Was ist die CPA – Cost per Action?

Beim Vergütungsmodell Cost per Action zahlt der Werbetreibende nur dann, wenn der Nutzer eine vorher definierte Aktion (z. B. den Kauf eines Produkts) durchführt.


Cost per Action im Online-Marketing

Cost per Action bedeutet übersetzt „Kosten pro Handlung” und ist eine Vergütungsmethode, bei der erst dann Kosten für den Werbetreibenden anfallen, wenn Nutzer eine bestimmte Handlung auf der Landingpage ausführen. Diese Conversion kann gleichermaßen der Kauf eines Produktes, das Abonnieren eines Newsletters oder das Herunterladen eines E-Papers sein.

CPA vs CPC

Im Gegensatz zur Abrechnungsmethode Cost per Click wird eine Vergütung also erst dann fällig, wenn ein Nutzer konvertiert – und nicht bereits durch das Klicken auf eine Anzeige.

Cost per Action vs Cost per Acquisition

Unter Cost per Acquisition, das manchmal ebenfalls mit CPA abgekürzt wird, ist jedoch eine Abrechnung gemeint, die ausschließlich nach einem getätigten Kauf erfolgt. Mehr hierzu findest du in unserem Artikel zur Cost-per-Order.

Vorteile der Vergütungsmethode CPA

Transparente Kostenstruktur: Jede Conversion kostet einen vorher vereinbarten Betrag. So bietet dieses Vergütungsmodell dem Werbetreibenden ein minimales Risiko und hohe Wirtschaftlichkeit.

Da nur Aktionen auf der eigenen Webseite vergütet werden, ist es für Webseitenbetreiber einfacher, die Kampagne auszuwerten. Hierfür können die Daten aus dem eigenen Webanalyse-Tool (zum Beispiel Google Analytics) herangezogen werden, ohne dass man sich auf die Messung der Werbe-Netzwerke verlassen muss.

Nachteile bei der Abrechnung nach Cost per Action

CPA-Kampagnen haben einen höheren Grundpreis als Modelle, die nach Klicks verügtet werden. Verständlicherweise; muss der Nutzer hier doch deutlich mehr Engagement zeigen, als nur auf einen Banner zu klicken.

CPA in Google AdWords

Google bietet über die AdWords-Plattform eine Strategie an, die sich „Ziel-CPA” nennt. Hierbei ist es wichtig, das Kleingedruckte zu lesen: Es handelt sich bei dieser Strategie um keine CPA-Abrechnung im eigentlichen Sinne, sondern um eine Optimierung zwischen CPC-Kosten und Conversion-Gewinn. Mehr hierzu findest du in der AdWords Hilfe von Google.

Welche Rolle spielt die Cost per Action in der Suchmaschinenoptimierung

Bei einer strikten Auslegung von dem was SEO leistet, spielt CPA keine Rolle. Die Nutzer kommen ja aus der bezahlten und nicht der organischen Suche. Ob aus einem Besuch eine Aktion resultiert, hängt davon ab, was auf der Webseite geschieht. Somit lässt sich über die Suchmaschinenoptimierung der Return-on-Investment von Cost-per-Action-Kampagnen durchaus verbessern.

Fazit

Die Abrechnungsmethode Cost per Action kann ein interessantes Vergütungsmodell sein. Durch die Koppelung der Kosten an die Conversion, muss man sich als Webseitenbetreiber jedoch intensiv damit auseinandersetzen, wie die Zielseite aufgebaut ist und performt.