Was ist die CTR – Click-Through-Rate?

Die Click-Through-Rate beschreibt ist das Verhältnis zwischen Anzahl wie häufig ein Ergebnis den Suchenden angezeigt wurde (Impressions) und der Anzahl wie häufig auf dieses bestimmte Ergebnis tatsächlich geklickt wurde (Klicks).


Was ist die Klick-Rate?

Mit der Click-Through-Rate gibt Google Webmastern einen Einblick darin, wie die eigenen Suchergebnisse (Snippets) in der Google Suche performen. Für die organische Suche passiert dies über die Search Console und für Anzeigen über AdWords.

Wie berechnet Google die Click-Through-Rate?

Die Berechnung der Klickrate ist generell immer ein Verhältnis zwischen den Werten „Wie häufig wurde etwas angeklickt?“ und „Wie häufig wurde etwas angezeigt?“. Vorher wird noch eine Zeitspanne für beide Werte festgelegt, so dass man z.B. eine tägliche, wöchentliche, monatliche oder jährliche CTR erhält. Die Klick-Rate bezieht sich zudem auf eine bestimmte Suchanfrage, also ein Keyword.

CTR = (Anzahl der Klicks / Anzahl der Impressionen) * 100%

 

Bei der Betrachtung der Klickrate hingegen, muss zwischen den organischen Suchergebnissen und AdWords unterschieden werden:

Die Click-Through-Rate in der organischen Suche

Hier zeigt Google in der Search Console, im Suchanalyse-Bericht, wie hoch die CTR für bestimmte Keywords ist, wobei ein gewisser Schwellenwert an Impressionen und Klicks gegeben sein muss.

Die Click-Through-Rate in AdWords

Bei AdWords gibt Google CTR Werte auf Keyword- und auf Anzeigen-Ebene aus. Diese finden sich im jeweiligen Tab in der Kampagnen-Ansicht. Eine Besonderheit bei AdWords ist die „vorraussichtliche CTR„, bei der es sich um eine Metrik handelt, die Google bei der Anzeigenschaltung nutzt.

Dazu berücksichtigt Google nicht nur die bisherige CTR für eine Anzeige, sondern bezieht auch Faktoren wie die Zeit der Auktion, die Art des Geräts und das auslösende Keyword mit ein.

Warum sollte ich mir die CTR anschauen?

Die Google Suche zeigt pro Ergebnisseite maximal 10 organische Ergebnisse sowie bis zu 7 Text-Ads an. Dies führt zu einem begrenzten Platzangebot auf der ersten Ergebnisseite.

Hierzu kommt, dass die erste Ergebnisseite bei Google mehr als 99% der organischen Klicks auf sich vereint. Es ist also, wirtschaftlich gesehen, bei den meisten Suchanfragen notwendig auf der ersten Suchergebnisseite aufzutauchen und dort am besten so weit oben wie möglich zu stehen.

Während Webseitenbetreiber über die eigenen Onpage- und Offpage-Maßnahmen dafür sorgen können, dass Google die eigene Seite auf der ersten Suchergebnisseite ausprobiert, entscheiden ab diesem Punkt die Nutzer darüber, ob die Webseite ein gutes, relevantes und qualitativ hochwertiges Ergebnis darstellen.

Mit der CTR, sowie den Zahlen zu Impressionen und Klicks, ist genau diese Fragestellung auswertbar.

Bei AdWords ist es zudem so, dass die voraussichtliche CTR einer der Werte ist, aus dem sich der Qualitätsfaktor für eine Anzeige zusammensetzt. Dieser hat wiederum einen maßgeblichen Einfluss auf die Kosten der Auktion. Die eigene CTR ist bei der voraussichtlichen CTR zwar nur ein Faktor, jedoch ist es ein Faktor, den man selbst kontrollieren kann.

Mögliche Fallstricke bei der Betrachtung der Click-Through-Rate

Die CTR sollte nicht der einzige Wert sein, den man sich in der Search Console näher anschaut! Ohne die dahinter liegenden Daten zu Impressionen und Klicks zu kennen, kann ein prozentualer Wert möglicherweise zu Fehlinterpretationen verleiten.

Dies geschieht zum Beispiel, wenn die Werte der Impressionen und Klicks zu gering oder zu stark segmentiert sind, um belastbare Aussagen zuzulassen, während die CTR als Indikator für die komplette Webseite genutzt wird.

Fazit zur Klickrate

Die Betrachtung der CTR und desren Nutzung in den eigenen Auswertungen kann einen enormen Mehrwert für die eigene Seite mit sich bringen. Es sollte darauf geachtet werden, dass methodisch sauber gearbeitet und auf möglichen Fallstricke geachtet wird.

Die Möglichkeit, Werte direkt aus der Google-Suche zu bekommen bietet sich nicht oft und sollte unbedingt genutzt werden. Bei der Auswertung der eigenen Snippet-Optimierung bietet sich der CTR sogar als direkte Kenngröße (Key-Performance-Indicator) an.