Neue Top-Level-Domains und SEO


21.11.2014 11:07 Uhr

Heute hatte ich die Gelegenheit, die SEOkomm in Salzburg erstmalig zu besuchen. Auf einigen Folien konnte ich dabei Auswertungen zu neuen Top-Level-Domains und Domainendungen im Googleindex generell zeigen. Die wichtigsten Erkenntnisse möchte ich in diesem Blogposting teilen.

Die globale Koordinierungsstelle für Domains ICANN führt aktuell 572 neue Top-Level-Domains in ihrer Liste. Google ist einer der größten Registrare mit Endungen wie .android, .chrome, .google aber auch .dev, .new und .meme. Öffentlich haben sich die SEO-Sprachrohre von Google bislang eher spärlich zu den neuen Domains geäußert: vor über 4 Jahren hat Matt Cutts klargestellt, dass die neuen Domains im Ranking nicht per se bevorzugt werden. John Müller hat im Mai dieses Jahres erläutert, dass die neuen TLDs wie gTLDs behandelt werden. Eine .berlin hat also derzeit für keine lokalen Rankingbezug zu der Stadt, kann dafür in den Webmastertools allerdings frei einer Region zugeordnet werden.

Die folgenden Auswertungen beruhen auf 1 Millionen Keywords mit den jeweils 100 ersten Treffern (100 Millionen Datenpunkte). In den Google.at-SERPs können wir von den 572 TLDs derzeit 211 und damit 37% in freier Wildbahn finden. Alle neuen Domains zusammen nehmen in den Top-100 0,047% aller Treffer ein. In den Top-10 sind es noch 0,013% und in den Top-3 gerade einmal 0,009%. Somit sind die neuen TLDs zwar bereits messbar, in der Realität aber kaum vertreten. Als Vergleich: expedia.at ist siebenmal so häufig in den Top-100 vertreten wie alle neuen Endungen zusammen. Schaut man sich den Top-100-Wert im zeitlichen Verlauf an, ist eine deutliche Entwicklung zu erkennen:

tld-at-01

Ab der 15. Kalenderwoche 2014 werden die neuen TLDs messbar. Die Nutzung ist seitdem ansteigend. Der starke Peak in der Kurve wird übrigens durch die neue TLD „.club“ verursacht. Diese hatte zwischenzeitlich ein Hoch, ist seitdem aber wieder stark abgefallen. In den USA ließ sich dieser Peak nicht beobachten, der Verlauf war deswegen gleichmäßiger:

tld-at-02

Trotz des Rückgangs ist .club in Google.at derzeit mit 0,005875% der Treffer in den Top-100 die stärkste neue TLD. Es folgen .today (0,005649%) und .berlin (0,004293%). Die lokale .wien liegt mit 0,001616% aktuell auf dem siebten Platz.

Nicht nur für uns als Toolbetreiber ist die Frage „Was ist eigentlich eine Domain?“ spannend. Auch Google muss klären, welcher Teil einer URL wie http://www.sistrix.co.uk/file.html oder http://sistrix.blogspot.com/posting123 eigentlich die Domain ist. Von dieser Festlegung hängt schließlich ab, welchen konkreten URLs domainweite Faktoren zugutekommen und wo eine Trennung gezogen wird. Wie an den Beispielen vielleicht schon deutlich wird, ist die Erkennung einer Domain innerhalb einer URL gar nicht so einfach: es gibt eine Reihe von Sonderfällen und stetige Veränderungen. Zum Glück pflegt Mozilla mit Public Suffix eine Liste von diesen Sonderfällen und es gibt einige Anzeigen dafür, dass Google seine Entscheidungen ebenfalls auf Basis dieser Liste trifft oder zumindest auf ihr aufbaut. So können Links von einer WordPress.com-Subdomain über die „domain:“-Anweisung im Disavow-Tool entwertet werden, Google nutzt die Liste in seinem Java-Framework und hat selber einige seiner Domains wie blogspot.com dort eingetragen.

Da diese Trennung nun gezogen ist und folglich auch TLDs eindeutig zu erkennen sind, kommen wir zur Auswertung der häufigsten TLDs in Österreich. Auf Basis der Top-100 liegt .de derzeit noch vor .com und at:

tld-at-03

Interessant ist dabei, dass .de und .com Domains weniger häufig in den Top-10 und Top-3 der AT-SERPs zu finden sind, als die Gesamtzahl in den Top-100 es vermuten lässt. Ist .de noch zu 36% in den Top-100 vertreten, sind es nur noch 33% in den Top-3. Bei .at-Domains sieht es genau andersrum aus: rund 18% in den Top-100 und mehr als 22% aller Top-3 sind durch diese Domains belegt. Im zeitlichen Verlauf hat sich die Anzahl unterschiedlicher TLDs in den Google.at-SERPs übrigens nicht groß verändert: waren es Ende 2011 noch 318, sind es aktuell 323 – eine kaum messbare Veränderungen.

Abschließend noch ein Chart von ehemals „neuen“ Domains: .info, .eu und .biz wurden vor vielen Jahren eingeführt, sind in den Google-SERPs aber seit einigen Jahren deutlich rückläufig. Hoffen wir, dass es den neuen TLDs nicht ebenso geht:

tld-at-04

IndexWatch 11/2014


04.11.2014 10:00 Uhr
Gewinner Oktober 2014
# Domain Veränderung Daten
1 hrs.de +312,06%
2 arbeits-abc.de +299,54%
3 opticalexpress.de +243,60%
4 alternative-zu.de +225,53%
5 russlandjournal.de +195,37%
6 kayak.de +187,34%
7 skill7.com +187,20%
8 steuerklassen.com +184,03%
9 dokteronline.com +169,42%
10 bitreactor.to +159,34%
11 horror-shop.com +154,83%
12 horrorklinik.de +118,35%
13 genius.com +108,95%
14 europapark.de +108,52%
15 qvc.de +107,67%

Der SISTRIX IndexWatch in der Ausgabe 11/2014 steht bereit. In den ausgewerteten Daten ist das neuste Google Panda Update 4.1 sowie das Penguin Update 3.0 enthalten.

In unserem monatlichen IndexWatch betrachten wir die Veränderungen auf dem deutschen Suchmarkt, hier die des Monats Oktober 2014. Wir haben für euch die Gewinner und Verlierer im SISTRIX Sichtbarkeitsindex analysiert.

Starten wir mit den Gewinnern. Dies sind jene Domains, welche im Verlaufe des Monat Oktober den größten Zuwachs im SISTRIX Sichtbarkeitsindex verzeichnen konnten.

Analyse der Gewinner

HRS kann wieder ranken – ein wenig

Das Hotelbuchungsportal der Robert Ragge GmbH, hrs.de, ist mit einem Plus von mehr 300% im Sichtbarkeitsindex der größte Gewinner auf dem deutschen Suchmarkt.

Anhand des folgenden Charts der Sichtbarkeit von hrs.de ist zu erkennen, dass dieser Zuwachs ein positives Zeichen ist und sich die Domain hoffentlich weiter erholt.

Sichtbarkeitsentwicklung der Domain hrs.de

Sichtbarkeitsentwicklung der Domain hrs.de

Die Domain verlor im September deutlich im Sichtbarkeitsindex. Die mögliche Ursache lag hier in einer Veränderung der URL/Domain-Struktur.

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SEO-DAY 2014 – Impressionen und Berichte


31.10.2014 16:42 Uhr

Bereits zum vierten Mal in Folge brachte uns Veranstalter Fabian Rossbacher den SEO-DAY ins RheinEnergieSTADION nach Köln. 29 Speaker aufgeteilt auf 3 Räume gaben einen Tag lang ihr Wissen rund um die Themen SEO und Online-Marketing zum besten.

Registrierung aller Teilnehmer des SEO DAYS

Registrierung aller Teilnehmer des SEO DAYS

Über 600 verkaufte Tickets brachten Anfänger, Fortgeschrittene und Experten, welche sich für das Thema Suchmaschinenoptimierung interessieren, gleichermaßen zusammen.

Durch die parallelen Panels galt es sich bereits im Vorfeld mit den Speakern und den Themen auseinander zu setzen, um für sich den größtmöglichen Input mitzunehmen. Dabei war die Qualität sowie Bandbreite der Vorträge wirklich gut.

Wir waren vor Ort und möchten unsere Impressionen mit euch teilen und all diejenigen, die kein Ticket mehr ergattern konnten mit frischem Wissen versorgen. Und auch wenn ihr vor Ort wart – hier könnt ihr nochmal viele Informationen nachlesen – falls einige Speaker wie Jens einfach zu schnell zum Mitschreiben waren.

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SEO-Stammtisch in Bonn am 13.11.2014


28.10.2014 10:00 Uhr

SISTRIX SEO-Stammtisch Bonn am 13.11.2014

Am Donnerstag, den 13.11.2014, findet zwei Wochen nach dem SEO DAY und einer Woche vor der SEOkomm wieder ein SEO-Stammtisch in Bonn statt.

Als Einstieg zum allmählichen Jahresausklang erwartet Dich ab 19 Uhr eine lockere und gemütliche Runde von ca. 50 Leuten, die sich bei Speisen und Getränken unkompliziert kennenlernen, austauschen und vernetzen.

Einsteiger, Fortgeschrittene und “alte Hasen” sind gleichermaßen gern gesehen. Gemeinsam werden wir versuchen, unser solides SEO-Basiswissen zu gefährlichem SEO-Halbwissen zu veredeln.

Geselligkeit und Erfahrungsaustausch rund um den aktuellen Google-Zoo sind garantiert und es wird ausdrücklich gerne gesehen, wenn auch einmal der Platz gewechselt wird, um sich an einem anderen Tisch mit weiteren Weggefährten zu unterhalten.

Wenn Du Lust und Zeit hast, kannst Du Dich einfach über dieses Formular kostenlos und unverbindlich anmelden.

Ein paar Tage vor dem Stammtisch erhältst Du wie immer eine E-Mail mit allen Detail-Infos zum Stammtisch.

Wir freuen uns auf Dich!

Stell Dir vor, es ist Penguin-Update und keiner macht mit


20.10.2014 10:30 Uhr

Das lange erwartete und vielfach beworbene Penguin-Update ist endlich da. Jedenfalls hat Google gestern Abend laut der zuverlässigen Quelle Searchengineland bestätigt, dass es am vergangenen Wochenende ein Update des Penguin-Algorithmus gab. Wie immer bei relevanten Algorithmus- oder Daten-Updates, habe ich nach der Bestätigung durch Google die Crawler angeworfen um schnellstmöglich aktuelle und verlässliche Zahlen zu den Auswirkungen von Penguin 3.0 zu erhalten. Das Problem: zumindest im deutschsprachigen Google-Index sind keine signifikanten Verschiebungen messbar. Natürlich gibt es Domains, die zwischen Freitag und Sonntag gewonnen oder verloren haben – die Veränderungen sind allerdings eher im geringen Prozentbereich und fallen in meinen Augen in das typische „Grundrauschen“ von Google. Hier von Penguin-Auswirkungen zu sprechen, ist falsch. Daher werden wir derzeit auch kein außerplanmäßiges Update der Toolbox-Daten einspielen. Auch andere Indikatoren, wie der Mozcast oder das Abakus Seowetter lassen noch keine Ausschläge erkennen, die auf deutliche Veränderungen in den Google-SERPs schließen lassen.

Wie geht es nun weiter? Wir behalten das Thema natürlich im Auge und wollen schnellstmöglich belastbare Daten liefern – sobald Google das Penguin 3.0-Update vollständig ausspielt und Veränderungen in den SERPs messbar sind.

IndexWatch 10/2014 mit Daten zum Panda Update 4.1


07.10.2014 10:00 Uhr
Gewinner September 2014
# Domain Veränderung Daten
1 smava.de +297,46%
2 guenstiger.de +196,47%
3 thesaurus.com +184,29%
4 sanicare.de +120,01%
5 instaff.jobs +107,64%
6 gbpicsonline.com +103,50%
7 thefreedictionary.com +102,29%
8 eintracht.de +85,49%
9 24timezones.com +80,69%
10 fossil.de +80,01%
11 thepiratebay.se +73,43%
12 zugeschnuert-shop.de +71,47%
13 geburtstags-tipp.de +68,69%
14 oktoberfest.de +67,65%
15 selbermachen.de +65,10%

Der SISTRIX IndexWatch in der Ausgabe 10/2014 steht bereit. In den ausgewerteten Daten ist bereits das Google Panda Update 4.1 größtenteils enthalten.

In unserem monatlichen IndexWatch betrachten wir die Veränderungen auf dem deutschen Suchmarkt, hier die des Monats September 2014. Wir haben für euch die Gewinner und Verlierer im SISTRIX Sichtbarkeitsindex analysiert.

Starten wir mit den Gewinnern. Dies sind jene Domains, welche im Verlaufe des Monat September den größten Zuwachs im SISTRIX Sichtbarkeitsindex verzeichnen konnten.

Analyse der Gewinner

Vergleichsportal für Ratenkredite aus manueller Penalty entlassen?

Die Domain smava.de ist nach eigenen Angaben Deutschlands großes Online-Vergleichsportal für Ratenkredite und mit einem Plus von fast 300% im Sichtbarkeitsindex der größte Gewinner auf dem deutschen Suchmarkt.

Möglicher Zeitraum einer manuellen Penalty im Sichtbarkeitsindex erkennbar

Möglicher Zeitraum einer manuellen Penalty im Sichtbarkeitsindex erkennbar

Anhand des SISTRIX Sichtbarkeitsindex lässt sich eine mögliche manuelle Penalty erkennen, welcher sich die Domain nun entledigen konnte.

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Fallstudie: Wieso hat hrs.de 90% Sichtbarkeit verloren?


29.09.2014 11:08 Uhr

Bei den fast endlos vielen Domains, die im Google-Index auf- und absteigen, gibt es einige Projekte, denen erhöhte Aufmerksamkeit gewiss ist. Sie leisten bereits seit langer Zeit solide SEO-Arbeit, werden häufig als Blaupause für Erfolg herangezogen und stehen stellvertretend für ihre Branche. Für mich treffen diese Kriterien auch auf hrs.de zu.

Sichtbarkeitsindex HRS.de

Als die Domain in der letzten Woche massiv im Sichtbarkeitsindex verloren hat, entsponn sich bei Facebook eine kleine Diskussion zu den möglichen Ursachen. HRS gibt an, eine Umstellung der URL-Struktur vorzunehmen. Auswirkungen auf die Besucher durch Google soll dies angeblich nicht haben. Da es diese Woche erneut einen deutlichen Sichtbarkeitsverlust gab, möchte ich in diesem Blogpost mögliche Ursachen zusammentragen und bewerten. Die interne Umstellung von URLs gilt bislang als eher gefahrlose Operation. Sollte sich das geändert haben?  weiterlesen...

T-Online verbannt auch Beteiligungen der Verlage wie Xing und Immonet aus den Suchergebnissen


17.09.2014 12:45 Uhr

Die Eskalation des Streits um das Leistungsschutzrecht geht weiter. Offenbar hat T-Online nicht nur die Websites von Bild, Welt, Express und dutzender weiterer regionaler und überregionaler Zeitungen und Magazine aus seinen Suchergebnissen entfernt.

Vielmehr wurden auch die Websites von Beteiligungen und Tochterunternehmen der Presseverleger aus dem Suchindex verbannt. So findet man in der Suche von T-Online beispielsweise keine Treffer mehr von xing.com, immonet.de oder meinestadt.de.

Keine Treffer von Xing bei T-Online

Welche Websites betroffen sind, kann man mit einer einfachen Site-Abfrage nach dem Muster „site:xing.com“ in der Suche von T-Online überprüfen.

Diese Maßnahme geht noch einmal einen Schritt weiter als das Vorgehen von Web.de und GMX, deren Verbannung sich bisher auf den Ausschluss der Online-Auftritte der Zeitungen beschränkt.

Die Suchmaschinen von T-Online, web.de und GMX werden in Kooperation mit Google betrieben. Offenbar bestimmt jeder Google-Partner aber sein Vorgehen selbst und entscheidet eigenständig über die Deindexierung einzelner Angebote.

Hintergrund des Streits ist das vom Bundestag am 1. März 2013 verabschiedete Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Danach dürfen Suchmaschinen nur „einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte“ nutzen, ohne den Verlagen Vergütungen zahlen zu müssen. Ob die üblichen Suchtreffer in den Suchmaschinen bereits diese Grenze überschreiten ist juristisch unklar und wurde noch von keinem Gericht entschieden.

Trotzdem haben die in der VG Media organisierten Verlage im Sommer 2014 angekündigt, die Suchmaschinen zur Zahlung einer „angemessenen Vergütung“ auf Basis des umstrittenen Leistungsschutzrechtes zu verklagen.

Die Anbieter der Suchmaschinen halten die Forderungen der VG Media für unbegründet, haben jedoch seit August vorsorglich mit der Entfernung der betroffenen Angebote begonnen.

Interessant ist, dass jetzt auch Angebote wie xing.com betroffen sind, die nach meiner Auffassung nicht als Presseerzeugnisse gewertet werden können und nur eine Beteiligung bzw. ein Tochterunternehmen der Presseverlage sind.

Auch wenn die Marktanteile der Suchmaschinen von T-Online, web.de und GMX gering sind, soll hier offenbar ein eindeutiger Warnschuss an die Verlage gesendet werden. Vielleicht dient das Vorgehen auch als Testballon.

Im Gegensatz zu Google steht die Suche von T-Online nicht unter dem Verdacht eine marktbeherrschende Stellung zu haben. Damit ist das juristische Risiko geringer von den Verlagen zu einer Aufnahme der Verlagsangebote in die Suchergebnisse und zur Zahlung von Lizenzgebühren gezwungen zu werden.

Leistungsschutzrecht: Zeitungen aus den Suchergebnissen von Google-Suchpartnern entfernt


15.09.2014 10:43 Uhr

Leistungsschutzrecht: Zeitungen wurden aus den Suchergebnissen von Google-Suchpartnern entfernt

Wie Stefan Niggemeier heute schreibt, wurden die Treffer der Zeitungen, die zu den Leistungsschutzrecht-Forderern gehören, aus den Suchergebnissen einiger Google-Partner entfernt.

Keine Treffer bild.de

Wer die Internetsuche von web.de, GMX oder T-Online nutzt, bekommt keine Ergebnisse mehr von „Bild“, „Welt“, „Hannoversche Allgemeine“, „Berliner Zeitung“ und zahlreichen weiteren Online-Angeboten von Zeitungen angezeigt. Die drei Portale haben jene Verlage, die in der VG Media organisiert sind, um Ansprüche aus dem neuen Presse-Leistungsschutzrecht geltend zu machen, ausgelistet.

Die Portale web.de, GMX und T-Online sind alle Partner von Google und verwenden die Google-Suche. Bei Google selbst findet man noch Treffer der Zeitungen.

Treffer bei Google

Fraglich ist, ob Google die Seiten bei den Suchmaschinen der Suchpartner deindexiert hat, oder ob diese selbst die Ergebnisse herausgefiltert haben, falls das überhaupt möglich ist.

Bei aol.de, die ebenfalls zum Google-Suchnetzwerk gehören, findet man hingegen noch Treffer z.B. von bild.de.

Treffer bei AOL

Laut einer Studie von TRG und SISTRIX machen die Angebote von Verlagen bei 15 Millionen untersuchten Suchbegriffen etwa 7,5 Prozent der Treffer in den Suchergebnissen von Google aus.

Klauen die News den organischen Treffern bei Google einen Platz in den Top-10?


03.09.2014 14:40 Uhr

Neuerdings besteht die Suchergebnisseite bei Google anscheinend nur noch aus 9 organischen Treffern, wenn über die Universal Search gleichzeitig News angezeigt werden.

In der Vergangenheit wurden sogenannte Universal Search Integrationen zusätzlich zu den üblichen 10 organischen Treffern auf der ersten Suchergebnisseite bei Google angezeigt. Ein Spezialfall waren immer die Places-Integrationen, die aus Hybriden Treffern bestehen können.

In der letzten Woche ist mir bei der Suche nach „bonn“ erstmals ein Suchergebnis aufgefallen, bei dem es rund um die Universal Search Treffer aus den Bereichen News und Bilder nur 9 organische Treffer gab. Diese Fälle lassen sich für andere Suchen reproduzieren.

Nach einer ersten kleinen händischen Stichprobe sieht es so aus, als ob die Universal Search Integrationen von News den organischen Treffern einen Platz in den Top-10 kostet.

Dieser Screenshot zeigt das heutige Suchergebnis für die Suchanfrage „deutschland argentinien“ (zum Vergrößern anklicken).

Nur 9 organische Treffer

Wie man leicht erkennt, werden auf der ersten SERP neben den News aus der Universal Search nur 9 organische Treffer angezeigt.

Sucht man zum Vergleich „topflappen“, spielt Google eine Integration von Bildern aus und schenkt weiterhin 10 organischen Treffern einen Platz an der Sonne.

Website mit Keywords, zu denen es häufig News git, dürfte diese Änderung bei Google einige Besucher kosten, da sie bei einigen Suchbegriffen von der ersten Suchergebnisseite verdrängt werden.

Was sind Eure Beobachtungen? Findet Ihr Beispiele für SERPS mit News und 10 organischen Treffern?