Google-Indexierung prüfen: Ist meine Webseite indexiert?

Ohne Indexierung kein Ranking. Aber wie kannst du die Google-Indexierung prüfen und was machst du, wenn das Ergebnis negativ ist?

Damit du in einer Bibliothek ein Buch bestellen kannst, muss dieses im Katalog zu finden sein. Ähnlich verhält es sich mit Google. Auch hier findest du nur Inhalte, die sich im Index der Suchmaschine befinden. 

Für Webseitenbesitzer ist es deshalb entscheidend, dass die Suchmaschine ihre Webseite mit allen wichtigen Bestandteilen indexiert. Weil das nicht selbstverständlich ist, solltest du ab und an die Google-Indexierung deiner Inhalte prüfen. Das gilt vor allem, wenn du Seiten hinzugefügt oder verändert hast. 

Wie Google Seiten indexiert

Google arbeitet, vereinfacht ausgedrückt, folgendermaßen, um Inhalte zugänglich zu machen:

  • Der Webcrawler der Suchmaschine, der sogenannte Googlebot, crawlt ständig durch das Internet. Das heißt: er durchsucht Inhalte, sammelt und analysiert Daten. Dabei bewegt er sich über Hyperlinks von einem Inhalt zum nächsten.
  • Die gesammelten Daten werden indexiert beziehungsweise verwendet, um den Google-Index zu aktualisieren.
  • Der Index, eine enorme Datenbank, dient als Grundlage dafür, welche Suchergebnisse Google bei Suchanfragen ausgibt. 

Damit wären wir beim einleitenden Punkt: Inhalte müssen in den Index aufgenommen werden, um auffindbar zu sein. Leider klappt das nicht immer.

Warum es wichtig ist, die Google-Indexierung zu prüfen

Es gibt verschiedene Gründe, warum Google Seiten nicht indexiert. Dazu gehören die folgenden: 

  • Sogenannte Crawl Blocks in der robots.txt
  • Noindex-Tags
  • Fehlerhafte Canonical Tags
  • Fehlende interne Links

Es kann sogar sein, dass Google Unterseiten nicht indexiert, weil sie „minderwertig“ sind, also keinerlei wertvolle Informationen für Besucher bereithalten. 

Zeigt eine Tweet-Antwort von John Mueller auf eine Frage von Javier Heras.

Manchmal ist es auch sinnvoll, eine Indexierung zu verhindern, zum Beispiel bei minderwertigen Inhalten oder um Duplicate Content zu verhindern. Dazu setzt du je nach Einsatzzweck Maßnahmen wie Canonical Tags oder Noindex-Tags ein. 

Google-Indexierung prüfen: Diese Möglichkeiten gibt es

Um schnell die Google-Indexierung einer URL zu prüfen, kannst du die Google-Suche verwenden.

Gib site:deinewebseite.com/URL-Slug ein.

Wenn du kein Ergebnis erhältst, ist die Seite nicht indexiert.

Zeigt eine site:-Abfrage des Frag-SISTRIX Artikels "Was ist der Mobile First Index?"  in den Google-Suchergebnissen an. Da die Seite indexiert ist, gibt Google genau ein Ergebnis zurück.

Alternativ gehst du in der Google Search Console auf „URL-Prüfung“. Auch hier gibst du dann einfach die Adresse der betreffenden Seite ein.

Je nach Ergebnis erhältst du „URL is on Google“ oder „URL is not on Google“ angezeigt.

Was du tun kannst, wenn Seiten nicht indexiert sind

Es ist besonders sinnvoll, die Google-Indexierung zu prüfen, wenn du Inhalte verändert oder hinzugefügt hast. Sollte eine Seite nicht indexiert sein, musst du auf Fehlersuche gehen, also die robots.txt-Datei überprüfen, nach unerwünschten Canonical Tags suchen usw.

In der Search Console kannst du Google auch dazu auffordern, eine URL neu zu indexieren. Dazu führst du den oben beschriebenen Vorgang aus und klickst auf „Request Indexing“. So lässt sich die Indexierung nach Änderungen eventuell beschleunigen. Allerdings reicht das nicht, um Fehler zu beheben, die eine Google-Indexierung verhindern. Dafür ist es notwendig, die Fehlerursache zu beheben. 

15.02.2021