5.500 Punkte. Dabei sind die Inhalte von Wikipedia für Google wichtiger denn je. Wie es dazu kam? Hier zwei beispielhafte SERPs:

Auf der linken Seite ein “klassisches” Featured-Snippet mit Inhalten aus der Seite und einer recht großen und deutliche Attribution der Quelle. Rechts daneben eine aktuelle Version des Knowledge Panels: fast identischer Aufbau aber eine deutlich kleinere und weniger klickstarke Attribution der Quelle (hier Wikipedia). Der linke Treffer ist ein organischer Treffer, der rechte Treffer gehört Google.

Wir werden also in Zukunft nach und nach immer weniger „echte“ organische Treffer der Wikipedia in den Suchergebnissen sehen und immer öfters diese Art von Knowledge-Graph-Boxen, mit kleinerer Quellenangabe.

Schöne neue Google-Welt …

Platz 2: Pinterest.de

Für den die „Online-Pinnwand für Grafiken und Fotografien mit optionalem sozialen Netzwerk und visueller Suchmaschine“ geht mit 2021 ein sehr bewegtes Jahr zu Ende. An der Entwicklung der deutschsprachigen Domains in den letzten 12 Monaten kann man eindrucksvoll sehen, dass man den Erfolg der letzten Jahre nicht fortsetzen konnte und kontinuerlich auf allen Domains an Sichtbarkeit eingebüßt hat. Lediglich die englische .com Domain konnte gegen Ende des Jahres noch einen kleinen Aufwärtstrend verbuchen, dessen Zugewinne nun jedoch wieder abgebaut wurden:

Schauen wir in die weitere Vergangenheit, sieht man, dass entweder eine internationale SEO-Strategie ausgerollt wurde, oder Google die Zuordnung der Domains auf bestimmte Sprachen und Länger mehrfach geändert hatte. Im Jahr 2019 gehörten Pinterest.com/.de bereits für uns zu den interessantesten Gewinnern, im Folgejahr 2021 fragte sich Johannes noch, ob die SERP-Beherrschung von Pinterest eher Absicht oder Unfall sei, da neben .com und .de auch pinterest.at, pinterest.ch, sogar pinterest.it und pinterest.es im deutschsprachigen Google-Index massiv an Sichtbarkeit gewannen.

Im IndexWatch 2016 war pinterest.com sogar noch Gesamtsieger, doch die deutschsprachige Domain Pinterest.de übernahm 2017 die Führerschaft in Sachen Sichtbarkeit im deutschsprachigen Index und wurde anschließend in 2019 für ein gutes Jahr erneut von der englischen .com abgelöst.

Diese Problem bei der Länder- und Sprachzuordnung wurde Anfang 2020 offenbar (von pinterest oder Google) gelöst, was ein enormes Wachstum der Sichtbarkeit von pinterest.de zur Folge hatte:

Als die .com Domain im Oktober zu wachsen begann und die .de Domain gleichzeitig an Sichtbarkeit verlor, dachte ich noch, dass sich erneut ein Wechsel abzeichnet, doch rückblickend haben nun beide Domains in Summe stark verloren in 2021.

Google hat sich offenbar dazu entschlossen, der ausufernden Sichtbarkeit der Domains nun Einhalt zu gebieten. Ich fürchte, die besten Zeiten in Sachen Sichtbarkeit haben beide Domains damit hinter sich.

Verluste bei allen Pinterest Domains
DomainVerlust absolut04.01.202103.01.2022
pinterest.de-273,20578,99305,79
pinterest.at-47,4558,2110,76
pinterest.ch-31,5637,646,07
pinterest.es-7,818,460,65
pinterest.co.uk-7,688,330,65
pinterest.ca-7,197,550,36
pinterest.it-6,827,440,62

Platz 3: amazon.de

Zwar stimme ich Johannes‘ Einschätzung, dass Amazon 2022 weiter Marktanteile gewinnen wird zu, allerdings hat die Domain amazon.de im letzten Jahr etwas an Sichtbarkeit eingebüßt:

Von ehemals 2.779 Punkten ging es nun um satte 263 Sichtbarkeitspunkte auf 2.516. Das sind genau die vielen kleinen Verluste, die im Wochen- oder Monatsvergleich nicht auffallen, am Ende des Jahres jedoch mit einem Minus von immerhin 9,4% nicht unbeachtet bleiben sollten.

Ich frage mich ohnehin seit längerem, wieso Google hier nicht längst gegen seinen Mitbewerber vorgegangen ist. Wahrscheinlich ist das im aktuellen Klima mit drohender Regulierung strategisch nicht möglich…

Interessante absolute Verlierer

Neben den größten Verlierern habe ich die Liste nach interessanten Domains durchsucht, die große Verluste in absoluten Zahlen hatten und dabei einen relativen Verlust von mehr als 30% hinnehmen mussten. Dabei sind mit folgendenden besonders interessanten Verlierer aufgefallen:

netdoktor.de

Das Gesundheitsportal NetDoktor des Verlagshauses Hubert Burda Media musste im letzten Jahr einen absoluten Verlust von massiven 84,91 Sichtbarkeitspunkten hinnehmen. Es ging von 255 auf 170 Punkte stetig bergab:

Hier scheint man den Kampf um die Vorherrschaft im Gesundheitsbereit gegen die Apotheken-Umschau zu verlieren, die zu den Gewinnern 2020 zählte und deren Domain-Integrationen mir im letzten Jahr mehrfach begegnet sind (Baby und Familie in Apotheken-Umschau integriert & Die Apotheken Umschau räumt weiter auf).

Erst 2019 hatte NetDoktor die Renter-Bravo als stärkste Gesundheitsdomain abgelöst und wurde nun wieder eingeholt und sogar überholt:

urlaubsguru.de

Für die Reiseerfolgsgeschichte schlechthin, ging es im letzten Jahr um satte 40 Punkte von 104 auf nur noch 64 Sichtbarkeitspunkte nach unten. Wahnsinnig beeindruckend, was zwei Freunde ohne Startkapital und Businessplan hier aufgebaut haben. Seit dem die Krahn & Marx GbR mit ihrem Reiseblog (damals noch unter der-urlaubsguru.de) gestartet sind, ist viel passiert. Mit zwischenzeitlich über 120 Sichtbarkeitspunkten konnte man 2019 sogar noch einen SEMY Award für die erfolgreichste SEO-Kampagne gewinnen.

Bereits ein halbes Jahr vor Corona verlor die Domain stark an Sichtbarkeit, mit dem Core Update im Mai 2020 (A) konnte sich Urlaubsguru.de stark vom Mitbewerber Urlaubspiraten.de absetzen, doch im Core Update vom Juli 2021 (C) wurde dieser Vorsprung wieder kassiert. Seit dem bewegen sich beide Domains nahezu im Gleichschritt langsam nach unten, was am schwächelnden Reisemarkt liegen dürfe:

zeit.de

Die Domain der Zeit verlor im letzten Jahr besonders stark (-51 Sichtbarkeitspunkte von 124 auf nur noch 73 Punkte), befindet sich jedoch bereits seit Anfang 2020 in einem kontinuierlichen Abwärtskanal:

Ob die überregionale deutsche Wochenzeitung nicht mehr mit den immer schneller werdenden Nachrichtenzyklen im Internet mithalten kann, sich auf andere Bereich konzentriert oder der kontinuierliche Verlust andere Gründe hat, kann ich in der Kürze der Zeit leider nicht herausfinden.

Da ich den Erfolg der wirklich tollen Podcasts aus dem gleichen Haus verfolge, kann es aus meiner Sicht jedenfalls nicht an einem Mangel an digitaler Kompetenz liegen.

Die 25 größten absoluten Verlierer des Jahres

IndexWatch 2021: Verlierer Absolut
Domain04.01.202103.01.2022Verlust Total
wikipedia.org6.546,035.501,93-1.044,10
pinterest.de578,99305,79-273,20
amazon.de2.779,112.516,06-263,04
real.de255,470,36-255,11
facebook.com1.237,731.085,10-152,64
linguee.com159,1658,15-101,01
youtube.com538,05439,57-98,48
netdoktor.de254,99170,08-84,91
chip.de596,48513,62-82,86
urlaubsguru.de103,9339,82-64,11
ebay-kleinanzeigen.de984,64922,21-62,43
linguee.de229,04169,61-59,43
amazon.com91,7637,19-54,57
dwds.de262,78209,66-53,13
booking.com288,28236,23-52,06
zeit.de123,9572,78-51,17
pinterest.at58,2110,76-47,45
check24.de266,73220,30-46,43
picclick.de57,6811,32-46,36
t-online.de280,14235,42-44,72
sonnenklar.tv127,2184,54-42,67
heise.de199,89159,30-40,58
expedia.de96,6956,54-40,16
google.de162,13122,32-39,82
twitter.com243,19204,82-38,38

Wenn Du noch etwas tiefer in die Bewegungen des Jahres eintauchen und eigene Auswertungen und Analysen durchführen willst, kannst du dir auf Google Docs beide Auswertungen (absolute und prozentuale Gewinner) ansehen.

Relative Verlierer des Jahres 2021

Die Liste der relativen Verlierer wird in der Regel von Domains angeführt, die einen Totalverlust ihrer Sichtbarkeit erlitten haben. Das können zum einen illegale, Erotik- oder Spam-Domains sein, die schlichtweg aus dem Index entfernt wurden und zum anderen Domains, die entweder aufgegeben/gelöscht oder weitergeleitet wurden.

So ist gamepedia.com beispielsweise in fandom.com aufgegangen, real.de in kaufland.de und randomhouse.de heißt nun penguinrandomhouse.de.

Die Domain elogin-db.com (-99.79% von 7,63 auf 0,02) ist ein Beispiel für ein Spam-Projekt, das für einen kurzen Moment sehr viel Sichtbarkeit gewinnen konnte, nun aber wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist (wurde bereits im IndexWatch vom April als Verlierer erwähnt).

Nordbuzz.de (-99.67% von 5,67 auf 0,02) war ein regionales Newsportal mit Sitz in Bremen, das ab 2018 auf Berichterstattung im Clickbait-Stil fokussierte und zum 30. Juni 2021 eingestellt wurde.

Doch die wirklich interessanten Fälle sind Domains, die trotz einer gewissen Größe einen Großteil ihrer Sichtbarkeit verloren haben. Hier habe ich X für Euch ausgewählt und nach möglichen Gründen für die Verluste gesucht:

madame.de

Die erste Domain in der Liste der größten relativen Verlierer, die nicht gelöscht, weiterleitet, aufgegeben oder aus dem Index verbannt wurde, ist die Domain madame.de des gleichnamigen Printmagazins:

Ein Blick auf die verlorenen Keywords zeigt, dass madame.de zu sehr vielen weiblichen Prominenten exzellente Rankings hatte, die nun vollständig verschwunden sind:

Die entsprechenden URLs sind leider nicht in der Wayback-Machine von archive.org archiviert worden, allerdings sind URLs wie https://www.madame.de/amp/heather-locklear-heute-1282881.html offenbar gelöscht worden und zeigen heute eine 404-Fehlerseite.

Was ich allerdings herausfinden konnte ist, dass die Zeitschrift MADAME mal ein Teil der Bauer Media Group war und die Webseite die Bauer Xcel Media Deutschland KG im Impressum nannte. Heute findet sich dort die Beautiful Minds Media GmbH, die auf der Domain offenbar einen Onlineshop für margenstarke Haarpflegeprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, handgemachte Keramik etc. betreibt. Die Printausgabe hingegen wird mittlerweile offenbar von einem neuen Konstrukt names Looping Group einer Olando GmbH herausgegeben.

Ob es sich um einen Verkauf der Domain oder vielleicht sogar eine geschnappte gelöschte Domain (sog. Expired-Domain) handelt, lässt sich leider von außen nicht feststellen.

Ich werde die Domain jedoch weiter beobachten, denn es ist doch sehr interessant zu sehen, dass man nicht einfach den Inhalt und die Ausrichtung einer Domain verändern kann, ohne Vertrauen bei Google einzubüßen, denn der Shop hat bis heute noch keinerlei nennenswerte Rankings aufbauen können!

vitanet.de

Bei vitanet.de handelt es auf den ersten Blick nach der ersten Domain in der Liste der absoluten Verlierer, die nicht vollständig aufgegeben, gelöscht, gebannt oder weitergeleitet wurde. Dennoch hat man mit -97% von 5,5 auf nur noch 0,14 Punkte einen herben Verlust nahezu sämtlicher Sichtbarkeit zu verkraften:

Die Marker A, B und C zeigen bereits auf den ersten Blick an, dass die Domain von vergangenen Core-Updates massiv betroffen war. Nach einem Verlust beim ersten Core Algorithm Update im März 2018 (A) folgte ein massiver Abfall genau ein Jahr später. Bei den nächsten Updates im Januar 2020 (B) und Mai 2020 (C) konnte sich die Domain jedoch wieder erholen.

Im August des letzten Jahres kam es dann zu einem Quasi-Totalverlust aller nennenswerten Rankings, wie der Blick auf die Keyword-Veränderungen zeigt:

Die verlorenen Rankings der Startseite für „Medizinisches Lexikon“ und Co. lassen bereits vermuten, was hier geschehen sein könnte, doch ein Aufruf der ehemals rankenden URLs https://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/als/ursachen-risikofaktoren, https://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/nasennebenhoehlenentzuendung/therapie/medikamente-abschwellende-mittel und https://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/nasennebenhoehlenentzuendung/therapie/medikamente-abschwellende-mittel zeigen klar, dass hier (wieso auch immer) relevante Inhalte gelöscht wurden und damit auch die Rankings verschwanden.

kalaydo.de

Als letztes Beispiel aus der Liste der größten relativen Verlierer habe ich mit kalaydo.de ein ehemaliges Schwergewicht ausgewählt, das offenbar das letzte Kapitel seiner langen SEO-Geschichte eingeläutet hat. Vor 5 Jahren war kalaydo mit mehr als 80 Sichtbarkeitspunkten noch ein relevanter Player im Kleinanzeigen-Markt, spielt man seit Anfang 2021 keine Rolle mehr:

In der Wikipedia findet sich dazu folgende Bemerkung:

Die Plattform startete als Online-Anzeigenportal mit Marktplätzen für Stellenanzeigen, Kleinanzeigen, Immobilien sowie Kraftfahrzeuge. Im Jahr 2021 wurde die Website ohne vorherige Ankündigung in ein reine Jobbörse umgewandelt und alle sonstigen Marktplätze sowie Inhalte der Benutzer gelöscht, was zu negativen Reaktionen ehemaliger Nutzer im Umgang mit den personenbezogenen Daten führte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kalaydo

Damit haben wir (nach madame.de) offenbar ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Domain mit noch so starker Historie kaum noch für den Start in einem neuen Geschäftsbereich hilfreich ist.

Die 25 größten relativen Verlierer des Jahres

IndexWatch 2021: Verlierer Prozentual
Domain04.01.202103.01.2022Verlust in Prozent
gamepedia.com10,310,01-99,91%
real.de255,470,36-99,86%
randomhouse.de12,480,02-99,82%
elogin-db.com7,630,02-99,79%
transferwise.com5,780,01-99,77%
nordbuzz.de5,670,02-99,67%
noizz.de3,270,02-99,51%
netdoktor.at25,280,16-99,37%
mifus.de3,880,03-99,25%
kleinanzeigen.de5,150,04-99,23%
tuicruises.com6,940,07-98,93%
neckermann.de6,680,07-98,89%
total.de4,240,06-98,71%
ze.tt3,000,04-98,56%
webradio.de3,110,05-98,38%
gramho.com3,070,06-98,19%
daenischesbettenlager.de9,270,17-98,14%
bayern.by7,390,15-97,94%
italia.it5,360,12-97,85%
madame.de3,7270,09-97,62%
vitanet.de5,490,14-97,46%
aldi-liefert.de3,720,10-97,36%
catawiki.de6,920,19-97,32%
marktjagd.de7,570,22-97,04%

Wenn Du noch etwas tiefer in die Bewegungen des Jahres eintauchen und eigene Auswertungen und Analysen durchführen willst, kannst du dir auf Google Docs beide Auswertungen (absolute und prozentuale Gewinner) ansehen.

Unsere Methode: So haben wir gemessen

Der SISTRIX Sichtbarkeitsindex ist eine Kennzahl für die Sichtbarkeit einer Domain in den Suchergebnissen von Google. Mit ihm ist die Messung von Erfolg in den Google-SERPs verlässlich und nachvollziehbar möglich. Mehr zu Berechnung des Sichtbarkeitsindex kann du hier erfahren.

Für die SEO-Verlierer des Jahres 2021 haben wir den Sichtbarkeitsindex von knapp 10 Millionen Domains von Anfang 2021 (04.01.2021) und Anfang 2022 (03.01.2022) miteinander verglichen. Der YoY-Vergleich basiert auf dem mobilen Sichtbarkeitsindex, also den Zahlen, die aus der Messung der Suchergebnisse auf dem Handy basieren.

Wir haben sowohl prozentuale als auch absolute Verlierer ermittelt. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile:

  • Prozentuale Verlierer zeigen eher Domains, die von einem hohen Niveau startend stark verloren haben. Das sind zum Teil „echte“ Verlierer, oft aber auch Domain-Umzüge, Domain-Abschaltungen oder ähnliches.
  • Absolute Verlierer (also die Domains, die die meisten Sichtbarkeitspunkte verloren haben) filtern diese „unechten“ Verlierer weitestgehend raus. Sie haben aber das Problem, dass hier viele große und eigentlich erfolgreiche Domains vertreten sind.

Wenn Du noch etwas tiefer in die Bewegungen des Jahres eintauchen und eigene Auswertungen und Analysen durchführen willst, kannst du dir auf Google Docs beide Auswertungen (absolute und prozentuale Verlierer) ansehen.

Ansonsten wünsche ich frohes Optimieren und bis zum nächsten IndexWatch!

Euer Kai

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Kommentare
Johan von Hülsen   
20. Januar 2022, 20:19

daenischesbettenlager.de leitet weiter auf jysk.de –> Rebranding

Alexander Zimpel   
26. Januar 2022, 09:18

Ich denke das sind nur Momentaufnahmen und das sich bestimmte URLs wieder einpendeln werden.

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