Die folgenden Diagramme beruhen auf der Überlegung, dass Werte, die in das Ranking einfließen, sich auch in der Rangfolge der Ergebnisse wiederfinden müssten. Sollte also beispielsweise die Erwähnung des Suchwortes im Titel einen Einfluss auf Google haben, so werden Seiten, die diesem Kriterium gerecht werden, generell weiter vorne stehen als solche, die es nicht tun. Um allerdings den Einfluss anderer Rankingkriterien möglichst gering zu halten, muss die Anzahl der untersuchten Ergebnisse recht hoch sein. Ich habe versucht, bei den folgenden Diagrammen einen guten Mittelweg zwischen Machbarkeit und einer ordentlichen Datengrundlage zu finden.
Ich möchte noch vorneweg darauf hinweisen, die Diagramme und erst recht die Bewertungen falsch sein können und in einigen Fällen auch sein werden. Die folgenden Auswertungen erheben nicht den Anspruch, umfassend und in jeder Hinsicht korrekt zu sein - sie sollen als Basis für eine Diskussion über mögliche Google-Rankingfaktoren und deren Ausprägung dienen.
Keyword im Titel-Tag
Untersucht wurde, ob und wie häufig das Keyword im Title-Tag der Webseite vorkommt. Dabei wurde versucht - wie bei allen weiteren Auswertungen, bei denen das Keyword eine Rolle spielt - das Keyword soweit auf einen Wortstamm zurückzuführen, wie es dem Stemming von Google entspricht.

Es ist gut zu sehen, dass die Zahl der Keywordnennungen über die komplette Breite der SERPs steigt - im ersten Drittel durch die höhere Konkurrenz noch stärker als zuvor. Folglich kann man davon ausgehen, dass der Title-Tag nicht zu Unrecht als einer der bedeutensten Onpage-Ranking-Faktoren angesehen wird.
Keyword im Body
Gemessen wurde die Anzahl der Nennungen des Keywords im kompletten Body-Bereich des Dokumentes.

Gut zu erkennen ist, dass die Zahl der Nennungen des Keywords im Body bei den vorderen Positionen stark ansteigt; bei weniger umkämpften Positionen sinkt die Zahl. Erklärbar ist dies damit, dass ein Vorkommen des Keywords im Body des Dokumentes zwar in das Ranking eingeht, allerdings nicht so stark wie beim Title-Tag, da es nur bei den Top-Positionen die berühmten paar Prozent, die zwischen den Position liegen, ausmachen kann.
Überschriften
Einbezogen wurde die Erwähnung des Keywords in beliebig vielen, mit H1 ausgezeichneten Überschriften im Dokument.

Dies dürfte die erste Überrschaschung der Auswertung sein: Es gibt laut dieser Daten anscheinend keinen Zusammenhang zwischen Nennung des Keywords in Überschriften erster Ordnung und der Position in den Google-SERPs. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Auswertungen der Überschriften von H2 bis H6: Wie bei der Überschrift erster Ordnung wurde hier die Anzahl der Keywordnennungen gezählt. Eine Gewichtung zwischen den Überschriften wurde nicht vorgenommen.

Im Gegegsatz zu einer H1-Überschrift ist zu erkennen, dass Seiten, die das Keyword in den Überschriften H2 bis H6 nutzen häufiger auf den vorderen SERPs-Positionen zu finden sind. Es kann also davon ausgegangen, dass diese untergeordneten Überschriften, im Gegensatz zu H1, eine Relevanz im Ranking haben.
Bold/Strong
Ausgewertet wurde, ob und wie häufig das Keyword im Body-Text als <strong> oder <b>old hervorgehoben wurde.

Zu sehen ist, dass das Keyword auf den ersten SERPs-Positionen häufiger durch bold oder strong hervorgehoben wurde. Die Stärke als Rankingfaktor scheint nicht sondernlich hoch zu sein, da nur bei den vorderen, stärker umkämpften Positionen eine Zunahme erkennbar ist.
Bilder: Dateinamen
Gezählt wurde, ob und wie häufig das Keyword in den kompletten Pfaden zu eingebundenen Bildern auf der Seite vorkommt. Dabei wurde nicht nur der reine Dateiname, sondern auch eventuelle Verzeichnisse, in denen das Bild liegt, miteinbezogen.

Auch hier ist erkennbar, dass Seiten, die sprechende Dateinamen für ihre Bilder nutzen und das Keyword dort einsetzen, generell weiter vorne zu finden sind. Der häufig gehörte Tipp, etwas Arbeit in die Benennung der Bildernamen zu stecken, scheint also begründet.
Bilder: Alternativ-Text
Hier wurde untersucht, ob und wenn ja, wie häfig das Keyword in den Alternativ-Texten (alt="") der Bilder auftaucht. Wie bei den anderen Keyword-bezogenen Rankingfaktoren wurde auch hier versucht, das Googlestemming nachzubilden.

Wie bereits beim Dateinamen der Bilder, ist auch hier zu erkennen, dass eine sinnvolle Füllung der Alt-Texte nicht nur Menschen, die ohne Grafikbrowser surfen, helfen, sondern auch im Googleranking anscheinend Vorteile bringen kann.
Hostname
Gezählt wurde das Vorkommen des Keywords im kompletten Hostnamen - also der Domain inklusiver aller, eventuell vorhandener Subdomains.

Es ist deutlich zu sehen, dass Seiten, die das Keyword im Hostnamen habe, besonders häfig auf Position 1-5 der SERPs auftauchen. Neben der Erklärung, dass der Hostname ein Rankingfaktor ist, gibt es noch die recht wahrscheinliche Möglichkeit, dass Seiten häufig mit dem Namen ihrer Domain verlinkt werden und dieses Ergebnis somit eine "Nebenwirkung" des Rankings nach Linktexten ist.
Pfad
Ausgewertet wurde, wie häufig das Keyword im Pfad, also dem Teil hinter dem Hostname aber vor etwaigen Parametern erscheint. Gängige Umschreibungen (ä=>ae) wurde dabei berücksichtig.

Diese Auswertung scheint die zweite Überraschung bereitzuhalten, zeigt sie doch, dass das Keyword über den kompletten Bereich der SERPs etwa gleich oft im Pfad auftaucht. Es kann also nicht bestätigt werden, dass Seiten mit sprechenden URLs generell weiter vorne zu finden sind.
Parameter
Es wurde die Anzahl der Get-Parameterpaare (foo=bar) in der URL der Seite gezählt.

Zu erkennen ist, dass die Zahl der Parameter auf den ersten Plätzen der SERPs deutlich abnimmt. Ob dies nun daran liegt, dass eine niedrige Parameterzahl ein Rankingkriterium oder, ob dies nur eine Wechselwirkung anderer Rankingfaktoren ist, bleibt unklar.
Dateigröße
Ausgewertet wurde die Größe der übertragenen Datei in Bytes. Da es bei der Dateigröße eine sehr große Spannweite von Werten gibt - die größe Datei war über 19 Megabyte groß - gibt es im Graphen ein paar Sprünge.

Zu erkennen ist, dass kleinere Seiten generell weiter vorne in den Resultaten zu finden sind. Ob daraus geschlossen werden kann, dass die Dateigröße ein Rankingfaktor bei Google ist, oder, ob dies eine Auswirkung anderer Rankingfaktoren, wie der Keyworddichte, die bei gleicher Keywordzahl und weniger Text naturgemäß steigt, ist, bliebt unklar. Da die Kurve nicht besonders ausgeprägt und auch die Unterschiede in der absoluten Dateigröße recht gering sind, würde ich die Dateigröße nicht als Rankingfaktor einordnen.
Eingehende Links
Es wurde die Zahl der eingehenden Links auf die betreffende Seite ausgewertet. Stärke oder PageRank der Links wurden nicht ausgewertet.

Deutlich ist hier zu erkennen, dass Seiten, die auf den ersten SERPs-Positionen liegen, üblicherweise deutlich öfter verlinkt sind, als solche, die weiter hinten mitspielen. Zwischen Platz 11 und 1 liegen fast viermal soviel Links. Eine besondere Überraschung ist dies nicht - ist doch eine der Grundlagen des Google-Algorithmus die Bewertung nach der Linkstruktur.
PageRank
Erhoben wurde der Google PageRank zwischen 0 und 10.

Der PageRank von Seiten, die besser ranken ist deutlich höher als der von weiter hinten gefundener Seiten. Ob dies nun daran liegt, dass der PageRank kein natives Rankingkriterium ist, sondern erst von Google aus Quali- und Quantität der eingehenden Links berechnet wird und sich somit direkt von der letzten Grafik ableitet, oder, ob dem PageRank eine eigene Wertigkeit als Rankingfaktor zugemessen wird, ist unklar.
Zusammenfassung
Überraschend war, dass sowohl Überschriften erster Ordnung (h1) als auch die Nennung des Keywords Pfad nicht dazu führen, dass diese Seiten häufiger vorne in den Google-SERPs zu finden sind. Bei einigen Faktoren ist unklar, ob die Resultate darauf zurückzuführen sind, dass es Nebenwirkungen anderer oder eigene Rankingfaktoren sind. Auch fehlt noch eine Reihe weiterer Rankingfaktoren, bei denen sich eine Untersuchung sicherlich lohnen würde - leider setzen aber verfügbare Zeit und auch teilweise die zu handhabenden Datenvolumen hier Grenzen.
Ich möchte noch vorneweg darauf hinweisen, die Diagramme und erst recht die Bewertungen falsch sein können und in einigen Fällen auch sein werden. Die folgenden Auswertungen erheben nicht den Anspruch, umfassend und in jeder Hinsicht korrekt zu sein - sie sollen als Basis für eine Diskussion über mögliche Google-Rankingfaktoren und deren Ausprägung dienen.
Keyword im Titel-Tag
Untersucht wurde, ob und wie häufig das Keyword im Title-Tag der Webseite vorkommt. Dabei wurde versucht - wie bei allen weiteren Auswertungen, bei denen das Keyword eine Rolle spielt - das Keyword soweit auf einen Wortstamm zurückzuführen, wie es dem Stemming von Google entspricht.

Es ist gut zu sehen, dass die Zahl der Keywordnennungen über die komplette Breite der SERPs steigt - im ersten Drittel durch die höhere Konkurrenz noch stärker als zuvor. Folglich kann man davon ausgehen, dass der Title-Tag nicht zu Unrecht als einer der bedeutensten Onpage-Ranking-Faktoren angesehen wird.
Keyword im Body
Gemessen wurde die Anzahl der Nennungen des Keywords im kompletten Body-Bereich des Dokumentes.

Gut zu erkennen ist, dass die Zahl der Nennungen des Keywords im Body bei den vorderen Positionen stark ansteigt; bei weniger umkämpften Positionen sinkt die Zahl. Erklärbar ist dies damit, dass ein Vorkommen des Keywords im Body des Dokumentes zwar in das Ranking eingeht, allerdings nicht so stark wie beim Title-Tag, da es nur bei den Top-Positionen die berühmten paar Prozent, die zwischen den Position liegen, ausmachen kann.
Überschriften
Einbezogen wurde die Erwähnung des Keywords in beliebig vielen, mit H1 ausgezeichneten Überschriften im Dokument.

Dies dürfte die erste Überrschaschung der Auswertung sein: Es gibt laut dieser Daten anscheinend keinen Zusammenhang zwischen Nennung des Keywords in Überschriften erster Ordnung und der Position in den Google-SERPs. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Auswertungen der Überschriften von H2 bis H6: Wie bei der Überschrift erster Ordnung wurde hier die Anzahl der Keywordnennungen gezählt. Eine Gewichtung zwischen den Überschriften wurde nicht vorgenommen.

Im Gegegsatz zu einer H1-Überschrift ist zu erkennen, dass Seiten, die das Keyword in den Überschriften H2 bis H6 nutzen häufiger auf den vorderen SERPs-Positionen zu finden sind. Es kann also davon ausgegangen, dass diese untergeordneten Überschriften, im Gegensatz zu H1, eine Relevanz im Ranking haben.
Bold/Strong
Ausgewertet wurde, ob und wie häufig das Keyword im Body-Text als <strong> oder <b>old hervorgehoben wurde.

Zu sehen ist, dass das Keyword auf den ersten SERPs-Positionen häufiger durch bold oder strong hervorgehoben wurde. Die Stärke als Rankingfaktor scheint nicht sondernlich hoch zu sein, da nur bei den vorderen, stärker umkämpften Positionen eine Zunahme erkennbar ist.
Bilder: Dateinamen
Gezählt wurde, ob und wie häufig das Keyword in den kompletten Pfaden zu eingebundenen Bildern auf der Seite vorkommt. Dabei wurde nicht nur der reine Dateiname, sondern auch eventuelle Verzeichnisse, in denen das Bild liegt, miteinbezogen.

Auch hier ist erkennbar, dass Seiten, die sprechende Dateinamen für ihre Bilder nutzen und das Keyword dort einsetzen, generell weiter vorne zu finden sind. Der häufig gehörte Tipp, etwas Arbeit in die Benennung der Bildernamen zu stecken, scheint also begründet.
Bilder: Alternativ-Text
Hier wurde untersucht, ob und wenn ja, wie häfig das Keyword in den Alternativ-Texten (alt="") der Bilder auftaucht. Wie bei den anderen Keyword-bezogenen Rankingfaktoren wurde auch hier versucht, das Googlestemming nachzubilden.

Wie bereits beim Dateinamen der Bilder, ist auch hier zu erkennen, dass eine sinnvolle Füllung der Alt-Texte nicht nur Menschen, die ohne Grafikbrowser surfen, helfen, sondern auch im Googleranking anscheinend Vorteile bringen kann.
Hostname
Gezählt wurde das Vorkommen des Keywords im kompletten Hostnamen - also der Domain inklusiver aller, eventuell vorhandener Subdomains.

Es ist deutlich zu sehen, dass Seiten, die das Keyword im Hostnamen habe, besonders häfig auf Position 1-5 der SERPs auftauchen. Neben der Erklärung, dass der Hostname ein Rankingfaktor ist, gibt es noch die recht wahrscheinliche Möglichkeit, dass Seiten häufig mit dem Namen ihrer Domain verlinkt werden und dieses Ergebnis somit eine "Nebenwirkung" des Rankings nach Linktexten ist.
Pfad
Ausgewertet wurde, wie häufig das Keyword im Pfad, also dem Teil hinter dem Hostname aber vor etwaigen Parametern erscheint. Gängige Umschreibungen (ä=>ae) wurde dabei berücksichtig.

Diese Auswertung scheint die zweite Überraschung bereitzuhalten, zeigt sie doch, dass das Keyword über den kompletten Bereich der SERPs etwa gleich oft im Pfad auftaucht. Es kann also nicht bestätigt werden, dass Seiten mit sprechenden URLs generell weiter vorne zu finden sind.
Parameter
Es wurde die Anzahl der Get-Parameterpaare (foo=bar) in der URL der Seite gezählt.

Zu erkennen ist, dass die Zahl der Parameter auf den ersten Plätzen der SERPs deutlich abnimmt. Ob dies nun daran liegt, dass eine niedrige Parameterzahl ein Rankingkriterium oder, ob dies nur eine Wechselwirkung anderer Rankingfaktoren ist, bleibt unklar.
Dateigröße
Ausgewertet wurde die Größe der übertragenen Datei in Bytes. Da es bei der Dateigröße eine sehr große Spannweite von Werten gibt - die größe Datei war über 19 Megabyte groß - gibt es im Graphen ein paar Sprünge.

Zu erkennen ist, dass kleinere Seiten generell weiter vorne in den Resultaten zu finden sind. Ob daraus geschlossen werden kann, dass die Dateigröße ein Rankingfaktor bei Google ist, oder, ob dies eine Auswirkung anderer Rankingfaktoren, wie der Keyworddichte, die bei gleicher Keywordzahl und weniger Text naturgemäß steigt, ist, bliebt unklar. Da die Kurve nicht besonders ausgeprägt und auch die Unterschiede in der absoluten Dateigröße recht gering sind, würde ich die Dateigröße nicht als Rankingfaktor einordnen.
Eingehende Links
Es wurde die Zahl der eingehenden Links auf die betreffende Seite ausgewertet. Stärke oder PageRank der Links wurden nicht ausgewertet.

Deutlich ist hier zu erkennen, dass Seiten, die auf den ersten SERPs-Positionen liegen, üblicherweise deutlich öfter verlinkt sind, als solche, die weiter hinten mitspielen. Zwischen Platz 11 und 1 liegen fast viermal soviel Links. Eine besondere Überraschung ist dies nicht - ist doch eine der Grundlagen des Google-Algorithmus die Bewertung nach der Linkstruktur.
PageRank
Erhoben wurde der Google PageRank zwischen 0 und 10.

Der PageRank von Seiten, die besser ranken ist deutlich höher als der von weiter hinten gefundener Seiten. Ob dies nun daran liegt, dass der PageRank kein natives Rankingkriterium ist, sondern erst von Google aus Quali- und Quantität der eingehenden Links berechnet wird und sich somit direkt von der letzten Grafik ableitet, oder, ob dem PageRank eine eigene Wertigkeit als Rankingfaktor zugemessen wird, ist unklar.
Zusammenfassung
Überraschend war, dass sowohl Überschriften erster Ordnung (h1) als auch die Nennung des Keywords Pfad nicht dazu führen, dass diese Seiten häufiger vorne in den Google-SERPs zu finden sind. Bei einigen Faktoren ist unklar, ob die Resultate darauf zurückzuführen sind, dass es Nebenwirkungen anderer oder eigene Rankingfaktoren sind. Auch fehlt noch eine Reihe weiterer Rankingfaktoren, bei denen sich eine Untersuchung sicherlich lohnen würde - leider setzen aber verfügbare Zeit und auch teilweise die zu handhabenden Datenvolumen hier Grenzen.